glyphon 0.11 ist die neueste zu wgpu 29 passende Version (wgpu 30 existiert
bereits, glyphon pinnt aber ^29). Das 22er-Limit maxInterStageShaderComponents
wird von 29 nicht mehr in requiredLimits gesendet — src/engine/requestDeviceShim.ts
komplett entfernt, beide Hook-Importstellen (useWasmPlanRenderer, useWasm3dRenderer)
angepasst. pollster 0.3→0.4, naga 22→29 mitgezogen. Alle Draw-/Text-Pfade
(draw_sequence, glyphon ColorMode::Web, widthScreen-Polylinien, Headless/Golden)
unverändert funktionsfähig.
Verifiziert: cargo check nativ (render2d/render3d/src-tauri) grün, cargo test
render2d 17/17 + Golden bit-exakt, render3d 29/29, wasm32 --features web für
beide grün, npx tsc -b + npm run build grün.
Integrations-Spike: die native 2D-Engine (src-tauri/render2d) laeuft jetzt als
WASM/WebGPU-Canvas in der App-UI, mit derselben Szene (planToRenderScene) und
ViewBox wie der WebGL2-Pfad; das SVG-Overlay (Text/Griffe/Auswahl) bleibt drueber.
- render2d: neues Feature "web" (wasm-bindgen/web-sys), Fassade WebPlanRenderer
(new/set_scene/set_view_box/set_paper_scale/resize/render) auf Canvas-Surface.
Geteilte GPU-Schicht (gpu.rs), native Fensterschicht (winit) unberuehrt.
- Font: cosmic-text findet auf wasm keine Systemfonts -> Inter-Bytes eingebettet
(assets/Inter.ttf), Renderer.load_font + text_family aus der geladenen Familie.
- Frontend: useWasmPlanRenderer (gleiche Schnittstelle wie useGlPlanRenderer);
PlanView waehlt die Engine per ?engine=wasm + navigator.gpu, sonst WebGL2/SVG.
- Build: npm-Script build:engine (wasm-pack, target web -> src/engine/pkg,
gitignored). chromium-shell.sh mit WebGPU-Flags (--enable-unsafe-webgpu/Vulkan).
- Kompat-Shim: wgpu 22 sendet das spec-entfernte Limit maxInterStageShaderComponents,
das neuere Chromium ablehnen -> im Hook vor requestDevice entfernt.
Verifiziert: cargo test -p render2d gruen (18), tsc gruen, wasm-Build gruen;
Headless-Chromium (?engine=wasm) zeichnet den Grundriss (Waende/Schraffur/
Tuerschwenk/Treppe/Raumtext) im WASM-Viewport, Fallback ohne Flag unveraendert.
Bögen im nativen 2D-wgpu-Renderer werden nicht mehr zoomabhängig in Segmente
zerlegt, sondern per SDF-Fragment-Shader (ARC_WGSL) mathematisch exakt rund
gerendert — bei jeder Zoomstufe ein echter Kreis, kein Vieleck, ohne
Neu-Tessellierung.
- compile_scene sammelt je Bogen EINE analytische Instanz (ArcInstanceData,
Bildschirm-Raum-Parameter + Dash in Modell-Metern), zoom-invariant.
- Eigene Arc-Pipeline (ein Frame-Uniform, Quad je Instanz aus vertex_index):
radiale Kante, Butt-Cap-Winkelclamp (beide Sweep-Vorzeichen) und Dash
(Bogenlänge modulo Muster) analytisch antialiased; Strichbreite mit derselben
mm->px-Formel wie die Linien.
- tessellate_arc + Zoom-Retessellierungs-Cache (last_scene/arc_px_per_m/
maybe_retessellate) entfernt; upload_scene ohne px_per_m.
- Tests auf die neue Semantik umgeschrieben (Winkel-Parität, Bounding-Box,
Dash-Mapping), ARC_WGSL per naga validiert.
Bögen (Türschwenke) wurden bisher einmalig in JS in eine feste Facettenzahl
zerlegt; beim Hineinzoomen wurden die Facetten sichtbar. Die Zerlegung
(`tessellate_arc`) wandert nach Rust und läuft jetzt zoomabhängig anhand einer
Sehnenabweichungs-Toleranz (Sagitta ≤0.3 Geräte-px), Segmentzahl auf 8..512
geklemmt. Die native GPU-Szene bekommt dafür einen eigenen `Arc`-Primitiv-Typ
(unvortessellliert); der Renderer merkt sich die zuletzt hochgeladene Szene und
tessellliert Bögen automatisch neu, sobald sich der Zoom seit dem letzten
Upload um mehr als Faktor 1.3 verändert hat.
Raumstempel-Text rendert jetzt im nativen wgpu-Fenster mit echten
TrueType-Glyphen (Inter, Systemfonts via cosmic-text) ueber einen
GPU-Glyphen-Atlas — im selben 4x-MSAA-Pass nach der Geometrie.
Schriftgroesse in Papier-mm (gleiche Formel wie Strichbreiten, skaliert
mit dem Zoom); die Bridge flacht Rich-Text-Stempel + Zusatzzeilen
zeilenweise auf serde-kompatible texts ab (Layout wie der SVG-Pfad).
Beide Pipelines (Fill/Line) rendern mit sample_count=4 in eine lazily verwaltete
Multisample-Textur (ensure_msaa, Muster analog render3d::ensure_depth) und
resolven in die Surface-View. Kantige Haarlinien im nativen 2D-Viewport werden
dadurch knackscharf; Renderer-API unveraendert.