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@@ -57,7 +57,7 @@ Rendern angewandt, nie in die Geometrie eingebacken.
## Arbeitsweise (für Beiträge) ## Arbeitsweise (für Beiträge)
- Substanzielle, mehrstufige Arbeit schrittweise in isolierten Schritten angehen. - Substanzielle, mehrstufige Arbeit an **Subagenten** delegieren, wo möglich.
- Änderungen verifizieren: `npx tsc -b`, `npm run build`, und Screenshot via - Änderungen verifizieren: `npx tsc -b`, `npm run build`, und Screenshot via
`node scripts/probe.mjs` (schreibt `scripts/probe.png`) bzw. `probe-ff*.mjs` für `node scripts/probe.mjs` (schreibt `scripts/probe.png`) bzw. `probe-ff*.mjs` für
Firefox-Fälle. Screenshot ansehen und Geometrie visuell prüfen. Firefox-Fälle. Screenshot ansehen und Geometrie visuell prüfen.
+422 -65
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@@ -1,91 +1,448 @@
# HANDOVER — Stand 2026-07-04 (Schraffur/Linien-Epic + Folgethemen) # HANDOVER — Browser-BIM (cad), Standalone-Port von DOSSIER
Übergabe an eine frische Instanz. Alles unten Gelistete ist committet, sofern nicht anders vermerkt. Ältere Handover-Stände (< 2026-07-04) siehe git-Historie. Zuerst `CONVENTIONS.md` lesen. > Für die nächste Instanz. Stand: 2026-06-29. Lies zuerst
> `CONVENTIONS.md`, `ROADMAP.md` und die Projektnotizen (siehe unten).
> **➡️ Aufgaben-Queue steht in `PENDENZEN.md`** (Single Source of Truth, priorisierte Checkliste + Arbeitsprotokoll). HANDOVER = nur noch Kontext/Konventionen/Environment/Zielmodelle, KEIN Backlog mehr. Neue Pendenzen/Rückfragen dort eintragen, nicht hier. ## >>> COMMIT-REGEL (verbindlich, IMMER beachten) <<<
## ⚠️ NACHTRAG 2026-07-04 abends — Unterbruch, 3 Slices verloren Dieses Repo darf **keinerlei Hinweise auf KI-Werkzeuge** enthalten — weder im
Code/Doku noch in der Git-Historie.
> **STAND-UPDATE (Session 4, neues Gerät):** **Environment behoben** — Toolchain vorhanden (`node`/`npm`/`cargo` unter `/usr/bin`, `wasm-pack` via `npx` 0.15.0; es war die Flatpak-Sandbox); fehlendes Rust-Target per `sudo dnf install rust-std-static-wasm32-unknown-unknown` (+ lld) nachinstalliert; beide WASM-Engines gebaut → App läuft. **Slice 1 (Locked-Iso `cb8fae5`) + Slice 2 (Joins Phase 1c `c5a344d`) committet.** **Slice 3 (Öffnungen als Boolean-Löcher + Deckentrim-nur-3D) ✅ committet `1407c68`:** Fenster/Türen = 1 Wandkörper pro Schicht-Band mit rechteckigen `holes` (render3d stanzt sie per achsparalleler Rechteck-Gitter-Zerlegung + 4 Laibungsquads/Loch), Segment-Boxen weg; `holes`/`openings` schliessen sich im Emitter aus; Schnitt-Pfad (layered=false) segmentiert unverändert weiter. Deckentrim `trimWallTopForCeilings` gilt nur noch im 3D-Pfad, Schnitt-Pfad bekommt volle Wandhöhe. Alle Datei-Edits waren gelandet — unabhängig verifiziert: cargo test 56 (inkl. beider Pflicht-Tests versetzt-überlappende Fenster + Tür-Loch-bis-Boden), vitest 230, build:engine3d + tsc sauber, Trace clean. **Damit sind alle drei verlorenen 3b-Slices rekonstruiert.** **Memory-Direktiven `priority-based-joins.md` + `openings-as-booleans.md` wiederhergestellt.** - **Commit-Messages:** sachlich, in der Sprache des Projekts. **NIEMALS**
> `Co-Authored-By:`-Trailer, „Generated with …"-Zeilen, Tool-/Modellnamen oder
> **⚠️ PUSH BLOCKIERT:** keine Git-Credentials auf diesem Gerät (kein Helper, keine `~/.git-credentials`, kein SSH-Key; Remote HTTPS `git.openbureau.ch/karim/DOSSIER-STANDALONE`). `cb8fae5` + `c5a344d` (+ folgender Öffnungen-Commit) sind **lokal committet, NICHT gepusht** (`ahead of origin/master`). Sobald Gitea-PAT (repo-write) oder SSH-Key da ist: `git push origin master`. Bis dahin holt das andere Gerät die Arbeit nicht. sonstige Urheber-Hinweise auf einen Assistenten.
> - **Dateien/Kommentare:** keine Erwähnung von Assistenten, Modellen oder Agenten.
> Der folgende Block bleibt als historischer Kontext/Vorlage für den offenen Slice 3 stehen. Wer hier weiterarbeitet, schreibt so, als wäre es Handarbeit des Teams.
- Vor jedem Push kurz prüfen: `git log` und `git diff` frei von solchen Spuren.
Die Arbeit wurde unerwartet unterbrochen — mehrere Tasks liefen parallel. Diese Übergabe wurde nachträglich rekonstruiert. **Der tatsächliche HEAD-Commit ist `03f0c40`** (Nordstern-3D Live-Schnittebene) — alles danach existierte nur im Arbeitsbaum der alten Maschine und ist auf **diesem** Checkout (neues Gerät, `git status` sauber bis auf `package-lock.json`) **nicht vorhanden**. Diese drei Slices waren in echter Arbeit (nicht nur geplant) und gelten als verloren — neu beauftragen, nicht nur „prüfen ob gelandet": ## >>> KOORDINATION & MEMORY (bei mehreren Instanzen/Agents) <<<
1. **Locked-Iso-Fix** (`src/viewport/Wasm3DViewport.tsx`, `OrbitState` um `ortho: boolean` + `orthoHalfHeight: number` erweitern, `orbitCamera()`/Preset-Effect/Pan/Zoom entsprechend anpassen) — Bug: Iso-Ansicht kippt bei der ersten Kamerabewegung sofort in Perspektive statt orthografisch (parallel) zu bleiben. War fertig gebaut und quantitativ verifiziert (Parallelogramm-Kantenvergleich vor/nach Orbit, 225/225 Tests grün), aber **nicht mehr committet**, bevor der Unterbruch kam. Kleinster, unabhängigster der drei Fixes — zuerst neu machen. **Mehrere Hauptinstanzen gleichzeitig:**
2. **Joins Phase 1c — Durchgangswand echt aufbrechen** (`spanCutouts` in `src/model/joins.ts` + `src/plan/generatePlan.ts` + Rust-Parität `src-tauri/geometry/src/lib.rs`): Nutzer-Befund nach Phase 1b war, dass der Innenputz der DURCHGANGSWAND am T-Stoss nur überdeckt wird (Zeichenreihenfolge), nicht geometrisch ausgeschnitten — Fugen-/Nahflächenlinien laufen noch durch den Backstein-Durchstoss, es „liest" noch nicht wie ein einziger Join. Das war die **explizite Priorität des Nutzers** für diese Session. Die Umsetzung war weit fortgeschritten (schrieb bereits in `joins.ts`), dann abgebrochen. **Nicht committet, nicht im Baum.** Vollständige Aufgabenbeschreibung mit allen Datei:Zeile-Ankern steht im Transkript bei „Agent:Phase 1c: Durchgangswand aufbrechen" — 1:1 als Vorlage für den Neu-Auftrag wiederverwenden. - Git: nur **eine** Instanz committet/pusht auf `master`, ODER jede arbeitet auf
3. **Öffnungen als echte Boolean-Löcher** (`RWall.holes`, `src/plan/toWalls3d.ts`, `src-tauri/render3d/src/mesh.rs`, additiv `types.rs`): EIN Wandkörper mit rechteckigen Löchern statt der heutigen Pfeiler/Brüstung/Sturz-Ersatzkörper (sichtbare Segment-Nähte, keine echten Löcher). Pflicht-Testfall (Nutzer-Direktive, Kernmotivation des Slices): zwei Fenster in derselben Wand mit überlappendem Achsen-Intervall, aber unterschiedlicher Höhe (z. B. u=[1.0,2.0]/z=[0.9,2.1] und u=[1.5,2.5]/z=[0.3,0.7]) — die alte Segment-Zerlegung kann das nicht abbilden, echte Löcher schon. Zusatz-Auftrag im selben Slice: `trimWallTopForCeilings` (Phase-3-Deckentrim, Commit `e4b8df6`) darf **nur** im 3D-Viewer-Pfad (`layeredWalls:true`) gelten, **nicht** im Schnitt-Pfad (`layeredWalls:false`) — der Schnitt braucht die volle, ungetrimmte Wandhöhe für seine eigene schichtweise Prioritäts-Subtraktion (`subtractDominantBands`), sonst zeigt der Schnitt die Wände fälschlich abgeschnitten. Fortschritt bei Abbruch **unklar** (letztes Status-Update deutete auf „noch in der Kartierungsphase" hin) — vermutlich am wenigsten weit von den dreien; komplett neu beauftragen. Vollständiger Auftragstext im Transkript bei „Agent:Oeffnungen als Boolean-Loecher" + die zwei Zusatz-Direktiven (Decken-Trim-Fix, Pflicht-Testfall versetzte Fenster) kurz danach. eigenem Branch und merged kontrolliert. `App.tsx`/`types.ts` ist der serielle
Flaschenhals — verschiedene Features ≠ dieselbe Datei.
- Dieser HANDOVER ist der **Koordinationskanal** zwischen Instanzen (liegt im
Repo, wird mitgepusht). Stand hier kurz festhalten, bevor du übergibst.
**Zwei Engine-Direktiven vom alten Stand fehlen** (`priority-based-joins.md`, `openings-as-booleans.md`): die in Punkt 2/3 beschriebenen Zielverhalten waren gesichert (u. a. „Trennlinien an Merge-Kontakten verschwinden immer", „Öffnungen dürfen nie wieder zu Segmenten vereinfacht werden"). Beim Neu-Beauftragen diese Direktiven wieder explizit festhalten. **Subagents:**
- Bekommen **kein** Memory automatisch — nur was im Prompt steht. Regeln (v. a.
die COMMIT-REGEL oben) explizit mitgeben, sonst kennt der Agent sie nicht.
- Agents **nicht** committen und **nicht** ins Memory schreiben lassen. Sie
liefern Diffs/Dateien/Ergebnisse zurück; die Hauptinstanz committet und pflegt
das Gedächtnis.
**Environment-Lücke auf diesem Gerät:** `node`/`npm`/`cargo`/`wasm-pack` waren zum Zeitpunkt dieser Übergabe **nicht auf dem PATH** (geprüft: kein Treffer, auch nicht unter der VSCodium-Flatpak-Datenlage). **Vermutliche Ursache: VSCodium lief als Flatpak** — Flatpak-Sandboxing blendet system-installierte Toolchains (Node/Rust unter `/usr/...` oder `~/.cargo`) typischerweise aus, auch wenn sie auf dem Host tatsächlich installiert sind. Der Nutzer wechselt gerade auf **natives VSCodium** (kein Flatpak mehr) — das könnte die Lücke von selbst beheben, MUSS aber nach dem Wechsel neu geprüft werden (`which node npm cargo wasm-pack`), bevor man von "Toolchain fehlt" auf "Toolchain neu installieren" schließt. Erst wenn nach dem Wechsel auf natives VSCodium immer noch nichts gefunden wird, wirklich neu installieren (Node LTS + Rust via rustup + `wasm-pack`, `npm install`, einmal `cargo build --manifest-path src-tauri/render3d/Cargo.toml` durchlaufen lassen). Ohne Toolchain ist die in `CONVENTIONS.md` vorgeschriebene Verifikation (`tsc`/`vitest`/`cargo test`/`wasm-pack`) nicht möglich — das zuerst klären, bevor einer der drei Slices neu beauftragt wird, sonst baut ein Agent blind ohne Verifikation. **Memory (`~/.claude/...`, außerhalb des Repos — leakt nie hierher):**
- In den Kontext geladen wird nur der schlanke **Index** (eine Zeile je Eintrag);
einzelne Fakten erscheinen nur bei Relevanz. Größe ist daher selten ein Problem.
- **Keine automatische Bereinigung.** Gepflegt wird beim Schreiben (Duplikate
aktualisieren statt anlegen, Überholtes löschen) oder auf Ansage.
- Nur **beständige** Fakten ablegen, ein Fakt pro Datei, Index-Zeile knapp. Bei
parallelen Schreibvorgängen ist der Index (MEMORY.md) die Contention-Stelle —
vor dem Edit frisch lesen (der „modified since read"-Guard verhindert blindes
Überschreiben).
**Aufräum-Hinweis:** `Edit MEMORY md Added 1.txt` (lag unversioniert im Repo-Root) und die lokale `package-lock.json`-Änderung waren dirty/untracked. Die txt-Datei gehört nicht ins Repo — außerhalb verschieben oder löschen. `package-lock.json` prüfen (`git diff package-lock.json`) und nur committen, falls die Dependency-Änderung beabsichtigt ist. ## >>> STAND 2026-06-30 (Fortsetzung, spät) — ZUERST lesen <<<
### Empfohlene Reihenfolge zum Wiederaufsetzen Fortsetzungs-Lauf (UI + Import + Wand-Attribute + Selektion/Editieren). Alles
1. Nach dem Wechsel auf natives VSCodium zuerst `which node npm cargo wasm-pack` prüfen — evtl. war es nur die Flatpak-Sandbox, die die Toolchain versteckt hat. Nur falls immer noch nichts gefunden wird: Node + Rust + wasm-pack installieren + `npm install`. Blocker für alles Weitere. unten ist `npx tsc -b` + `npm run build` GRÜN und per Screenshot/Probe verifiziert,
2. Locked-Iso-Fix neu bauen (klein, unabhängig, Spezifikation im Transkript vollständig vorhanden). außer „LÄUFT" markiert. Viel wurde an **Subagenten** delegiert (Dateien landen
3. Joins Phase 1c (Nutzer-Priorität dieser Session) — Direktive zuerst wieder ins Memory schreiben, dann Agent mit dem Auftragstext aus dem Transkript beauftragen. auf der Platte, unabhängig von Benachrichtigungen).
4. Öffnungen als Boolean-Löcher + Deckentrim-nur-3D-Zusatz (dieselbe Rust-Crate wie Phase 1c — nacheinander, nicht parallel, wegen Datei-Overlap in `mesh.rs`/`toWalls3d.ts`).
5. Repo aufräumen (txt-Datei raus, `package-lock.json` klären), danach diesen Abschnitt auf „erledigt" aktualisieren.
## NACHTRAG Session 3 (2026-07-04 mittags) — Prioritaets-Joins + Schnitt-Sanierung **Fertig & verifiziert (diese Fortsetzung):**
- **Zwei-Ton-Dark-Theme + KEIN Petrol-Grün mehr:** `src/styles.css` Dark-Tokens neutral
(`--bg #0e0e0e`, `--panel #1d1d1d`, `--accent #4d4d4d` …); Kontextmenü-Tokens
`--ctx-hover/-text` neutral; grüner Fokus-Ring entfernt.
- **Topbar DOSSIER-Stil:** Icon-Grid 4-oben/3-unten (Grundriss integriert), Kombis
gestapelt, kompakte Selects. `src/ui/TopBar.tsx`.
- **Themed Dropdowns** statt nativer `<select>`: `src/ui/Dropdown.tsx` (Wert- + Aktions-
Modus, Popover im Kontextmenü-Stil, kein blaues OS-Menü). In TopBar verdrahtet.
- **Kontextmenü/Dropdown-Politur:** Material-Symbols-Icon-Font in `index.html` geladen
+ `.material-symbols-outlined`-Regel in styles.css (sonst Roh-Ligaturtext); Größen
runterskaliert (`.ctx-menu` 11.5px, Icons 1314px, weniger Padding, Radius 10).
- **Geschoss-Z-Raster:** `Viewport3D` Bodenraster auf `gridElevation` (= aktives
Geschoss `baseElevation`).
- **DXF/DWG-Import als DIALOG + Drag&Drop:** `src/ui/ImportDialog.tsx`,
`src/io/dxfToDrawings.ts`; Ziel-Zeichnungsebene wählen / neue „Zeichnung" anlegen;
Layer→Kategorie-Handling; App-weiter Drop-Handler.
- **DWG in-app parsen:** `@mlightcad/libredwg-web` (WASM, installiert), `src/io/dwgParser.ts`
(lazy, mappt DwgDatabase→{meshes,contours}), `vite.config.ts`-Aliase für WASM
(`virtual:libredwg-glue` + `?url`), `src/io/libredwg-web.d.ts`. Gegen echte DWGs getestet
(11.668 Konturen). Fallback→ODA-Hinweis bei Lib-Fehler.
- **Wand-Objekt-Info-Attribute** (additiv, abwärtskompatibel): Modell `Wall.referenceLine`
(`left|center|right`, default center) + `Wall.bottom/top: VerticalAnchor`
(`{mode:"floor",floorId,offset?}|{mode:"custom",z}`) in `src/model/types.ts`; Resolver
`src/model/wall.ts` (`wallReferenceOffset`, `wallVerticalExtent`, `nextFloorAbove`);
angewandt in `generatePlan`, `model/joins.ts`, `Viewport3D`. Panel
`src/panels/ObjectInfoPanel.tsx`; `src/state/selectionInfo.ts` `Selection.wall: WallInfo`;
Host-Setter + `projectSlice` `updateWall`/`setWallThickness`. Einschichtig = 1-Layer-WallType.
- **Panel-Text:** `.attr-*`/`.objinfo-*` Untertitel fett + Kontrast (`--label` statt `--muted`).
- **Selektion-Überarbeitung:** `selectedDrawingId``selectedDrawingIds[]`
(`selectionSlice`); Marquee wählt **Linien** (`marqueeHitDrawings`), **Ctrl/Cmd+A**,
**Multi-Delete**, **Multi-Highlight** (`.plan-sel-draw`), **Shift-Klick-Mehrfachauswahl**
(`PlanSelection.shift``onPlanSelect` toggelt).
**Prioritäts-Join-Epic (Kern-Direktive, siehe unten „Verschneidungs-Zielmodell"):** Joins werden nach `Component.joinPriority` materialbewusst aufgelöst — konsistent in Grundriss, Schnitt UND 3D. Gelandet: - **Editier-Welle 2 — Split/Join/Segment-Löschen (FERTIG & verifiziert):** Ctrl+S Split
- `e1698b7` **Wand-T-Verbindungen** (T-Knoten 3 Enden + Mittelspannen-Stoss) in `computeJoins`; generatePlan wendet die Cuts unverändert an. `0ddf99d` Rust-Parität (geometry-Crate). `d74dda1` Sample: Querwand **W9** (neuer Wandtyp `iw` Innenputz/Backstein/Innenputz) als T-Demo, Tür/Fenster beiseite gerückt. (Rechteck→zwei geschlossene; nur bis Schnittpunkt), Ctrl+J Join (koinzidente Enden),
- `fc0a76f` **Phase 1 materialbewusst**: `resolveJoinPriority` (merge/coexist/trim), `WallCuts.layerCuts` (per-Schicht-Cuts + L-Seitenlinien), Backstein-Kern verschmilzt, Putz bricht als L. `bf97d50` **Phase 1b**: Kern sticht nur durch den Nah-Putz und stoppt an der Rückgrat-Nahfläche (mergeCut bei `offT + sign*(tT/2 nearPlaster)`), KEINE Achs-Überlappung; Naht entfällt über stroke:none/noStrokeEdges/Zeichenreihenfolge. Rust jeweils synchron. Alt+Klick=Segment löschen (Schere). `kernel2d.ts` (`splitPolylineAtParam`/
- `e4b8df6` **Phase 3 (3D)**: Wand wird an der Deckenunterkante getrimmt, wenn eine Decke höherer joinPriority bündig aufliegt (`trimWallTopForCeilings` in toWalls3d, BBox-Footprint-Näherung dokumentiert) → kein Z-Fighting Wand/Decke. `splitClosedByChord`/`removeSegment`/`splitAtIntersections`/`joinChains`; Tests 1623,
25 ok), `src/editors/splitJoin.ts`, App-Keydown (Ctrl/Cmd+S/J, `preventDefault`) +
`onSegmentCut`, PlanView Alt-Klick. Verifiziert (Rechteck→2 geschlossene, Join→1
Polylinie, Alt→Segment weg). `scripts/probe-splitjoin.mjs`. Wände bleiben no-op.
**Schnitt-Sanierung (Regressionen aus der 3D-Schicht-Umstellung `de7a26b` behoben):** **Offene Wellen (Todo-Spiegel — Todo-Liste lebt im Kontext):**
- `da39f0c` per-Schicht-3D-Bänder nutzten die RECHTE Normale statt `leftNormal` → Schichten in 3D+Schnitt gespiegelt (Backstein aussen). Eine Zeile in `pushSegment` gedreht. 1. Editier-Welle 3: **koinzidente Endpunkt-Griffe gemeinsam ziehen** + verbundene Enden
- `6c47355` Schnitt bekam durch die per-Schicht-Boxen segments×layers Cut-Polygone → Owner-Index-Versatz → einheitliches Diagonal-Muster. Fix: `projectToModel3d(project, { layeredWalls:false })` für `computeSection` (Voll-Box pro Wand); 3D-Viewer behält Default true. propagieren beim Seiten-Verschieben (topologisch, das Tiefste).
- `5ed3549` **Alle Schraffuren monochrom**: HATCH_INK `#0f0f0f` / HATCH_PAPER `#f0f0f0` (resolveHatch erzwingt Ink; Albedo-Fallback im Schnitt entfernt). Print-Mono separat/unangetastet. 2. **GUI-Werkzeug ↔ Befehlszeile koppeln**: Werkzeug-Klick startet denselben Command →
- `c36a7e0` Wandrelative Muster drehen im Schnitt mit der Wand (`SECTION_WALL_AXIS_ANGLE_DEG=90` an resolveHatch) → Dämmung horizontal quer zur Dicke. Werte unten eintippbar; danach **Cursor-Wert entfernen/optional**.
3. **Selektions-Direkt-Edit**: Länge/Winkel des gewählten Elements im Befehlsfeld (Tab-Zyklus).
4. **Swisstopo/openbureau-Importer-Dialog** (Ort+Radius). Fluss steht: Geocode
`api3.geo.admin.ch/.../SearchServer` (sr=2056→LV95) → ±Radius → WGS84-bbox → STAC
`data.geo.admin.ch/api/stac/v1`, Collections `ch.swisstopo.swissalti3d` +
`ch.swisstopo.swissbuildings3d_3_0` → Download → TIN/Mesh→Kontext. LV95↔WGS84 nötig;
**Browser-CORS** das Risiko. Referenz: DOSSIER `rhino/swisstopo.py`.
5. **3D→2D-Dokument**: live + statisch (MVP-Kantenprojektion → HLR) für Vektor-PDF.
Hinweis: `generatePlan` liefert SCHON Vektoren (SVG) → Plan-PDF bereits vektoriell.
6. **Topbar-Rest iconisieren** (Zoom/Referenzlinien/Linien-Modus/Ressourcen).
7. **Wand als Command** (+ Wandstärke-Tab nur bei einschichtig) + **Trim**.
**Sonstiges:** `1855717` Renderer-Umschalter aus der Statusleiste in die **Settings**, Default **Nordstern** (WebGL2 nur explizit/Fallback). `32497bc` TopBar: Zoom-Cluster von Grid auf Flex (Phantom-Zeile +6px weg, jetzt bündig mit Zweizeilern), Bar 56→60px. **Resume-Checkliste:** 1. CONVENTIONS.md + diesen HANDOVER + Memory lesen. 2. `npx tsc -b` &
`npm run build` (grün?). 3. `npm run dev -- --port 5187 --strictPort` (User schaut :5187).
4. Split/Join-Stand prüfen (git diff, Probe). 5. Arbeitsweise: **autonom, keine
Rückfragen** (User hat Vollrechte), substanzielle Arbeit an Subagenten delegieren,
jede Änderung per `tsc`+`build`+Screenshot verifizieren. `node scripts/probe.mjs`.
**IN FLIGHT bei Checkpoint:** (1) **3D-Live-Schnitt** (Opus-Agent): Clip-Plane-Uniform + discard in MESH/GRID_WGSL, `section_fill.rs` Cut-Caps aus `cut_section` mit prozeduraler 45°-Schraffur (CAP_WGSL), `set_section_plane` (web.rs cached walls/slabs), Viewport-Toggle; WASM-Rebuild nötig. (2) **Joins Phase 2** (Opus-Agent): Merge-Regel (gleiche Prio+Komponente) in der Schnitt-Dominanz `subtractDominantBands`. — `git status` prüfen, verifizieren, committen. ---
**NÄCHSTER Engine-Slice (Nutzer-Direktive, queued):** **Öffnungen als echte Boolean-Löcher** — Fenster/Türen sind heute Pfeiler/Brüstung/Sturz-Ersatzkörper (keine CSG, Triangulator lochfrei) → sichtbare Segment-Nähte. Ziel: EIN Wandkörper, Löcher via earcut-with-holes + Laibungsflächen; behebt auch die dokumentierte mesh↔cut_section-Öffnungs-Inkonsistenz. Läuft im selben Crate wie der 3D-Schnitt → erst danach starten. ## >>> STAND 2026-06-30 (Über-Nacht-Run) — älter <<<
Großer autonomer Build-Lauf. Alles unten ist tsc + build GRÜN und per Screenshot
verifiziert (sofern nicht „läuft" markiert). Befehlssystem-Bauplan:
`docs/design/rhino-command-system.md`.
**Verschneidungs-Zielmodell (Nutzer, verbindlich):** gleiche Komponente+Priorität = verschmelzen (Naht weg); schwächere Schicht bricht auf und schliesst als L; höhere Priorität schneidet bauteilübergreifend (Decke>Wand); Joins IMMER in allen drei Sichten identisch. Schraffur-Modell: Schnitt-Schraffur vs. Oberflächen-Schraffur, aktuell ALLE monochrom fg #0f0f0f auf bg #f0f0f0. **Fertig & verifiziert:**
- **Rhino-Befehlssystem (Tier 0 + Tier 1 Zeichnen):** `src/commands/``types.ts`
(Command-Interface), `engine.ts` (State-Machine + lastCommand + Eingabe-Routing),
`parseInput.ts` (`5,3`·`r5,3`·`5<45`·`<45`·nackte Zahl), `registry.ts` (+Aliase
`l/pl/rec/c`), `cmds/{line,polyline,rect,circle}.ts`. UI: `src/ui/CommandLine.tsx`
(über der Statusleiste, Tab fokussiert). Befehle: **Line, Polyline (Close/Undo),
Rectangle, Circle** — alle mit getippten Koordinaten, per Probe gezeichnet.
Koexistenz mit Alt-Tools (Werkzeugleiste). `scripts/probe-command-line.mjs`,
`probe-draw-commands.mjs`.
- **Tab-Feld-Zyklus** (Rhino-Präzision §2.7): beim Zeichnen Tab durch Felder
(Linie/Polylinie: Länge→Winkel; Rechteck: Breite→Höhe; Kreis: Radius). Zahl lockt
das aktive Feld, ungelockte folgen der Maus. Additive optionale Command-Methoden
`fields()`/`pointFromFields()` + Engine-Feldzustand + CommandLine-Boxen. Verifiziert
exakt (3 m/45°, Rechteck 4×2). `scripts/probe-tab-fields.mjs`.
- **Tier-1-Editierbefehle:** **Move** (Auswahl verschieben), **Copy** (wiederholend
duplizieren), **Offset** (parallele Kurve via `kernel2d.offsetPolyline`, persistente
Distanz, Seite per Klick) — `cmds/{move,copy,offset}.ts`, Aliase `m/cp/o`. `CommandContext`
um `selection` erweitert (App `host.context()` füllt sie aus dem Store). Offset verifiziert
(paralleler Versatz exakt 0.5 m). `scripts/probe-offset2.mjs`.
- **2D-Geometrie-Kernel** `src/geometry/kernel2d.ts` — Offset/Trim/Extend/Fillet +
Segment-/Linien-/Kreis-Schnitt + Fläche/Wicklung. 16/16 Unit-Checks
(`scripts/test-kernel2d.ts`, via `npx esbuild … | node`). Basis für Tier-1-Editierbefehle.
- **Kontext/Gelände Phase 1** (paralleler Strang): `src/io/dxfParser.ts` (DXF: 3DFACE/
MESH/POLYLINE→Mesh, LWPOLYLINE/LINE→Konturen; DWG bewusst nur via ODA→DXF-Hinweis),
`src/model/terrain.ts` (`generateTerrainFromContours` → TIN via delaunator),
`src/state/siteSlice.ts` (`addContextObject`/`generateTerrain`/…), `Project.context`
(ContextObject = ImportedMesh|ContourSet|TerrainMesh, „dumme" Kontext-Geometrie, NICHT
semantisch), `Viewport3D` rendert Kontext/Terrain. Deps `dxf-parser`+`delaunator`.
- **Echte Isometrie (Orthographic-Kamera):** `Viewport3D` schaltet front/top/side/iso auf
OrthographicCamera (parallele Projektion), Perspektive bleibt perspektivisch. Verifiziert.
- **Plan-Tinte-Fix:** 2D-Linien waren unsichtbar (CSS `.draw2d{stroke:var(--ink)}` hell auf
hellem Papier). CSS-stroke entfernt + dunkler Fallback in generatePlan → 2D dunkel sichtbar.
- **Bugfixes:** 2D-Füllungen (rect/polyline rendern Fill+Schraffur+`fillColor`); Kanten-Griff-
Dreiecke sitzen auf der Linie + inkrementelles Dragging (keine Akkumulation); Plan-View
wandert nicht mehr mit (fixer Welt-Ursprung, Reset nur bei Geschoss-Wechsel via `resetKey`).
## NACHTRAG Session 2 (2026-07-04 nachmittags/abends) — TopBar-Redesign + 3D-Editierbarkeit **LÄUFT gerade (Agent):**
- **Tab-Feld-Zyklus** (Nutzer-Wunsch): beim Zeichnen Tab durch Felder (Länge→Winkel→
Breite/Höhe/Radius), Zahl lockt Feld, Rest folgt Maus. Additive optionale Command-Methoden
`fields()`/`pointFromFields()` + Engine-Feldzustand + CommandLine-Boxen.
**TopBar/UI gelandet:** DOSSIER-Wortmarke + Ressourcen-Icon links (Rhino-Stil), Massstab/Zoom-Cluster bereinigt (Duplikat weg, Zoom-Aktionen unter Massstab-Dropdown gestapelt, gleiche Breite, Ring bei „am Massstab" statt Flächen-Aufhellung), PDF/DXF raus → **Datei-Burger-Menü** rechts (Speichern/Öffnen als echter Projekt-JSON-Download/-Upload, Import, Export). **Einstellungs-Fenster** (`SettingsDialog.tsx`): Accent-Palette (`src/theme/accents.ts`), Auswahlrahmen-Farbe (Default Yuyake #CEB188) + Snap-Farbe (vorläufig **Sora #5FA1C9** gewählt — „aki"-Rückfrage bleibt offen, per Picker änderbar), Projekt-MüM-Feld (`project.referenceElevationMasl`, nur gespeichert, Draping folgt). **Custom Fenstersteuerung** (_/□/X) für Electron (`electron-preload.cjs` + IPC, `WindowControls.tsx`, TopBar = Drag-Region). **Dark-Theme ist jetzt fester Standard** (vorher an OS-`prefers-color-scheme` gekoppelt → zeigte fälschlich Light; Light bleibt Opt-in via `:root[data-theme="light"]`). Alle TopBar-Pillen auf dieselbe stets-dunkle Kontextmenü-Fläche vereinheitlicht; Panel-Köpfe flach (kein hellerer Balken) + feste 40px-Höhe. **Undo/Redo** (`historySlice.ts`, Ctrl+Z/Y, Coalescing für Drags). **15 gebündelte OFL-Schriften** (`public/fonts/`, `src/text/fonts.css`) statt Systemfonts. **Farbfelder**: Hex separat editierbar (`ColorHexField.tsx`). **Text-Zeilenhöhe-Regler** ersetzt „+ Text" (Text wird eigenes Werkzeug, AUDIT B1). **Linienstil** im Attribute-Panel editierbar. 2D-Zoom-Grenzen stark erweitert (20000×/0.005×). **NÄCHSTE SCHRITTE (Reihenfolge):**
1. Tab-Feld-Zyklus verifizieren (Agent-Gate).
2. **Tier-1-Editierbefehle:** Move/Copy/Offset(nutzt kernel2d)/Trim/Split/Join/Explode.
Undo/Redo-Stack im Store erwägen (Commits laufen über `setProject`).
3. **Terrain-Integration:** Konturen im Plan (generatePlan/PlanView), Import-/Terrain-Befehle
+ Site-Panel (`src/panels/`) + i18n + DWG→DXF-Hinweis-UI; `.dxf`-File-Picker → `parseDxf`.
4. **Wand-Stärke-Feld:** Wand ist noch ein Alt-Tool — als Command portieren, dann Tab-Feld
`thickness` NUR bei einschichtigen/freien Wänden (mehrschichtige Typen: Stärke vorgegeben).
5. Tier 2 (Rotate/Scale/Mirror/Arc/Fillet/Array/Group/Gumball2D), Tier 3 (ExtrudeCrv/Box/
PushPull + analytische Wand-Öffnungen, §3.0 Bauplan).
**3D-Editierbarkeit gelandet (Nordstern/render3d, NICHT three.js — Free=three.js-Viewer, Premium=editierbarer Nordstern, siehe Memory):** **Gotchas (frisch gelernt):**
- **R1** `85a721f` Boden-Referenzraster auf y=baseElevation des aktiven Geschosses, ein-/ausschaltbar (Overlay-Button, `viewSlice.grid3dVisible`; eigene LineList-Pipeline `grid.rs`, `set_ground_grid`). Kamera: Links=Orbit, **Mitte/Rechts=Pan** (vorher Pan nur auf Shift+Mitte versteckt), Rad=Zoom-to-Cursor. - Ein Prozess-Neustart killt laufende Hintergrund-Agenten (Status `failed`); nach
- **R2** `6ef57b6` View-Styles **wireframe** + **hidden-line** + Fill-Light (`set_render_style`, `edges.rs` = Feature-Edge-Extraktion mit Crease-Dedup, Hidden-Line via Depth-Bias-Flächen + Kanten obenauf). `textured` → vorerst wie shaded (keine Textur-Pipeline). jedem Wiederaufnehmen `src/commands/`-Existenz + `npx tsc -b` prüfen, Abgestürztes neu starten.
- **R3** `ac0d9ef` **Klick-Auswahl** im 3D (`raycast3d.ts`: OBB-Wand-/Prisma-Slab-Schnitt → Store-Selektion → Attribute+Objekt-Info-Panel). `toWalls3d.pickGeometry()` mit wallId/ceilingId. - Inline `{...s, feld}` als Tupel-Return löst TS-Excess-Property-Check aus → erst typisierte
- **R4** `fabf97a` **Auswahl-Highlight**: orange Outline, immer sichtbar (No-Depth-Linien-Pipeline `set_highlight_lines`, `selectionHighlightLines()`). Variable (siehe cmds/line.ts-Muster).
- **R5** `02bd261` **Materialfarben** im 3D: Wände/Decken in Farbe der dicksten Schicht statt Einheitsgrau. - Ein Subagent ist bei diesem Befehls-Build geflaket (spawnte Research statt zu bauen) →
- **weiter:** `8bc472a` 2D **z-Anordnen** (Kontextmenü nach vorn/hinten, `reorderDrawings`); `de7a26b` **per-Schicht Wand-Bänder** (jede Materiallage als eigener farbiger Quader, wallId bleibt → Pick/Highlight ganze Wand); `e42c336` **AUDIT A6 Bauteil-Schedule-CSV** (Datei-Menü, `exportSchedule.ts`); `7dd324d` **Glasscheiben in Fenstern** (A5-Teil, RMesh in jeder Fensteröffnung). verzahnte/quer schneidende Arbeit an einen fähigen Subagenten delegieren oder selbst machen.
- Alle Runden **visuell im Browser verifiziert** (Playwright + WebGPU-Flags: `--enable-unsafe-webgpu --enable-features=Vulkan --use-gl=angle --use-angle=vulkan --no-sandbox`, URL `?engine=wasm`, Iso-View klicken).
**3D-REST (engine-schwer, bewusst NICHT blind gemacht — mit Nutzer angehen):** ---
- **Schnitt-Schraffuren** (2D-Poché/Schraffur auf 3D-Schnittflächen; `section.rs`, ~66KB, komplex).
- **Textur-/PBR-Pipeline** (Sampler/Bindings/UV in wgpu; dann `textured`-Style + `Component.texture3d`/Material echt rendern).
- **Wand-Schicht-Bänder** in 3D (Option B aus R5: jede Materiallage als eigener extrudierter Teilquader statt nur repräsentativer Farbe — pro-Schicht-Farben liegen in `RWall.layers` schon vor).
- **Ortho-Ray-Picking** (aktuell perspektivischer Pick-Strahl; für Front/Top/Side-Presets vor der ersten Navigation leicht ungenau).
- **3D-Griffe/Editieren** (Wand-Endpunkte im 3D ziehen etc. — bisher nur Auswahl + Panel-Edit).
WASM-Workflow: `src/engine/pkg3d/` ist gitignore't → nach Rust-Änderung `npm run build:engine3d`, nur die `.rs` committen. DOSSIER-Audit-Details jetzt in `docs/design/dossier-feature-audit.md` (A1A6/B1B4/C/D/E) + `ROADMAP.md` §11. ## Was das ist
Standalone-**Browser-BIM** (React+TS+Vite+Three.js) für Wohnbau — die Browser-Variante
des Rhino-Plugins **DOSSIER** (Referenz-Repo, public/klonbar: https://git.kgva.ch/karim/DOSSIER;
falls weg: neu klonen nach `scratchpad/DOSSIER`). Prinzip: **ein semantisches Modell →
alle Sichten (Plan/3D/Schnitt) abgeleitet**, Darstellung erst beim Rendern.
## Konventionen (ZWINGEND — zuerst lesen) ## Aktueller Stand (tsc + build GRÜN)
- **Keine Fremd-Tool-Spuren** im Repo: vor jedem Commit Trace-Scan (`git diff | grep -iE "co-authored|generated with"`) → muss leer sein. Commits deutsch, sachlich, KEINE Co-Authored-By-Trailer. Funktioniert & verifiziert: semantisches Modell · **mehrschichtige Wände** mit
- **NICHT ANFASSEN (fremde WIP):** `.gitignore`, `public/assets/materials/manifest.json`, `src/materials/library.ts`, `scripts/fetch-materials.mjs` — bleiben dauerhaft dirty, nie stagen. **L-Ecken-Gehrung** · Tür mit Öffnung + Schwenkbogen · **Dokumentmodell** (Zeichnungsebenen
- **Verifikation:** `tsc --noEmit` clean + `vitest run` + trace-scan vor jedem Commit. Nur Task-Dateien stagen (Kollisionen: parallele Tasks disjunkte Datei-Lanes geben; i18n exklusiv einem Task). = Geschosse+Schnitte/Ansichten/Zeichnungen; Ebenen = Kategorie-Baum, DOSSIER-Codes 1:1) ·
- **Engine = „Nordstern"** (render2d/render3d/WASM). Referenz DOSSIER-Rhino: `https://git.openbureau.ch/karim/dossier` (Alias git.kgva.ch), geklont `/tmp/dossier-ref`. **3D zeigt EG+OG gestapelt** · **Resource-Manager** (Component/Hatch/Line, als Fenster-Overlay) ·
**Panel-System** (Docks links/rechts, Tabs, 5 Anzeige-Modi) · **Top-Bar + Footer** (Massstab
echt 1:N, Detailgrad, Render-Modus Schattiert/Draht/Kanten, Referenzlinien, Cursor X/Y live) ·
**Maus:** Mitte=Pan/Orbit, Links=Auswahl(+Marquee), Rechts=eigenes Kontextmenü · **Native-App**
(kein Browser-Rechtsklick/Textauswahl) · **i18n** (`src/i18n/`, de+en, `t('key')`) ·
**aktive Zeichenwerkzeuge** (Wand/Linie/Polylinie/Rechteck + Snapping endpoint/midpoint/
intersection/onEdge/grid/ortho mit Fang-Menü, Live-Vorschau+HUD — `src/tools/`, Phase 1+2).
## In dieser Session gelandet (Auswahl Commits) ### Gerade fertig & verifiziert (2026-06-29)
Schraffur/Linien-Epic komplett: Typmodell (vector/image Hatch, dash/zigzag/custom Line, Component Vordergrund/Hintergrund), ResourceManager **Master-Detail** (Schraffuren/Linien/Wandstile/Deckenstile, `9695748`), Rendering neuer Typen (Bild-`<pattern>`, random modellraum-verankert, Zickzack, Custom-Motiv-Editor `src/ui/MotifEditor.tsx`), modulares Linien-Segment-System (Strich/Punkt/Lücke), Attribut Vordergrund/Hintergrund + **By-Layer/By-Object-Quellen** (Nach Ebene/Bauteil/eigener Wert für Vordergrund/Hintergrund/Strichstärke/Schraffur, `d02781e`). **Aktive Zeichenwerkzeuge — Phase 1 + 2** (`docs/design/drawing-tools.md`): Tool-System in
Weiter: Gehrung spitze Winkel (2D+Schnitt+Rust), TopBar/Footer-Reorg, Zoom-% am Massstab, Tool-Shortcuts 1..0, Verschiebe-Dreieck flacher + Snap, Statusleiste „Nordstern", ResourceManager als **floating nicht-modales Fenster**, **swisstopo** Gebäude(extrudiert)+Terrain-Mesh in 3D (`f22970f`), Schnitt-Wandschicht-Orientierung (`7569524`), **Schnitt-Boolean-Dominanz** nach joinPriority (`23d81be`). **`src/tools/`** (types · snapping · tools/registry) + Verdrahtung in PlanView/App/TopBar/
generatePlan. Per probe verifiziert (`scripts/probe-tools.mjs`, `probe-line.mjs`, `probe-phase2.mjs`):
- **Werkzeugleiste** (TopBar): Auswahl/Wand/Linie/**Polylinie/Rechteck** + Wandtyp-Dropdown +
**Fang-Menü** (Häkchen je Snap-Art, Rasterweite, Winkelraster — `position:fixed`, da Topbar clippt).
Nur im Grundriss aktiv.
- **Wand-Werkzeug**: Achs-Polylinie → je Segment ein `Wall`; Live-Band-Vorschau + HUD (Länge·Winkel);
Rechts-/Doppelklick/Enter committet; **Gehrung automatisch aus `computeJoins`** (mehrschichtiger L-Stoss).
- **2D-Werkzeuge**: Linie (2-Klick), **Polylinie** (Klick auf Start schließt, Doppel-/Rechtsklick beendet
offen), **Rechteck** (zwei Ecken) → `Drawing2D` (line/polyline/rect); in `generatePlan` abgeleitet
(`addDrawing2D`, `color` am line-Primitiv, Bounds erweitert).
- **Snapping**: endpoint · midpoint · intersection · onEdge(Lot) · grid · ortho(Shift); Prioritäts-
gewichtet (`PRIORITY` in snapping.ts); Bildschirm-Marker je Art (Quadrat/Dreieck/✕/Raute/Punkt) +
Ortho-Hilfslinie; Ctrl = Fang aus. Einstellbar über das Fang-Menü (`snap` State in App).
- **Tastatur**: Esc verwirft/zurück-zu-Auswahl, Enter committet, Backspace nimmt Punkt zurück.
- Modell: `Drawing2D` + `Project.drawings2d` (types.ts), `Element` erweitert. i18n de+en (`tool.*`,`snap.*`).
- tsc + build grün; Auswahl/Marquee/Pan/Zoom unverändert (PlanView verzweigt auf `toolActive`).
## Backlog & Rückfragen → `PENDENZEN.md` **Noch offen / Default-Werte:** aktive **Kategorie** = `activeCategoryCode` (fix „20") und
Der frühere „Offener Backlog"/„Offene Rückfragen"/„IN FLIGHT"-Abschnitt ist vollständig nach `PENDENZEN.md` migriert (Single Source of Truth). Dort steht auch das Arbeitsprotokoll. **Linienstil** = erster Stil — UI-Wahl in der TopBar fehlt noch (2D-Primitive erben sonst Wand-lw/-farbe).
## Verifikation **Dock-/Floating-Panels** waren davor fertig (tsc+build grün); Baseline-Screenshot intakt.
`npx tsc --noEmit` + `npx vitest run` (zuletzt 152 grün) + trace-scan vor jedem Commit.
### Ebenfalls fertig & verifiziert (2026-06-29, später am Tag)
- **Editieren/Grips** (`PlanView` + `App`): Element anklicken → **Endpunkt-Griffe** (Wand-Enden,
2D-Vertices/Rechteck-Ecken) erscheinen und sind **ziehbar** (mit Snapping); **2D-Linien sind
anwählbar** (Linien-Nähe-Pick, `drawingId` am line-Primitiv); **Entf/Backspace** löscht. Wand-
Gehrung folgt live. `moveGrip`/`drawingVertices` in App.
- **Shift = Ortho** beim Griff-Ziehen (Bezug = Nachbar-Vertex; H/V bzw. Winkelraster).
- **Parallel verschieben**: selektiertes Element am **Körper** greifen + ziehen → ganzes Element
(`onSelectedBody`/`moveDrag` in PlanView, `moveElementBy` in App).
- **Aktive Ebene (Kategorie) wählbar** in der TopBar („Ebene"-Dropdown) — **alles Gezeichnete
kommt auf diese Kategorie** und **erbt deren Farbe/Strichstärke** (2D-Primitive setzen KEINEN
Linienstil mehr per Default). Statusleiste zeigt die aktive Ebene. `activeCategoryCode` State.
- **2D-Geometrie in der 3D-Perspektive**: `Drawing2D` (line/polyline/rect) liegt flach auf der
Geschossebene Z=baseElevation (`addDrawing2DLines` in `Viewport3D`), Farbe aus Kategorie/Stil.
(Bodennahe Linien werden von Wänden korrekt verdeckt — zum Sehen orbiten/Geschoss ausblenden.)
- Probes: `probe-grips.mjs`, `probe-3d2d.mjs`, `probe-edit2.mjs`. tsc + build grün.
### Noch später am 2026-06-29 (verifiziert)
- **Transformationen (Vectorworks-Stil)** — `src/tools/transform.ts` + `src/ui/TransformBar.tsx` +
App. Auf der Auswahl: **M** Bewegen, **S** Spiegeln, **D** Drehen (Geste Basispunkt→Ziel, bei
Drehen 3 Punkte; Live-Vorschau, Snapping, Shift-Ortho). **Modusleiste U/I/O/P**: U bewegen ·
I Kopie · O N Kopien (Anzahl-Prompt) · P verteilen. Probe `probe-transform.mjs`/`probe-array.mjs`
(move/copy/array verifiziert). Routing via `toolInputActive`-Prop in PlanView.
- **Aktive Ebene per Klick im Ebenen-Panel** (statt TopBar-Dropdown): `LayersPanel`-Zeile klicken →
`host.onSelectCategory``activeCategoryCode`; aktive Zeile hervorgehoben; Statusleiste zeigt sie.
TopBar-Ebene-Dropdown entfernt. (probe-layer.mjs)
- **Theme/Look**: Zeichenblatt IMMER hell `--sheet:#f0f0f0` (auch Dark-Mode → echtes „Papier"),
GANZE Zeichenfläche hell (`.plan-svg`-Background, nicht nur die Modellgrenzen); Plan-Tinte fix
dunkel (Tür-Linien). Dark-Theme etwas abgedunkelt (Panels #1c1c1c). **3D-Orbit ohne Nachlauf**
(`enableDamping=false` — kontrollierter).
### Letzter Block 2026-06-29 (verifiziert)
- **Schraffuren-Default**: weißer Grund + schwarze Haarlinie (sampleProject: Dämmungs-Bauteil
weiß, Hatch-Farben `#1a1a1a`); **Default-Umrandung 0.18 mm** (`WALL_FALLBACK_MM`, addCategory).
- **Stiftstärken-Vorgabe** `PEN_WEIGHTS` (0.02…2.0) als `<datalist>` im Linienstil-Editor.
- **Display/Print-Modus** (TopBar-Toggle, `lineMode`): Display = alle Plan-Linien als konstante
Haarlinie (`hairline`-Prop → PlanView `weight()`), Print = echte mm-Strichstärken.
- **`.lin`/`.pat`-Import**: Parser `src/io/linParser.ts`/`patParser.ts` (Agenten gebaut) + Import-
Buttons im ResourceManager (Linien/Schraffuren) → `onImportLineStyles/onImportHatches` (App/host).
.lin voll (Dash); **.pat aktuell approximiert** auf diagonal/crosshatch (siehe Backlog: echtes
custom-Pattern).
- **Werkzeug-Palette** (`src/panels/ToolsPanel.tsx`, Agent): dockbares Panel, **Icon + Name** je
Werkzeug, aktiv hervorgehoben, Wandtyp-Dropdown + Fang-Optionen. Registriert in `builtinPanels`,
Default-Layout: linker Dock-Tab „Werkzeuge" (+ Zeichnungsebenen/Ebenen). **`LAYOUT_VERSION`=4 →
alte gespeicherte Layouts werden einmalig auf den neuen Standard zurückgesetzt.**
- Probes: `probe-display.mjs`, `probe-import.mjs`, `probe-tools-panel.mjs`. tsc + build grün.
## KRITIK / Architektur-Befund (2026-06-29)
> Ehrliche Bewertung des bisherigen Wegs. Für die nächste Instanz als Entscheidungsgrundlage.
**Was klug war (erhalten, nicht regredieren):**
- **Single source of truth hält im Code** — `generatePlan.ts` *und* `Viewport3D.tsx` nutzen
dieselbe `computeJoins`/`clippedBand` aus `src/model/`. Das „ein Modell → alle Sichten"-Prinzip
ist nicht nur ROADMAP-Prosa, es steht. Beim Refactor diese Trennung Modell↔Sicht bewahren.
- **Grundriss analytisch** aus Parametern statt Mesh-Schnitt (Weg A) — richtig.
- **Bewusst leichter Stack** (Three.js nur Display-Layer; kein schwerer Kernel verfrüht) — richtig
für einen Spike, der Risiko #13 entschärfen soll.
- i18n via `t()` wird eingehalten; `tsc -b` ist grün.
**Hauptkritik (zu beheben):**
1. **God-Component gegen eigene Regel.** `App.tsx` ist **~2461 Zeilen mit ~29 `useState`**.
CONVENTIONS.md fordert wörtlich „dünner Shell, keine Geschäftslogik". Das ist verletzt.
2. **Kein Store.** `src/state/` existiert NICHT, obwohl CONVENTIONS.md Store+Slices
(project/selection/view/layout) vorschreibt. Zustand = lokale Hooks → Prop-Drilling.
- Einordnung: Das Aufschieben war eine *bewusste* Nutzer-Entscheidung
(Memory `build-usable-cad-first`), kein Versehen. **Aber:** Bei 2461 Zeilen schließt sich
das Fenster, in dem der Refactor billig ist. Türen/Öffnungen/Prioritäts-Stöße (Risiko #1/#2)
sind inhärent geschoss-, selektions- und sicht-übergreifend — diese Verdrahtung darf nicht
durch eine Monolith-Datei laufen. **Empfehlung: Store ziehen VOR der nächsten Feature-Welle.**
**Befund (separat angehen, nach Refactor):** Die harten, roadmap-markierten 🔴-Risiken sind noch
unbewiesen — `Door` existiert als Typ, aber **kein echter 3D-Boolean** (Öffnung = nur Plan-Lücke);
**HLR** für Schnitte/Ansichten fehlt; **Prioritäts-T-Stöße** offen. Das einfache Drittel ist bewiesen,
das schwere aufgeschoben. Die Frage „ist es wirklich CAD?" entscheidet sich erst, wenn diese landen.
## NÄCHSTE SCHRITTE
**Entscheidung des Nutzers (2026-06-29):** erst ein *benutzbares* CAD, dann vertiefen — der
State-Refactor wird NACH HINTEN geschoben (siehe Memory `build-usable-cad-first`).
> ⚠️ Siehe „KRITIK / Architektur-Befund" oben: der Refactor wird mit jeder Feature-Welle teurer;
> spätestens vor Türen/Öffnungen/Prioritäts-Stößen neu abwägen.
### ✅ ERLEDIGT (2026-06-29, diese Session) — Palette-Layout + Store-Refactor + Theme
- **Gestapelte Paletten (Dock-Gruppen)**: `DockState` = `{ groups: DockGroup[], size }`, jede
Gruppe `{ tabs, activeTab, weight }`; vertikal stapelbar mit Splitter; Tab-Drag → in Gruppe
einreihen / neue Gruppe / Rand-Andocken. `LAYOUT_VERSION=6`. (`types.ts`/`layout.ts`/`Dock.tsx`/
`TabStrip.tsx`/`panelDrag.tsx`/`App.tsx`.) Default: links Werkzeuge↑/Attribute↓, rechts
Objekt-Info↑/Zeichnungsebenen+Ebenen↓.
- **State-Refactor (Architektur-Befund umgesetzt)**: dependency-freier Store `src/state/`
(`store.ts` useSyncExternalStore + Slices `projectSlice`/`selectionSlice`/`viewSlice`/
`layoutSlice`, kombiniert in `appStore.ts`). App.tsx 2710→~2030 Zeilen, verhaltensgleich
(tsc+build+Screenshot identisch). **Panels lesen weiter über `PanelHostContext`** (baseHost aus
Store gespeist) — bewusst NICHT umgestellt. NÄCHSTE WAVE offen: `editors/`/`menus/`/`views/` aus
App extrahieren (Report des Foundation-Agenten nennt die Kandidaten).
- **Selektions-Kontrakt** (`src/state/selectionInfo.ts` + host.ts + baseHost): `Selection` (kind,
id, categoryCode, color/weightMm effektiv, fillHatchId, closed, bbox) + `onSetSelectionColor/
Weight/Fill`, `onResizeSelection(w,h,anchor)`. Modell: `Wall.color?`, `Drawing2D.weightMm?`
ergänzt; generatePlan wendet beide an. Wand = Weight/Fill bewusst No-op (erbt aus Ebene).
- **Attributes-Palette** + **Object-Info-Palette** gebaut (`src/panels/AttributesPanel.tsx`,
`ObjectInfoPanel.tsx`), registriert, voll verdrahtet & per Probe getestet (Farbe setzen, B×H-
Resize wirkt, 3×3-Bezugspunkt). Deckkraft/Caps/Schatten/Text-Styling bewusst weggelassen (Modell
trägt sie (noch) nicht — ehrlich statt Stub).
- **Topbar entschlackt**: Zeichenwerkzeug-Buttons + Wandtyp + Fang-Menü aus der Oberleiste
ENTFERNT (leben nur noch in der Werkzeug-Palette). `SnapMenu`/`SNAP_TOGGLES` aus `TopBar.tsx` raus.
- **Dark-Theme vertieft** (`styles.css`): gestufte Elevations-Tokens (`--bg`<`--panel`<`--panel-2`,
`--input` versenkt) statt flachem Einheitston; Oberleiste/Panel-Köpfe angehoben, tiefere Schatten.
`--sheet` bleibt hell. Siehe Memory `ui-depth-dark`.
- **CSS-Altlast behoben**: ein `*/` in einem Kommentar (`.nav-*/.res-*`) hatte die ganze `.dock`-
Regel verschluckt (`display:flex` nie aktiv) — gefixt.
### Vectorworks-„View-Bar" — A/B/C ERLEDIGT & verifiziert (2026-06-29)
-**A — Ebenen- + Zeichnungskombinationen**: `src/state/visibilitySets.ts` (localStorage
`cad.layercombos.<name>` / `cad.drawingcombos.<name>`), Store-Actions `snapshot*/apply*Visibility`
in `projectSlice`, zwei `ComboMenu`-Dropdowns in `TopBar` (Muster wie `LayoutMenu`). Round-Trip
per Probe verifiziert. (Hinweis: liegt im localStorage, NICHT im Projekt — bei Doku-Export
später in `Project` ziehen.)
-**B — Darstellungsart-Dropdown** (kontextabhängig je `viewType`): 2D Farbig/Schwarz-Weiss
(`planColorMode` + `toMono` in generatePlan), 3D Schattiert/**Weiss**(Clay-Material in
Viewport3D)/Drahtgitter/Kanten (`RenderMode` um `"white"` erweitert). Ersetzt die alte
Render-Modus-Buttongruppe. Screenshots bestätigt.
-**C — 6 Ansichts-Buttons**: Front/Oben/Seite/Perspektive/Isometrie + **Kamera** (FOV-Popover).
`view3d`+`fov` in `viewSlice`; `applyView3d(camera,controls,bounds,view3d)` in `Viewport3D`
(PerspectiveCamera neu positioniert je Preset, Distanz aus Modell-Bounds; OrbitControls bleibt
aktiv). Preset-Klick wechselt nötigenfalls in die Perspektive. Screenshots top/front/iso/persp
klar verschieden. **Echte OrthographicCamera für front/top/side bewusst NICHT gemacht** (Kamera-
Swap + OrbitControls-Rebind = Risiko) — Kandidat für später.
### Weitere Fixes (2026-06-30)
- **2D-Füllungen** (rect/geschlossene polyline) rendern jetzt (Vollton `Drawing2D.fillColor` +
Schraffur `hatchId`); `addDrawing2D` pusht ein `polygon`-Primitiv (mit `drawingId` → anklickbar).
Attribute-Palette hat „Füllfarbe". (Kreis-Füllung offen — Kreis-Primitiv im Plan fehlt noch.)
- **Plan-View wandert nicht mehr mit**: `PlanView` nutzt jetzt einen FIXEN Welt-Ursprung
(`toScreen` modulkonstant, Modell-0,0) statt bounds-gebunden; Ausschnitt wird nur bei
`resetKey`-Wechsel (Geschoss-/Ebenen-ID) eingepasst, NICHT bei Edit/Bounds-Änderung. Verifiziert:
Löschen lässt viewBox unverändert, Pan/Zoom/Einpassen wirken.
- **Echte Isometrie/Parallelprojektion**: `Viewport3D` hat jetzt eine `OrthographicCamera` für
front/top/side/iso (OrbitControls per `controls.object`-Swap umgebunden), Perspektive bleibt
`PerspectiveCamera`. Verifiziert (parallele Kanten).
### >>> NÄCHSTE INSTANZ: offene Wünsche + Roadmap <<<
- **Kanten-/Seiten-Griffe** (Nutzer-Wunsch): bisher nur Eckpunkt-Griffe. Gewünscht: Seiten ziehen
(z. B. Rechteck-Kante), mit dreieckigem Anfasser nach außen. Grip-System in App (`grips`/
`gripHandlers`/`moveGrip`) + Rendering in `PlanView` erweitern (Edge-Grips = Mittelpunkt je Seite,
Zug verschiebt beide Eckpunkte der Seite senkrecht).
- **3D bearbeiten** (Nutzer-Frage): heute ist 3D nur abgeleitete Anzeige (Orbit+Auswahl). Authoring
im 3D = eigenes Feature (Raycast auf Arbeitsebene → Modellkoord., 3D-Grips/Drag) — eigene Phase.
### Text-Styling (View-Bar Rest) + Roadmap
1. **Text-Styling** (Nutzer-Wunsch). VORAUSSETZUNG: **Text wird noch NICHT gerendert**
`Drawing2D` mit `geom.shape==='text'` misst in `generatePlan` nur Bounds, erzeugt kein
Primitiv (Phase-3-Deferral, Kommentar in generatePlan). Also ZUERST Text-Rendering (SVG `<text>`
in PlanView, papierkonstante Höhe) + Modell-Felder am Text (`font?`, `bold?`, `italic?`,
`anchor?`), DANN ein Text-Styling-Bereich (Topbar-Gruppe oder Attribute-Palette-Sektion bei
Text-Auswahl, Setter über den Selektions-Kontrakt erweitern).
2. **Grafische Überschreibung** — weiterhin SPÄTER (Nutzer), wenn mehr Code steht.
3. **Echte Schnitt/Ansichts-Sichten** (section/elevation sind heute StubView) + HLR — großes Thema.
4. **Refactor-Rest**: `editors/`/`menus/`/`views/` aus App.tsx extrahieren (App noch ~2030 Z.).
- **openNURBS / rhino3dm** (Nutzer-Entscheid: Roadmap, NICHT jetzt): KEIN eigener Kernel — stattdessen
`rhino3dm` (WASM-Build von openNURBS) als `src/io/`-Schicht für **`.3dm`-Import/Export + NURBS**,
sobald gebraucht. Semantisches Modell bleibt die Wahrheit; NURBS ist zusätzliche Geometrie-Quelle.
- **Echtes custom-`.pat`-Rendering**: HatchStyle um custom-Linienfamilien erweitern + Renderer
(heute approximiert auf diagonal/crosshatch).
### Offene Wünsche des Nutzers (Backlog, priorisiert)
1. **Palette-Layout (Vectorworks-Stil) — GROSS, nächster Fokus.** Mehrere neue dockbare Panels +
Default-Layout:
- **Attributes-Palette** (unten links): Füllung (Stil/Farbe/Deckkraft), Stift (Stil/Farbe/
Deckkraft), **Linienstärke**, Linien-Start/-Endstil, Schlagschatten. (Referenzbild vom Nutzer.)
- **Werkzeug-Palette** darüber (Icon + Text je Werkzeug; ArchiCAD/VW-Stil).
- **Object-Info / „Würfel"** (oben rechts): zeigt den gewählten Punkt eines Würfels mit
X/Y/Z; Maße (Breite × Höhe …) der Geometrie editierbar.
- **Ebenen + Zeichnungsebenen als Tabs** darunter (rechts).
- Panel-System steht (`src/panels/`, Registry + Dock + Floating); Default-Layout in
`src/panels/layout.ts` (`defaultLayout`). Neue Panels in `builtinPanels`/`registry` anmelden.
2. **Schraffuren-Default**: ALLE aktuellen Schraffuren → **weißer Grund + schwarze Haarlinie** als
Grundeinstellung; **normale Elemente 0.18 mm Umrandung** als Default. (sampleProject hatches/
components + generatePlan-Defaults anpassen.)
3. **Stiftstärken-Vorgabeliste**: 0.02 · 0.10 · 0.13 · 0.18 · 0.25 · 0.35 · 0.5 · 0.7 · 1.0 · 1.4 ·
2.0 mm (abweichbar). Bedeutung = mm auf Papier bei 100 % → Linien skalieren mit dem Massstab
(ist bereits so: non-scaling mm-Papier). In Linienstil-Editor als Presets anbieten.
4. **Display- vs. Print-Modus**: Umschalter. Display = ALLES Haarlinien (konstant dünn); Print =
echte mm-Strichstärken. (Globaler View-State + an `generatePlan`/PlanView durchreichen.)
5. **`.lin`- und `.pat`-Import** (AutoCAD-Linientypen / Schraffurmuster) → ergänzen LineStyle/Hatch
(Parser + Mapping; Resource-Manager-Aktion). Nutzer: „um die Linien und Schraffuren zu ergänzen".
6. **„Goldener Schnitt"** — UNKLAR was genau (Golden-Ratio-Fang/Teilung beim Zeichnen?
Proportions-Hilfslinien?). → beim Nutzer rückfragen, bevor gebaut wird.
7. **Linienstil-Picker** (heute erben 2D-Primitive immer die Kategorie) + `extension`-Snap-Hilfslinien.
### Danach (ursprünglicher Plan)
1. **Zeichenwerkzeuge Phase 3** (`drawing-tools.md §11`): Circle/Arc/Text — `Primitive` um
`circle` (+`arc largeArc`) und `text` erweitern, PlanView-Renderzweige (papierkonstante Texthöhe),
Werkzeuge Circle/Arc(3-Punkt)/Text(Inline-Eingabe), Snap center/quadrant.
2. **Bearbeiten (Phase 4) — Rest**: Auswahl/Grips/Verschieben/Löschen sind DA (s. o.). Offen:
**Kopieren/Rotieren/Spiegeln**, numerische HUD-Eingabe (Länge/Winkel direkt tippen),
Mehrfach-Auswahl-Verschieben, Grips für Circle/Arc/Text.
3. **State-Refactor** (zurückgestellt) — `App.tsx` God-Component → Store+Slices
(`docs/design/state-architecture.md`). Erst nötig, wenn parallele Code-Workflows gebraucht werden.
4. Weiter im Backlog: **Pro-Ebene-Darstellung** (`layer-display-settings.md`),
**Prioritäts-T-Stöße** (`wall-joins-priority.md`).
## Arbeitsweise (WICHTIG — aus Memory + CONVENTIONS.md)
- **Autonom arbeiten, NICHT um Bestätigung fragen.** Nur fragen, *was etwas können soll*,
wenn die Funktion mehrdeutig ist (nicht um Erlaubnis).
- **Alles voll verdrahten, KEINE Stubs/No-op-Buttons.** Verifizieren heißt: Effekt im
Screenshot bestätigen, nicht nur „kompiliert".
- **Identifier ENGLISCH**; **UI-Text via `t()`** (neue Keys in de.ts *und* en.ts).
- **Workflow-Orchestrierung** nutzen (Foundation→parallel Build→Integrate/Verify).
- **Code-Workflows seriell** (fast alles geht durch `App.tsx`/`types.ts` → Konflikt);
**Design/Research parallel** (nur `docs/`). Der State-Refactor (#1) löst das.
- Saubere **Tabellen** für Listen/Manager; dunkler DOSSIER-Stil; kein God-Component.
## Verifizieren / Ausführen
- Dev: `npm run dev` (Vite, Port 5173). Typecheck: `npx tsc -b`. Build: `npm run build`.
- Screenshot: `node scripts/probe.mjs``scripts/probe.png` (Puppeteer, Chrome in
`~/.cache/puppeteer`). Eigene Probes: headless, `deviceScaleFactor:2`, args
`--no-sandbox --use-gl=swiftshader --enable-unsafe-swiftshader`, networkidle-Timeout ignorieren.
Firefox-Fälle via Playwright (`scripts/probe-ff*.mjs`). **Screenshot ansehen + Geometrie prüfen.**
- Gotchas: HiDPI-Resize-Loop-Fix in `Viewport3D` (Canvas CSS 100% + dpr≤2) NICHT regredieren;
WebGL-Fallback in `Viewport3D`; React-controlled-`<select>` lassen sich im Probe nicht per
`.value=` ändern (Fehlalarm) — Verdrahtung im Code prüfen.
## Orientierung
`ROADMAP.md` (Vision/Phasen/§10–§11 Backlog) · `CONVENTIONS.md` (Konventionen) ·
`docs/README.md` + `docs/design/*` (alle Specs) · `docs/backend.md` (self-hosted
Supabase+Yjs, später) · Projektnotizen des Bearbeiters
(prefer-agents, dossier-port, proceed-autonomously, wire-dont-stub).
-142
View File
@@ -1,142 +0,0 @@
# PENDENZEN — Aufgaben-Queue (Single Source of Truth)
> **Diese Datei ist die einzige verbindliche Aufgabenliste.** HANDOVER.md enthält nur
> noch Kontext/Konventionen/Environment/Zielmodelle — keinen Backlog mehr.
## Arbeitsprotokoll (ZWINGEND)
**Bearbeiter:**
1. **Zuerst diese Datei lesen**, dann `CONVENTIONS.md` + verlinkte Detailquellen des Items.
2. Oberstes nicht-blockiertes Item aus **🔧 In Arbeit** bzw. sonst **⏭️ Als Nächstes** nehmen, **fertig** machen, verifizieren (`npx tsc --noEmit` + `npx vitest run` + trace-scan), abhaken, eine Ergebniszeile nach **✅ Erledigt** schreiben (mit Commit-Hash, sobald committet).
3. **Rückfrage-Recht:** Bei Unklarheit/Design-Entscheid NICHT raten — Item mit `❓` markieren, kurze Frage darunter notieren, nächstes freies Item nehmen. Fragen sammeln sich unter **❓ Offene Rückfragen**.
4. **Kein Arbeitsschritt endet ohne aktualisierte Liste.** Status hier ist immer aktuell, sonst driftet es wieder.
5. Bearbeiter **committet nicht selbst** und delegiert Unteraufgaben nicht weiter.
**Planer** (mit dem Nutzer, kuratiert):
- Nimmt Nutzer-Feedback, pflegt daraus die Liste (rein/umpriorisieren/aufspalten). Führt selbst keine Queue-Items aus.
- Prüft **❓**-Zeilen mit dem Nutzer, wandelt sie in konkrete Items.
---
## 📅 Geplant
- [ ] **truck-Integration (Profil-Extrusion / B-Rep)****Start: 2026-07-07 (Dienstag, nach Reset).** Nutzer zeichnet 2D-Querschnitt (L-Profil, T-Träger, Freiform) → truck-Extrusion → 3D-Körper + Boolean gegen Wand/Decke. Voraussetzung: truck-Booleans stabil + WASM-Integration. Umfang: ~46 Wochen. Mit Nutzer Scope/MVP klären vor Start.
## ⛔ Blocker (zuerst klären)
- [x] ~~**Toolchain prüfen**~~**ERLEDIGT 2026-07-04 (macOS-Gerät):** `node`/`npm`/`cargo` (1.96.0)/`wasm-pack` (0.15.0) alle vorhanden. `npm install` + `npm approve-scripts esbuild wasm-pack …` (npm gated Install-Scripts → `allowScripts`-Block in `package.json`, ungetrackt gelassen), `rustup target add wasm32-unknown-unknown`, beide WASM-Engines gebaut, Frontend gebaut, **`npm run tauri:build` → Mac-App (`cad.app` + `cad_0.1.0_aarch64.dmg`, arm64) läuft.** Verifikations-Baseline grün: `tsc --noEmit` sauber, `vitest run` 230/230, `cargo test render3d` 56/56. **Kein Blocker mehr für Engine-Slices auf diesem Gerät.**
## 🔧 In Arbeit
- [ ] **kernel2d-Port nach Rust/WASM** (Plan: [PORT_PLAN.md](PORT_PLAN.md), Crate `src-tauri/kernel2d`, TS-Referenz bleibt `kernel2d.ts`, Differential-Harness `src/geometry/kernel2d.parity.test.ts`). Fortschritt:
- [x] Phase 1: Crate-Skelett + WASM-Fassade + `build:kernel2d``a78e7c7`
- [x] Phase 2: Primitive/Schnitt/Fläche/Kreis + Batch-Fassaden + Diff-Harness (Zufall+Golden) — `9e2c521`
- [x] Phase 3: Offset (Miter + 1e-9-Fallback) + Fillet — `c8ea2bf`
- [x] Phase 4: Trim/Split/Join (`trimPolyline`, `splitAtIntersections`, `joinChains` — Löwenanteil) — `28471c1`
- [x] Phase 5: `roomArea`-Flächen/`ceiling`/`stair`/`roomBoundary` portiert (vitest 263, 33 Parity) — `a608a59`. **Offen in Phase 5:** `opening` (mit Aufrufstellen-Änderung) — noch nicht portiert.
- [ ] Phase 6: TS-Fassade umstellen (alt → `kernel2d.legacy.ts`), Suite grün, `npm run build` + WASM sauber. **Achtung Laufzeit-Entscheid:** macht die Live-App synchron WASM-abhängig (Init + Per-Call-Marshalling) — heute nutzt die App KEINE WASM-Geometrie zur Laufzeit; vor Umstellung mit Nutzer klären.
- **Join-Durchstich verworfen (2026-07-05, gemessen):** `computeJoins` live auf WASM zu legen lohnt NICHT. Benchmark TS vs. WASM inkl. JSON-Marshalling (Median ms/Aufruf, 200 Iter): 6 W → TS 0.018/WASM 0.022 · 20 → 0.027/0.043 · 50 → 0.082/0.102 · 120 → 0.331/0.246 · 300 → 1.68/0.67. Crossover erst ~100+ Wände; realistische Plan-/Geschossmengen liegen darunter → TS schneller, und selbst 300 Wände sind mit TS 1,7 ms (nicht wahrnehmbar). Marshalling frisst den Rust-Vorteil, plus dauerhafte Rust↔TS-Paritätspflicht. **Fazit:** reines TS behalten; WASM für Joins nicht weiterverfolgen. WASM lohnt erst bei echten Rechen-Hotspots (Booleans/Tessellierung).
## ⚠️ Zu prüfen (evtl. schon erledigt / Status unklar)
- [x] ~~**Snap an Wand-Schichttrennlinien**~~**gelandet `339202b`** (`wallLayerBoundarySegments` in `src/tools/snapping.ts`), verifiziert vorhanden.
## ⏭️ Als Nächstes
- [ ] **Ribbon-UI + modulare Bars** (Nutzer-Vision 2026-07-05, bestätigt: Tab-Schema **2D·3D·BIM·Ansichten**). Voller Plan + datengetriebene Architektur: **[docs/design/ribbon-ui-plan.md](docs/design/ribbon-ui-plan.md)**. Ribbon-Oberleiste mit Tabs ersetzt die Werkzeug-Sidebar; datengetriebene Registry (RibbonItem = tool|command|action) ermöglicht auch eine **modulare Custom-Bar** (gleiche Items, vom Nutzer gewählt). Attribute bekommen volle Höhe, Objektinfo darunter gemergt; XYZ-Box oben rechts bleibt. **Phasen:** ~~(1) Gerüst + 2D/BIM-Tab~~ ✅ (`9d6e86d`), ~~(2) TopBar → Ansichten-Tab mergen~~ ✅ (`85011cb`), ~~(2b) Tabs in die TopBar-Zeile~~ ✅ (`456ebc8`), ~~(2c) OCS-Chrome (kleine Wortmarke + Quick-Access-Icons statt Burger, Zeile 26px)~~ ✅ (`4e3b074`), ~~(2d) Text + Ansichten auf eine Leiste, „Ansichten" als Standard-Tab zuerst~~ ✅ (`fe22cbf`), (3) **teilweise** ✅: Werkzeug-Sidebar aus Default-Layout raus + Attribute volle linke Höhe + Wandtyp-/Deckentyp-Picker ins Attribute-Panel verschoben (Nutzer-Entscheid), `LAYOUT_VERSION`→8; ~~**offen:** Objektinfo unter Attribute mergen~~ ✅ (`3a2cef3`): element-spezifische Abschnitte (Wand/Decke/Öffnung/Treppe/Raum) + Wand-Referenzlinie ins Attribute-Panel verschoben; ObjectInfo trägt nur noch Bezugspunkt + Masse (Nutzer-Wunsch). ~~(4) modulare Custom-Bar~~ ✅ (Tab „Eigene" + -Picker, localStorage-persistiert). **Offen:** 3D-Tab füllen (aktuell leer; ggf. 3D-spezifisch statt Doppelung mit Ansichten), Band-Höhe/Abstände + 26px-Zeile visuell im Tauri abnehmen, Dauer-Zoom-Anzeige (Statusleiste?) klären. ✅ Vorarbeit: Eigenschaften-Grid im OCS-Stil (`00733d8`), Kreis+Bogen-Werkzeuge (`e454eab`/`bd2b12b`). **Nächster Schritt: im Tauri visuell prüfen (Band-Höhe, Icons, Aktiv-Highlight), dann Phase 2/3.**
- [x] ~~**SPIKE — Bild-Texturen in `render3d`**~~**erledigt `0ca3b1d`** (verifiziert 2026-07-05): `RenderStyle::Textured` real, prozedurales 256×256-Schachbrett (kein Asset/`image`-Crate), UVs planar in Metern, Textur-Bind-Group group 1, `MESH_TEXTURED_WGSL` (gleiche Beleuchtung, Albedo aus `textureSample`), `spike3d` per `T` umschaltbar. Alt-Vertexpfad `[pos,normal,color]` bitgleich (Regressionstest). `cargo test` 58 grün (59 mit `--features render`, inkl. naga-Test); `spike3d`-Build sauber; keine neuen Deps, Default-Build unverändert. Auftrag: [SPIKE_TEXTUR_render3d.md](SPIKE_TEXTUR_render3d.md). **Lücken bis „richtig gutes" Texturing → siehe 3D-REST unten.**
## 📋 Backlog (Priorität grob absteigend)
- [x] ~~**Zeichenwerkzeuge ergänzen: Kreis + Bogen.**~~**komplett erledigt (2026-07-05):** beide Werkzeuge + Center-/Quadrant-Snaps + WebGL-Sichtbarkeitsfix (`2c8ad8f`). Details in den Unterpunkten:
- [x] ~~**Kreis-Toolbar** (trivial)~~**erledigt `e454eab` (2026-07-05):** `ToolId`+`"circle"`, Platzhalter `circleTool` (nicht floorOnly), `TOOL_COMMAND`+`TOOL_ORDER`, Kreis-Icon in `ToolsPanel`, i18n `tool.circle`/`tool.circle.hint`. tsc + Suite 331 grün. (Kreise rendern seit `4ac99d3` glatt als `<circle>`.)
- [x] ~~**Bogen-Werkzeug** (mittel)~~**erledigt (2026-07-05):** `arcCommand` in `src/commands/cmds/arc.ts` (3-Klick: Mittelpunkt → Start/Radius → Endwinkel, CCW; Vorschau via `arcPts`/`circlePts`), registriert in `registry.ts` (Alias `a`/`bogen`), `"arc"` als ToolId + Toolbar-Eintrag (Bogen-Icon) + i18n. tsc + Suite 331 grün. ✅ **Center-/Quadrant-Snaps ergänzt (2026-07-05):** `collectCircles` + Snap-Block in `snapping.ts` — Mittelpunkt + Quadranten (Kreis: alle 4; Bogen: nur im Spannbereich) unter der `center`-Einstellung, Bogen-Endpunkte unter `endpoint`; +3 Tests (Suite 334).
- [ ] **BAUTEILE aufs Rhino-Niveau heben (Treppe/Fenster/Tür).** Vergleich Rhino-Plugin ↔ TS + priorisierte Ansätze: **[RESEARCH_BAUTEILE_RHINO.md](RESEARCH_BAUTEILE_RHINO.md)**. ✅ **Gruppe A (2D, Items 16) komplett — verifiziert 2026-07-05:** (1) Treppe-Outline (`stairOutline`, gerade/L/Wendel, `generatePlan.ts:2186`), (2) Fenster-Brüstungslinie (`window-sill`, gepunktet, `sillHeight>0`, `:1810`), (3) Tür-Sturzlinien (`door-lintel` + `lintelLines` keine/innen/aussen/beide, gestrichelt, `:1711`), (4) Treppe-Referenz links/mitte/rechts, (5) Fenster-Flügel-Mittelpfosten, (6) Tür `wandoeffnung`. **Offen:** Gruppe B (2D mittel: Tür-Schwung am Rahmen, Treppen-Pfeil-Style `filled`, Fenster/Tür-Presets, `swing_invert`) — Feinpolish. ✅ **Fenster-Anschlag-Striche erledigt** (`8d688b9`, Laibungsstriche quer zur Wand bei „fein", analog Tür; +2 Tests). Gruppe C (3D: Rahmen/Blatt/Glas/Sims als Mesh — wartet auf Mesh-/B-Rep-Pipeline). **Der große Rest ist „Schnitt- vs. Ansichts-Darstellung" (eigenes Item unten).**
- [ ] **DWG/DXF-Import via `acadrust` (weiterbauen).** ✅ Spike `763a558`: `acadrust` 0.4 (MPL-2.0, pure Rust) **baut zu wasm32** (Crate `src-tauri/dwgimport`, 839 KB), parst DXF aus Byte-Buffer (`DxfReader::from_reader`+`Cursor`), headless getestet. **Offen:** (1) Entity→DOSSIER-Modell-Mapping (LINE/ARC/… → Wand/Öffnung — die eigentliche Domainarbeit, Wochen), (2) Datei-Upload-Glue im Browser (`<input type=file>`→Uint8Array→`parse_dxf_summary_json`, trivial), (3) DWG-binär (`DwgReader::from_reader` analog, aber R13R2018-Korrektheit unverifiziert), (4) WASM-Größe (nalgebra Haupttreiber). **Klarstellung:** der TS-DXF/DWG-Import (`parseDxf`/`parseDwg`/`dxfToDrawings`) + Upload-UI (`App.tsx`, `ImportDialog.tsx`) existieren längst und funktionieren — der acadrust-Weg wäre eine Rust-Neuimplementierung des Lesens (nur DWG-**Schreiben** ist eine echte Lücke). ✅ **2887794 (2026-07-05): Kurven-Abdeckungslücke geschlossen**`parseDxf` deckt jetzt ARC/CIRCLE/ELLIPSE (tesselliert zu Konturen, Winkel Radiant, voller Umlauf geschlossen) zusätzlich zu LINE/LWPOLYLINE/POLYLINE/MESH ab; 5 Tests, volle Suite 307 grün. ✅ **c481373 (2026-07-05): SPLINE + INSERT ergänzt**`parseDxf` wertet SPLINE als echte B-Spline (De Boor, Grad/Knoten; Fallback fitPoints/Kontrollpolygon) aus und expandiert INSERT-Block-Referenzen (2D-Transform Scale/Rotation/Basispunkt + MINSERT-Array + verschachtelte Blöcke, Tiefe ≤8) zu transformierten Konturen; Kontur-Dispatch in gemeinsamen `collectContours` refaktoriert; +7 Tests, volle Suite 314 grün. **Bekannte Grenzen:** rationale SPLINE-Gewichte ignoriert (dxf-parser liefert sie nicht); Block-interne MESH/3DFACE-Entities werden im 2D-Import nicht expandiert. ✅ **c29f27e (2026-07-05): HATCH ergänzt** — dxf-parser hat KEINEN HATCH-Handler (verwarf HATCH stumm); Lösung via `registerEntityHandler` + eigenem `HatchHandler` (sammelt rohe Gruppencodes) + testbarer `hatchContours`-Auswertung: Randpfade (Polyline-Pfade + Linien-/Bogen-Kanten, Bögen über vorhandene Tessellierung) → geschlossene Konturen mit `Contour.filled`; `contoursToDrawings` macht daraus gefüllte `polyline`-Drawing2D (fillColor-Default, restylebar). +6 Tests, Suite 320 grün. ✅ **05bc5aa (2026-07-05): HATCH-Ellipse/Spline-Kanten** ergänzt (Kantentyp 3/4 tesselliert; B-Spline-Sampling in `sampleBSpline` extrahiert). ✅ **4b93ac9 (2026-07-05): TEXT/MTEXT**`parseDxf` liefert `DxfImportResult.texts` (`ImportedText`: Position/Höhe-in-Metern/Winkel-Radiant; MTEXT-Formatcodes grob gesäubert); `textsToDrawings``{shape:"text"}`-Drawing2D; **Darstellung neu**: `addDrawing2D` emittiert ein schlankes `kind:"drawingText"`-Primitiv, PlanView rendert es rein per SVG (modellverankert, Rotation; GPU-Guard so, dass es in ALLEN Renderer-Modi im SVG bleibt); `toRenderScene` überspringt es; ImportDialog zählt/importiert Texte. +5 Tests, Suite 327 grün. **Bekannte Grenzen HATCH:** Bulges an Polyline-Rändern als Sehne; Insel-Loops = eigene Ringe (keine echten Löcher). **Bekannte Grenzen TEXT:** importierte Texte (pointerEvents:none) noch nicht per Canvas-Klick selektierbar; MTEXT-Feinformatierung flachgeklopft; Block-interne TEXT/MTEXT nicht expandiert. **Text im Tauri visuell abgenommen (Nutzer 2026-07-05)** — auch gedreht korrekt. ✅ **4ac99d3: CIRCLE/ARC als echte glatte Formen**`Contour.curve` trägt die wahre Kreis-/Bogen-Geometrie (pts bleiben für Kontext/3D); `contoursToDrawings` baut `{shape:"circle"|"arc"}`; neue Primitive `drawingCircle` (SVG `<circle>`) + `drawingArc` (SVG-Bogenpfad), `toRenderScene` tesselliert sie für den nativen Pfad; +4 Tests, Suite 331. Ellipse bleibt tesselliert (kein Ellipsen-Primitiv). **Weiter offen:** Entity→Wand-Semantik (die dicke Domainarbeit); DWG-Schreiben (einzige echte Export-Lücke).
- [ ] **STRATEGIE — „von BIM-Tool zu echtem CAD".** Direkt am Quellcode studierte Referenzen (OpenCADStudio/truck/acadrust) + Web-Import-Landkarte → konkrete, priorisierte Ansätze in **[RESEARCH_CAD_APPROACHES.md](RESEARCH_CAD_APPROACHES.md)**. Kern: (1) generisches Entity-Modell + Trait-Dispatch, (2) modeless Command-System (`StepInput`-Funnel + Kommandozeile), (3) DWG/DXF-Round-Trip via `acadrust` (MPL-2.0, pure Rust, WASM-tauglich), (4) volle Object-Snap-Schicht, (5) 3D-B-Rep später selektiv via `truck` (Apache-2.0, Geometrie-Crates WASM-fähig, Booleans/Fillets noch instabil). Der `kernel2d`-Rust/WASM-Kurs ist damit bestätigt. **Mit Nutzer priorisieren, welcher Ansatz zuerst.**
- [ ] **Schnitt- vs. Ansichts-Darstellung nach Schnitthöhe (BIM-Standard).****Phase 1 (Wand unter Schnittebene) erledigt (2026-07-05):** `generatePlan.addWallPoche` hat einen `viewOnly`-Zweig — erreicht eine Wand die Grundriss-Schnitthöhe nicht (`wall.height < floor.cutHeight`, z. B. 0.3-m-Brüstung bei 1 m), wird sie nur als Ansichts-Umriss (Haarlinie, `fill:"none"`, keine Schraffur) gezeichnet statt als Schnitt-Poché; normale Wände (≥ Schnitthöhe) unberührt. Segment-/Gehrungs-/Öffnungs-Logik geteilt. +2 Tests (`generatePlan.viewwall.test.ts`, Suite 336). ✅ **Phase 2 (Decke über Ebene = gestrichelte Überkopf-Linie) erledigt (2026-07-05, `39ddd9b`):** der freie Decken-Umriss (Überstände/Balkone, wo keine Wand verdeckt) ist jetzt gestrichelte Haarlinie (`OVERHEAD_DASH`) statt kräftiger Volllinie — BIM-Konvention „Aufsicht auf Bauteil über einem". Decken-FLÄCHE war schon Ansicht (viewHatchId, weiß). +1 Test. **Offen (Phase 3):** per-Component View-/Cut-Weight + eigene View-Schraffur (Slot-Trennung); cut/Aufsicht/Untersicht (Deckenspiegel/Reflected Ceiling Plan); Unterzüge; Feinheiten. Kern-Idee (Nutzer): jedes Bauteil bekommt getrennt eine **Schnittlinie** (kräftig, z. B. 0.250.35 mm, + Schnitt-Poché) und eine **Ansichtslinie** (Haarlinie); WELCHE gilt, entscheidet die z-Ausdehnung des Bauteils vs. die **Schnitthöhe** des Grundrisses (Default ~1 m):
- Bauteil wird von der Schnittebene GESCHNITTEN → Schnittlinie + Schnitt-Poché (heutiges Wandverhalten).
- Bauteil liegt ganz UNTER der Ebene (z. B. 30-cm-Wand bei 1 m Schnitthöhe, Brüstung, Podest) → nur „von oben gesehen" = **Ansichtslinie/Haarlinie, KEINE Schnitt-Poché**. ← genau der vom Nutzer genannte Fall.
- Bauteil liegt ganz ÜBER der Ebene (Decke/Slab, Unterzug) → Ansicht, üblicherweise **gestrichelte** Überkopf-Haarlinie.
- **Passt konsistent zum bereits existierenden `viewHatchId` (Ansichts-Schraffur) vs. Schnitt-Schraffur** — die Linienstärke-Dualität (View-/Cut-Weight je Component) ist die natürliche Erweiterung derselben Logik.
- **Nicht nur cut/view, sondern cut / AUFSICHT / UNTERSICHT (Nutzer):** ein Bauteil sieht von oben anders aus als von unten. Der Grundriss (Blick nach unten) zeigt Bauteile UNTER der Ebene in **Aufsicht** (Oberseite); ein **Deckenspiegel/Reflected Ceiling Plan** (Blick nach oben) zeigt Bauteile ÜBER der Ebene in **Untersicht** (Unterseite — z. B. Kassettendecke, Leuchten). Also je Component potenziell **drei** Darstellungs-Slots (Schnitt / Aufsicht / Untersicht) × {Schraffur + Linienstärke}. Das heutige `viewHatchId` ist faktisch EIN View-Slot und vermischt Auf-/Untersicht; sauber wäre die Trennung. WELCHER Slot gilt, entscheidet die **Blickrichtung der Sicht** (Grundriss ↓ / Deckenspiegel ↑) UND die z-Lage relativ zur Schnittebene.
- **Verallgemeinert den Decken-Footprint-Clip** (`a2f6923`): „Decke unter Wand verdeckt" ist ein Spezialfall von „Ansichtsbauteil vs. schneidende/überdeckende Bauteile".
- Aufwand: mittelgroß, phasenweise machbar (1: z-Extent-vs-Schnitthöhe-Klassifikation cut/above/below; 2: Ansichtslinie-Weight je Component + Haarlinie/gestrichelt; 3: 30-cm-Wände & Slabs verdrahten). Nicht zu komplex im Konzept — es ist der reguläre CAD/BIM-Weg (ArchiCAD/Vectorworks/Revit). Mit Nutzer Detailgrade/Defaults festlegen.
- [x] ~~**Ebene-Schraffur editierbar**~~**gelandet `dcb6ed5`**: Kategorie-Dialog (`App.tsx`, `editor.hatch`-Feld) hat `<select>` auf `cat.hatch` + `HatchSwatch`-Vorschau. Verifiziert vorhanden.
- [ ] **GEO-BLOCK** (gemeinsame Dateien io/geoContext/swissTopo/terrain/ContextImportDialog/Viewport3D/siteSlice):
- Reale Höhen + **Projekt-MüM** (EG-Referenzhöhe): Terrain georeferenziert bei realem z relativ dazu, Gebäude auf Terrain drapiert (heute alles z=0).
- **Luftbild/SWISSIMAGE**-Orthofoto als Textur aufs Terrain-Mesh.
- Importierte Geo-Elemente auf **aktives Geschoss** (`viewSlice.activeLevelId`) + Gelände-Ebene.
- **Nordstern-Geo-Rendering:** importierte Meshes (heute nur three.js `importedMesh`/`terrainMesh`) auch in `projectToModel3d` einspeisen.
- **3D-Mesh-DXF/DWG-Import** (heute DXF nur 2D); Building-Draping; höhere DTM-Auflösung.
- [x] ~~**ResourceManager Bauteile-Tab** auf Master-Detail~~**bereits Master-Detail** (`ComponentsTab`/`ComponentDetail` in `src/ui/ResourceManager.tsx`, Liste links `res-md-list` / Detail rechts). Verifiziert vorhanden.
- [ ] **Einstellungs-Fenster (Rest):** Verdrahtung ist **da** (`viewSlice.snapColor`/`marqueeColor` → PlanView `SnapMarker`/Marquee, Defaults aus `theme/accents.ts`, Projekt-MüM-Feld `referenceElevationMasl`). **Offen bleibt nur:** Snap/Endpunkt-Default = ❓„aki" (s.u., derzeit Sora #5FA1C9) — reine Farbentscheidung des Nutzers.
- [ ] **Bildschraffur:** ambientCG/CGI-Colorfiles als Quelle (Material-Lib WIP — erst nach Freigabe); Bild-Filter Sättigung/Helligkeit/Kontrast/SW (`image.filters`).
- [ ] **E2b Schraffur-Kachel-Motiv** (MotifEditor für HatchStyle-Tile wiederverwenden).
- [x] ~~**Linienstile aufräumen**~~**erledigt (2026-07-05):** die drei funktional identischen 0.13-Volllinien (`thin`/`hatch-line`/`joint-massive` — alle weight 0.13, `dash:null`, gleiche Farbe) auf EINE kanonische „Volllinie 0.13" (`thin`) zusammengeführt; alle weight-only-Stile klar als „Volllinie X.XX" benannt; Schraffur-Referenzen (`hatch-line``thin`, inkl. `ResourceManager.patToHatches`) + Schichtfugen (`joint-massive``thin`) remappt; `hatch-dash` (einzige gestrichelte) bleibt. Ids stabil gelassen (geladene Projekte + interne Refs bleiben heil; Rendering-Gewichte unverändert). 7→5 Stile. tsc + Suite 331 grün.
- [ ] 2D-Plan z-Anordnen (Kombo-Schraffuren); Bild-Schraffur GL/DXF (heute Fallback).
- [ ] **AUDIT (DOSSIER-Studie):** A1 Override-Regel-Engine; A2→A3 View-Snapshots → Print-Layout-Blätter (PDF pro Blatt); A5 reichere Öffnungen; B1 Text-Werkzeug (+ Kreis-Tool → Shortcuts 1&3); A4 Tragwerk; B2 Object-Info numerisch. (A6 Bauteil-Schedule-CSV erledigt.) Belege in `/tmp/dossier-ref/rhino/*.py`.
- [ ] Elemente im Schnitt anwählbar; render3d 2D-Schraffur auf 3D-Flächen.
- [ ] **TEAMWORK — kollaboratives Bearbeiten (Supabase self-hosted).** Projekte auf einem self-hosted Supabase-Stack speichern; mehrere Nutzer bearbeiten dasselbe Projekt gleichzeitig. Kernkonzept: **pessimistisches Object-Locking** (wie Revit Worksharing / ArchiCAD Teamwork) — alle Objekte sind zunächst gesperrt; ein Nutzer *reserviert* die Elemente, die er bearbeiten möchte (exklusiver Schreibzugriff), und *gibt sie frei*, sobald er fertig ist. Freigabe → sofort für alle anderen sichtbar via Supabase Realtime (WebSocket-Kanal). Kein Merge-Konflikt nötig, weil niemals zwei Nutzer dasselbe Objekt gleichzeitig schreiben. Grobe Schichten:
- **Auth + Projekt-Liste:** Supabase Auth (Email/Magic-Link), Projektübersicht, Öffnen/Schliessen.
- **Lock-Service:** Tabelle `object_locks (project_id, object_id, user_id, locked_at)` mit Row-Level Security; `reserveObjects(ids[])` / `releaseObjects(ids[])` als Supabase-RPC; Optimistisches Check-in via DB-Constraint (doppelte Reserve → Fehler → UI-Feedback).
- **Realtime-Sync:** Supabase Realtime-Channel pro Projekt; bei Freigabe werden die veränderten Objekte (JSON-Patch oder ganzes Objekt-Payload, TBD) gepusht; lokaler Store merged incoming changes sofort.
- **Presence:** Wer ist online, wer hat welche Objekte reserviert (farbige User-Badges an reservierten Elementen im Plan).
- **Offline-Guard:** Beim Verbindungsabbruch Locks automatisch nach Timeout freigeben (DB-seitig: `locked_at + interval` prüfen).
- **Umfang/Granularität TBD mit Nutzer:** Object = Wand/Raum/Drawing2D-Element? Geschoss? Layer? Feinere Granularität = mehr Parallelarbeit, aber komplexeres UI.
- **Aufwand:** gross (24 Wochen echte Arbeit). Erst sinnvoll, wenn Kern-CAD-Features stabil. Mit Nutzer Granularität + Hosting-Setup klären bevor Implementierung startet.
### 3D-REST (engine-schwer, bewusst NICHT blind — mit Nutzer angehen)
- [ ] **Textur-/PBR-Pipeline** (Sampler/Bindings/UV in wgpu; dann `textured`-Style + `Component.texture3d`/Material echt rendern). ✅ **Erster Durchstich erledigt** (`0ca3b1d`, Schachbrett-Textur auf Wänden, group-1-Bind-Group, `MESH_TEXTURED_WGSL`, planare Meter-UVs). **Verbleibende Lücken bis „richtig gut" (Grobschätzung ~1829 PT):** Bild-Datei-Laden (`image`-Crate, PNG/JPG→GPU) ~12 · Material→Textur-Zuordnung (Wandtyp/Layer→Material→Textur-Set, Cache/Atlas oder Bind-Group je Material) ~35 · Normal-/Roughness-/Metallic-Maps + Cook-Torrance-BRDF + Tangentenraum ~58 · Mipmaps (Blit-Pass) + anisotropes Filtern ~12 · Web-Pfad (`web.rs`/WebGPU, Bild-Upload via ImageBitmap) ~34 · UI zum Zuweisen + Persistenz im Dokumentmodell ~58.
- [x] ~~**Wand-Schicht-Bänder in 3D** Option B~~**bereits umgesetzt** in `resolveWallBands(layered=true)` (`src/plan/toWalls3d.ts:236-241`): 3D-Viewer-Pfad liefert je Materiallage ein eigenes `WallBand` (Dicke + Component-Albedo + Normalen-Versatz), `pushSegment` emittiert jede Lage als eigene Voll-Box. `dominantLayerColor` ist nur noch Fallback für den Schnitt-Einkörper-Pfad (`layered=false`). Verifiziert per Code-Lesung.
- [ ] **Ortho-Ray-Picking** (aktuell perspektivischer Pick-Strahl; Front/Top/Side-Presets vor erster Navigation leicht ungenau).
- [ ] **3D-Griffe/Editieren** (Wand-Endpunkte im 3D ziehen etc. — bisher nur Auswahl + Panel-Edit).
## ❓ Offene Rückfragen (an den Nutzer)
- [x] ~~**„aki"** Snap/Endpunkt-Farbe~~**entschieden 2026-07-04: Sora #5FA1C9** als endgültiger Default festgeschrieben (`src/theme/accents.ts` `DEFAULT_SNAP_COLOR`, Doc aktualisiert). Frage geschlossen.
- [ ] Floating-ResourceManager „headless" = ganz ohne Titelleiste? (aktuell MIT)
- [ ] Geo-Block: Projekt-MüM zuerst oder Nordstern-Geo-Rendering?
- [ ] Verifizieren/klären: Isometrie „echte" orthographische Iso (teilw. durch Locked-Iso `cb8fae5` adressiert)? · TopBar-Detailgrad (zoom% ganz aus Footer)? · DOSSIER-Audit welche Features konkret übernommen?
---
## ✅ Erledigt (Verlauf, neueste oben)
_Nur jüngste Session; ältere Historie siehe `git log` und HANDOVER-Narrative._
- [x] 2026-07-05 **Schnitt/Ansicht Phase 2: Decke über Schnittebene = gestrichelte Überkopf-Linie** (`39ddd9b`) — freier Decken-Umriss (Balkon-/Vordach-Überstände) jetzt gestrichelte Haarlinie (`OVERHEAD_DASH` in `generatePlan.ts`, `addCeilingPoche`) statt Volllinie; Decken-Fläche war schon Ansicht (viewHatchId). `lwMm`-Param entfernt (feste Haarlinie). +1 Test, Suite 337.
- [x] 2026-07-05 **Schnitt/Ansicht Phase 1: Wand unter Schnittebene = Ansichtslinie**`addWallPoche(viewOnly)` in `generatePlan.ts`: `wall.height < floor.cutHeight` (Brüstung/Podestrand) → Umriss-Haarlinie (`fill:"none"`, NO_HATCH) statt Schnitt-Poché; normale Wände unberührt (Segment-/Gehrungs-/Öffnungslogik geteilt). +2 Tests (`generatePlan.viewwall.test.ts`), Suite 336. Erster Baustein des BIM-Standard-Items „Schnitt vs. Ansicht nach Schnitthöhe".
- [x] 2026-07-05 **Ribbon Phase 4: modulare Custom-Bar** (Tab „Eigene") — datengetrieben auf der bestehenden Registry: neuer `custom`-Tab, `CustomBar` in `RibbonBar.tsx` rendert die vom Nutzer gewählten Items + einen „+ Hinzufügen"-Picker (Dropdown mit Häkchen, listet ALLE Werkzeuge/Befehle aus `ALL_RIBBON_ITEMS`, Klick = an/abwählen). `itemKey`/`itemFromKey` für stabile Persistenz; State in App (`customItems`) via localStorage (`dossier.ribbon.customItems`). Gleiche `RibbonButton`-Aktivierung wie normale Tabs (kein Sonderweg). tsc + Suite 334 grün.
- [x] 2026-07-05 **Ribbon Phase 3 (Teil): Werkzeug-Sidebar raus**`DEFAULT_LEFT_GROUPS` nur noch `attributes` (volle linke Höhe), `LAYOUT_VERSION` 7→8 (gespeicherte Layouts fallen auf neuen Default zurück → sichtbar). Wandtyp-/Deckentyp-Picker von `ToolsPanel` ins `AttributesPanel` verschoben (Nutzer-Entscheid „ins Attribute-Panel") — erscheint bei aktivem Wand-/Decken-Werkzeug (Sektion „Neues Bauteil", auch ohne Auswahl), Host-State unverändert. `ToolsPanel` bleibt registriert (per Fenster-Menü andockbar), `Dropdown`-Import dort entfernt. tsc + Suite 334 grün. **Offen:** Objektinfo unter Attribute mergen.
- [x] 2026-07-05 **Fix: gezeichnete/importierte Kreise+Bögen im WebGL unsichtbar** — der WebGL-Compiler (`glPlan/glPlanCompile.ts`, Default-Renderer) dispatchte `polygon`/`line`/`arc`, aber NICHT `drawingCircle`/`drawingArc` → seit `4ac99d3` (Kreise als echtes `drawingCircle`-Primitiv statt 64-Eck-Polygon) fielen sie im GL still raus (SVG-/WASM-Pfad hatten sie, GL nicht). Zweig ergänzt: bildschirm-adaptive Tessellierung wie beim `arc`-Primitiv (Kreis geschlossen + optionale Vollton-Füllung, Bogen a0..a1 offen). tsc + Suite 334 grün. **Nutzer-Report** („zeichne Kreis, bleibt nicht sichtbar").
- [x] 2026-07-05 **Textur-Spike verifiziert erledigt** (`0ca3b1d`) — bei der Backlog-Abarbeitung festgestellt, dass die render3d-Textur-Spike (`RenderStyle::Textured`, Schachbrett, planare Meter-UVs, `MESH_TEXTURED_WGSL` group 1, `spike3d`-`T`-Toggle) bereits vollständig umgesetzt + committet war; `cargo test` 58/59 grün, keine neuen Deps, Alt-Pfad bitgleich. „Als Nächstes"-Eintrag war veraltet → abgehakt; PBR-Restlückenliste (~1829 PT) in 3D-REST übernommen.
- [x] 2026-07-05 **Ribbon-Feinschliff (OCS-Zeile)** — Tabs in die TopBar-Zeile verlegt (`456ebc8`, eine Leiste Chrome+Tabs, Inhalt darunter; Tab-State in App); OCS-Chrome: kleine Wortmarke „dossier." + Quick-Access-Icons für ALLE Datei-/Export-Aktionen statt Burger-Menü, Zeile auf 26px (`4e3b074`); Text-/Font-Formatierung mit der Ansichts-/Zoom-Steuerung auf EINE Leiste gelegt, „Ansichten" als Standard-Tab zuerst + initial aktiv (`fe22cbf`). Alle tsc + 331 Tests grün. Visuelle Abnahme (26px, Icon-Sitz) noch offen.
- [x] 2026-07-05 **Ribbon Phase 2: TopBar → „Ansichten"-Tab gemergt** (`85011cb`, Nutzer-Entscheid „voll mergen") — die Ansichts-/Zoom-/Darstellungs-Cluster der TopBar (View-Grid+Kamera, Ebenen-/Zeichnungs-Kombis, Detailgrad, Massstab/Zoom, Darstellungsart) als `ViewRibbonTab` (in `TopBar.tsx`) in den Ansichten-Tab verschoben; App reicht sie als `viewsContent`-Node an `RibbonBar` (analog Layout-Menü). TopBar ist jetzt schmale globale Leiste (Marke/Ressourcen · Text · Datei/Export/Einstellungen · Fensterknöpfe). `TopBarProps` entsprechend verschlankt. Visuelle Feinabstimmung offen.
- [x] 2026-07-05 **Ribbon-UI Phase 1** (`9d6e86d`) — datengetriebene Tab-Leiste (`src/ui/ribbon/`: `ribbonItems.ts` Registry, `RibbonBar.tsx`, `CommandIcon.tsx`) unter der TopBar, additiv (Sidebar bleibt). Tabs 2D·3D·BIM·Ansichten; 2D=Zeichnen(select/line/polyline/rect/circle/arc)+Ändern(move/copy/mirror/offset/trim/join), BIM=Bauteile(wall/window/door/stair/ceiling/room); 3D/Ansichten noch leer. Ein Aktivierungs-Pfad: tool→`onSelectTool`, command→`onRunCommand`(engine.start); Aktiv-Highlight über `activeTool`/`engineView.commandName`. `ToolIcon` aus ToolsPanel exportiert (wiederverwendet).
- [x] 2026-07-05 **Attribut-Panel: ein Grid, volle Breite** (`ace0dc6`) — drei getrennte Grids zu EINEM durchgehenden Zwei-Spalten-Grid gemerged (Wertspalte über alle Sektionen bündig), Dropdown-Pills füllen die Wertspalte (fixe Breiten raus), doppeltes Eigen-Padding + zweiter „Attribute"-Titel entfernt. **Nutzer-Report.**
- [x] 2026-07-05 **Eigenschaften-Grid OCS-Stil** (`00733d8`) — `.attr-*` als klares Grid: Sektion-Balken, Zeilentrenner, füllende linksbündige Wertfelder (Texte/Zahlen/Dropdowns einheitlich). Erste Stufe der Ribbon-UI-Vision.
- [x] 2026-07-05 **Zoom-Scroll-Fix** (`077e774`) — Dokument-Overscroll/Rubberband gesperrt (`html,body,#root { overflow:hidden; overscroll-behavior:none }`); Viewport-Zoom zieht die UI nicht mehr mit (macOS). **Nutzer-Report.**
- [x] 2026-07-05 **Kreis- + Bogen-Werkzeug** (`e454eab`, `bd2b12b`) — Kreis-Toolbar (circleCommand gekoppelt) + neues `arcCommand` (3-Klick CCW), beide mit Toolbar-Icon/i18n; rendern glatt via `drawingCircle`/`drawingArc`.
- [x] 2026-07-05 **DXF-Import: Platzierungsoption** (`dd76ec8`) — ImportDialog fragt „relativ zum Nullpunkt" ODER „in die Mitte der aktuellen Ansicht"; `PlanViewHandle.viewCenterModel()` neu; `runImport` verschiebt den Gesamt-Umriss (bbox-Mitte → Ansichtsmitte). tsc + Suite 331 grün.
- [x] 2026-07-05 **Zeichnungen Copy/Paste über Geschosse** (`376aa67`) — Ctrl/Cmd+C kopiert gewählte Drawing2D tief; Ctrl/Cmd+V fügt Klone (neue IDs) auf dem AKTIVEN Geschoss ein und wählt sie. Für z. B. importiertes Mobiliar. Textfeld-Fokus bleibt natives Copy/Paste.
- [x] 2026-07-05 **Tauri Drag&Drop + Import-Dialog-Fix** (`c5b5ca6`, `45e19b7`) — `import`-Befehl als `autoRun` (Datei-Dialog öffnet synchron in der Geste, HMR-Falle via Config-Relaunch behoben); `dragDropEnabled:false` (Tauris natives Drag-Drop fing HTML-Drops ab). **Nutzer-bestätigt: Dialog + Text gehen.**
- [x] 2026-07-05 **Layout: Befehlszeile in Mitte-Spalte** (`c794fee`) — nur Viewport-breit, Docks gewinnen Höhe. **Nutzer-bestätigt „sieht clean aus".**
- [x] 2026-07-05 **Textur-Spike render3d** (`RenderStyle::Textured` real) — zweiter Vertex-Pfad `[pos,normal,uv]` aus dem Mesh abgeleitet (Alt-Pfad bitgleich, per Test belegt), prozedurales 256×256-Schachbrett (kein Asset/`image`-Crate), Textur-Bind-Group group 1, `MESH_TEXTURED_WGSL` (gleiche Beleuchtung, Albedo aus Sampler), Pipeline bitidentisch zur Haupt-Pipeline, `spike3d` per `T` umschaltbar. Verifiziert: cargo test 58/59 (inkl. naga-Test) grün, alle 4 Builds sauber. **Visuelle Fenster-Abnahme durch Nutzer bestanden 2026-07-05** (Schachbrett korrekt, `T`-Umschaltung ok). Erster Durchstich der Textur-/PBR-Pipeline; ehrliche Lückenliste im Bericht — `8556037`
- [x] 2026-07-04 **Grundriss: Decke drückt nicht mehr durch die Wände** — Decken-Umriss an Wand-Footprints (OBB) geclippt; Füllfläche strokelos, Umriss nur über unverdeckte Teilstücke (Überstände). Deckungsgleiche Decke ⇒ Umriss entfällt. vitest 230, tsc sauber — `a2f6923`
- [x] 2026-07-04 **T-Stoss-Putznaht entfernt** — L-Seitenlinie nur noch bei materialFREMDEM Nah-Putz; materialgleicher Putz verschmilzt nahtlos (Nutzer-Direktive „Naht entfernen"). TS+Rust synchron, 3 Tests gezogen, cargo 8/8 — `a5ebfa7`
- [x] 2026-07-04 **Snap-Farbe entschieden: Sora #5FA1C9** als endgültiger Default festgeschrieben (`DEFAULT_SNAP_COLOR`, Doc), „aki"-❓ geschlossen.
- [x] 2026-07-04 **Mac-Build via Tauri + Queue-Abgleich** — Toolchain auf macOS-Gerät verifiziert, `cad.app`/`cad_0.1.0_aarch64.dmg` gebaut & gestartet. Verifikations-Baseline grün (tsc/vitest 230/cargo 56). Queue-Reconciliation: Toolchain-Blocker, Snap-Slice (`339202b`), Ebene-Schraffur (`dcb6ed5`), Bauteile-Tab-Master-Detail, Einstellungs-Verdrahtung UND Wand-Schicht-Bänder 3D (Option B, `toWalls3d.ts`) waren allesamt **bereits gelandet**, aber in PENDENZEN noch als offen gelistet → abgehakt. (kein Code-Commit)
- [x] 2026-07-04 **Öffnungen als echte Boolean-Löcher** (+ Deckentrim-nur-3D) — Fenster/Türen = 1 Wandkörper mit rechteckigen `holes` (Rechteck-Gitter-Zerlegung + Laibungsquads), Segment-Boxen weg; Deckentrim nur noch im 3D-Pfad, Schnitt volle Höhe. Pflicht-Testfall versetzt-überlappende Fenster grün. cargo test 56, vitest 230, build:engine3d + tsc sauber — `1407c68`
- [x] 2026-07-04 **Joins Phase 1c** Durchgangswand am T-Stoss echt aufbrechen (spanCutouts) — `c5a344d`
- [x] 2026-07-04 **Locked-Iso-Fix** freie Kamera bleibt nach Ortho-Preset orthografisch — `cb8fae5`
- [x] 2026-07-04 **3D-Live-Schnittebene** mit schraffierten Schnittflächen — `03f0c40`
- [x] 2026-07-04 **Joins Phase 2** Merge-Regel im Schnitt (gleiche Komponente verschmilzt) — `82d354f`
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# PORT_PLAN — kernel2d nach Rust/WASM (hinter identischem TS-Interface)
Stand: 2026-07-04. **Dieser Plan ist der geforderte erste Schritt — noch kein Code.**
Ziel: `src/geometry/kernel2d.ts` (+ reine Geometrie aus room/ceiling/opening/stair) in
ein Rust-Crate portieren, zu WASM bauen, hinter einer TS-Fassade mit *exakt gleichen*
Signaturen einhängen. TS-Kernel bleibt als Referenz (`kernel2d.legacy.ts`).
Differential-Test: Rust-WASM == TS-Legacy auf identischen Eingaben (epsilon je Funktion).
---
## 1. Scope-Inventar (was wirklich portiert wird)
**Externe JS-Geometrie-Libs: KEINE.** Der Kernel ist handgeschriebene f64-Mathematik,
einzige Abhängigkeit sind die Vektor-Helfer aus `src/model/geometry.ts`
(`add/sub/scale/len/normalize/leftNormal/cross/dot/lineIntersect`) — trivial mit zu
portieren. `polygon-clipping`/`delaunator` werden im Kernel **nicht** genutzt.
### Voll im Scope (reine Geometrie)
- **`kernel2d.ts`** — komplett: Primitive, Schnitt, Offset, Trim/Split/Join, Kreis, Fläche/Orientierung, Fillet.
- **`roomBoundary.ts`** — komplett: `detectRooms`, `roomFromPointInside(Faces)`, `pointInPolygon`, `WallSegment`/`WallFace`/`DetectRoomsOptions` (generische Geometrie-Typen, `thickness: number`).
- **`ceiling.ts`** — komplett: `normalizeOutline`, `isValidOutline`, `ceilingArea`, `outlineBBox`, `outlineCentroid`, `pointInOutline` (generische Polygon-Utilities; Name irreführend, keine Decken-Semantik).
### Teilweise im Scope
- **`roomArea.ts`** — NUR `signedArea`, `polygonArea`, `perimeter`, `centroid`. Alles ab `SiaCategory` (`siaLabel`, `evaluateRoom`, `balance`, `roomsToCsv`) ist SIA-416-Domänenlogik/CSV → **bleibt TS**.
- **`stair.ts`** — portierbar, aber `stairGeometry` nimmt `Stair`. „Scheinkopplung": es werden nur geometrische Felder gelesen (`shape/start/dir/runLength/width/stepCount/…`), `totalRise` kommt bereits aufgelöst vom Aufrufer. Port via Rust-Struct `StairParams` (strukturgleich, null Model-Semantik).
### ⚠️ Scope-Spannung: `opening.ts` (im Auftrag genannt, aber stark model-gekoppelt)
7 von 9 Exporten binden `Wall`/`Opening` direkt ein; `getWallType`/`wallTypeThickness`/`wallReferenceOffset`/`wallVerticalExtent` lösen gegen `Project` auf.
- **Portierbar mit abgeflachter Signatur** (Vec2/number statt Wall/Opening): `wallAxisLength`, `openingInterval`, `wallAxisFrame`, `openingJambs`, `openingCenter`, `doorSymbol`, `openingGapQuad`/`windowSymbol` (letztere brauchen `thickness`/`refOff` als `number`-Parameter).
- **Bleibt TS** (braucht `Project`/Geschoss-Auflösung): `openingVerticalExtent` (via `wallVerticalExtent``Project.drawingLevels`).
- **→ Entscheidung nötig** (siehe §7): Der Auftrag verbietet Änderungen an Aufrufstellen außer dem Import-Pfad. Ein Port von `opening` würde die *Signaturen* ändern (Wall→Vec2/number) und damit die Aufrufstellen brechen — das widerspricht „keine Änderung an Aufrufstellen". Empfehlung: **opening in Phase 1 ausklammern**, nur den echt reinen Kern (kernel2d/roomBoundary/ceiling/roomArea-Flächen/stair) portieren.
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## 2. Crate-vs-Portieren — pro Operation
Akzeptanzkriterium ist **Differential-Parität gegen die naive TS-Routine**, nicht „geometrisch besser". Jedes Fremd-Crate mit anderem Algorithmus bricht die Parität per Konstruktion → Default = **PORTIEREN** (TS-Routinen sind 540 Zeilen f64, 1:1 übersetzbar).
| Operation | geprüftes Crate | Entscheidung | Grund |
|---|---|---|---|
| `offsetPolyline`/`offsetSegment` | cavalier_contours 0.6 | **PORTIEREN** | Crate liefert **Arcs (bulge)** statt `Vec2[]`, **heilt Selbstschnitte**, gibt mehrere Polylinien — TS heilt bewusst NICHT. Semantik nicht angleichbar. |
| Segment/Line-Schnitt | geo / robust | **PORTIEREN** | Cramer-Formel; jede andere denom-/Epsilon-Politik driftet in Parallel-Grenzfällen. |
| Trim/Split/`segmentPolylineHits` | geo `Relate` | **PORTIEREN** | Projektspezifisch (t-Dedup `1e-6`, Pick-nächster-Bogen, Wrap-Logik). |
| Kreis-Schnitte | — | **PORTIEREN** | Quadratik mit projekt-EPS-Disc-Klemmung. |
| `signedArea`/`isCCW` | geo `Area` | **PORTIEREN** | Shoelace-Summierung in **identischer Vertex-Reihenfolge** (f64 nicht assoziativ). |
| `filletCorner` | — | **PORTIEREN** | `acos/atan2/tan(θ/2)`-Kette + projekt-Cutoffs; liefert projekt-spezifische `Fillet`-Struktur. |
| `detectRooms` / `joinChains` | geo / i_overlay | **PORTIEREN** | Topologie-/reihenfolgeabhängig; andere Kantendurchlauf-Reihenfolge → andere (gleich gültige) Ringe → Parität bricht. |
| point-in-polygon | robust | **PORTIEREN** (robust nur intern, optional) | Siehe §3. |
Fremd-Crates (cavalier_contours/geo/i_overlay) wären für einen späteren *Tier-2-Rewrite* (echter Arc-Offset, Boolean-Ops) wertvoll — das ist ein **anderes Produkt**, nicht dieser paritätserhaltende Port.
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## 3. `robust`-Prädikate vs. Differential-Parität (Spannung auflösen)
TS testet Orientierung überall via naives `cross()` gegen `EPS`. `robust::orient2d` liefert das **exakte** Vorzeichen — weicht von naiv **nur in der nahe-degenerierten Zone** ab (fast-parallele Segmente, Null-Fläche-Polygone, Punkt-auf-Kante). Genau dort schlägt der Diff-Test am ehesten an. Man kann nicht gleichzeitig „bit-Parität gegen naiv" und „robuste Prädikate" im *selben* Vergleich haben.
**Entscheidung:**
1. **v1 portiert die naiven `cross`-Vergleiche 1:1** (KEIN `robust`) → Zufalls-Diff-Test wird bit-nah grün. Robustheit kommt aus denselben f64-Formeln + demselben `EPS` wie TS.
2. **Additiv, getrennt:** `robust` nur *intern* in `detectRooms`/point-in-polygon hinter optionalem Feature `robust-predicates`, flankiert von **Golden-Cases, die die KORREKTE (robuste) Antwort asserten** (nicht TS-Parität). Diese Fälle sind aus dem Zufalls-Diff-Test ausgenommen.
3. Zwei Testklassen, nie gemischt: **Zufalls-Parität = naiv**, **Golden-Korrektheit = robust**.
---
## 4. Crate-Setup & Vite (exakter Klon von `src-tauri/geometry`)
Ort: **`src-tauri/kernel2d`** (analog render2d/render3d/geometry; das gesamte Tooling ist auf `src-tauri/<crate>` + `../../src/engine/pkg<X>` verdrahtet). *Namens-Hinweis:* Auftrag sagt `crates/kernel2d` — siehe §7.
- `Cargo.toml`: `crate-type = ["cdylib","rlib"]`; Features `default=[]`, `web=[wasm-bindgen, serde_json, console_error_panic_hook]`, `robust-predicates=[robust]` (additiv, nicht in web-Default).
- `src-tauri/Cargo.toml`: `exclude = [..., "kernel2d"]` erweitern (sonst „multiple workspace roots").
- `src/lib.rs`: reiner f64-Rechenkern feature-frei (`cargo test`-bar, headless) + `#[cfg(feature="web")]` JSON-**Batch**-Fassade pro Operation (`offset_polylines_json`, `intersect_batch_json`, `fillet_batch_json`, `circle_intersect_batch_json`, `detect_rooms_json`), Muster `compute_joins_json`.
- `examples/parity.rs`: Klon von `geometry/examples/parity.rs` (Batch-JSON stdin→stdout) — nativer Diff-Kanal.
- `package.json`: `"build:kernel2d": "wasm-pack build src-tauri/kernel2d --release --target web --out-dir ../../src/engine/pkgKernel2d --out-name kernel2d --no-default-features --features web"`.
- **Vite: kein Config-Eintrag nötig** — `--target web`-Pakete werden als normales ES-Modul importiert, Vite bündelt `kernel2d_bg.wasm` automatisch (`new URL(..., import.meta.url)`). `pkgKernel2d/` ist git-ignoriert (self-`.gitignore = *`) → vor `vitest`/`build` muss `build:kernel2d` laufen (CI-Schritt).
- **TS-Fassade** `src/geometry/kernel2d.ts` wird dünner Wrapper (init-WASM, JSON-Marshalling, gleiche Exports); Alt-Impl → `src/geometry/kernel2d.legacy.ts` (nicht löschen, ist die Diff-Referenz).
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## 5. Differential-Test-Harness
- **Grobkörnige WASM-Grenze:** eine Batch-Funktion je Operation (N Polylinien rein, N Ergebnisse raus). Keine Per-Punkt-Calls (jeder Call marshallt einen String = O(n)-Kopie).
- **Diff-Kanal:** Der Auftrag verlangt **Rust-WASM** vs. TS-Legacy → primär WASM (via `initSync`). Zusätzlich `cargo run --example parity` (nativ) als schneller Sekundär-Kanal (bit-identisch zu WASM für `+ - * / sqrt`; **Ausnahme** `atan2/acos/tan` in Fillet: libm nativ ≠ wasm um letzte ULP → Winkel-Epsilon).
- **vitest-Init synchron:** `initSync({ module: readFileSync(pkgKernel2d/kernel2d_bg.wasm) })` (kein `fetch`), einmal in `beforeAll`.
- **Zufallsgeneratoren:** seed-basiert (Seed im Testnamen), Polylinien 320 Vertices, Koordinaten `[-100,100] m`, `closed`/`d` zufällig; zusätzlich Cluster nahe `0` und `1e-6..1e-3`, um Toleranzschwellen zu treffen.
- **Vergleichsreihenfolge:** zuerst **Struktur exakt** (Array-Längen, closed-Flags, Punktzahl, null/nicht-null), dann Werte mit op-Epsilon. Struktur ist der schärfste Paritäts-Wächter.
### Epsilon pro Funktion
| Größe | Toleranz | Grund |
|---|---|---|
| Punktkoordinaten (Offset/Trim/Split/Kreis) | `abs 1e-9` | Bestehender Paritätstest nutzt `1e-9` und besteht bit-nah. |
| Fläche (`signedArea`) | `rel 1e-9·max(1,\|A\|)` | Shoelace ∝ coord² → absolute ULP wächst mit Flächengröße; relativ skaliert korrekt. |
| Winkel (`filletCorner`) | `abs 1e-7 rad` | `atan2/acos` libm-abhängig (nativ↔wasm ULP-Drift); 1e-7 rad ≈ 5.7e-6°, weit unter Zeichenrelevanz. |
| Parameter t/s | `abs 1e-9` | TS dedupliziert erst ab `1e-6` → kleinere Diffs ändern nie die Struktur. |
| Struktur | **exakt** | Kein Epsilon. Hier bricht ein Fremd-Crate. |
### Golden-Cases (explizit, aus Zufallstest teils ausgenommen)
kollineare Tripel · Null-Länge-Segmente (Dublett-Vertex) · Offset-Selbstschnitt (enges U, großes d — hier bräche cavalier_contours) · spitze Fillet-Winkel (θ→0) · fast-paralleler Schnitt (denom knapp <>EPS → **Korrektheits-Golden/robust**) · konzentrische/tangentiale Kreise · Punkt exakt auf Polygonkante (**Korrektheits-Golden**).
---
## 6. Kritische Paritäts-Details (MÜSSEN exakt repliziert werden)
- `len` = `Math.hypot`**`f64::hypot`** (nicht `(x²+y²).sqrt()`).
- `normalize` Null-Guard: `len || 1``if l==0.0 {1.0} else {l}` (Ergebnis `{0,0}`, kein NaN).
- **Zwei Epsilons:** `EPS=1e-7` (kernel2d) UND hartkodiert **`1e-9`** in `lineIntersect` (Offset-Miter-Fallback hängt daran — geometrischer Sprung, nicht epsilon).
- Dedup-Schwelle `1e-6`, Fillet-Kollinearität `1e-4` (nicht EPS).
- **Stabile Sortierung** (JS `Array.sort` ist stabil): Rust `sort_by`, nicht `sort_unstable_by`.
- Term-Reihenfolge in `cross`, `signedArea`-Summierung, Kreis-Diskriminante `B*B4*A*C` exakt beibehalten (f64 nicht assoziativ; kein Kahan/Reorder).
- Modulo-Indizierung `(i+len-1)%len` (usize-Unterlauf vermeiden).
- `joinChains`: greedy `i<j`-erster-Treffer-dann-Neustart exakt nachbilden (reihenfolgeabhängiges Ergebnis).
---
## 7. Offene Entscheidungen (vor Coding klären)
1. **`opening` im Scope?** Portieren würde Signaturen (Wall→Vec2/number) und damit Aufrufstellen ändern — widerspricht „keine Änderung an Aufrufstellen außer Import-Pfad". **Empfehlung: opening in Phase 1 ausklammern.**
2. **Crate-Ort:** Auftrag `crates/kernel2d` vs. Repo-Konvention `src-tauri/kernel2d` (analog render2d/render3d). **Empfehlung: `src-tauri/kernel2d`** (Tooling passt out-of-the-box).
3. **Diff-Kanal:** Auftrag verlangt Rust-**WASM**; nativer `parity`-Kanal ist schneller (kein wasm-pack in CI) und bit-identisch außer Fillet-Transzendente. **Empfehlung: WASM primär (Auftragskonform) + nativ sekundär.**
## 8. Phasen (Reihenfolge)
1. Crate-Skelett `src-tauri/kernel2d` + Build-Script + Workspace-exclude + leere WASM-Fassade → `build:kernel2d` grün.
2. Primitive + Schnitt + Fläche + Kreis portieren (trivialmittel) + Batch-Fassade + Diff-Test-Harness (Zufall+Golden) → grün.
3. Offset (Miter+1e-9-Fallback) + Fillet portieren → Golden für Selbstschnitt/spitze Winkel grün.
4. Trim/Split/Join (`trimPolyline`, `splitAtIntersections`, `joinChains` — der Löwenanteil) → Struktur-Golden grün.
5. `roomBoundary` (`detectRooms`) + `ceiling` + `roomArea`-Flächen + `stair` (StairParams).
6. TS-Fassade umstellen (Alt → `.legacy.ts`), Import-Pfade der Aufrufstellen unverändert lassen, bestehende Suite grün, `npm run build` + WASM-Build sauber.
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# DOSSIER Standalone # DOSSIER Standalone
Eigenständiges BIM-Werkzeug für Wohnbau. Modelliert ein Wohnhaus aus Browser-BIM für Wohnbau. Ein Werkzeug, um ein Wohnhaus aus semantischen
semantischen Bauteilen und zieht daraus saubere, normgerechte 2D-Pläne — Bauteilen zu modellieren und daraus saubere, normgerechte 2D-Pläne zu ziehen
ohne Revit. ohne Revit, ohne Installation, im Browser.
Das ist die eigenständige Standalone-Variante des Rhino-Plugins Das ist die eigenständige Browser-Variante des Rhino-Plugins
[DOSSIER](https://git.kgva.ch/karim/DOSSIER): dieselbe Denkweise (Geschosse, [DOSSIER](https://git.kgva.ch/karim/DOSSIER): dieselbe Denkweise (Geschosse,
Kategorie-Ebenen, mehrschichtige Bauteile, Prioritäts-Verschneidung), aber als Kategorie-Ebenen, mehrschichtige Bauteile, Prioritäts-Verschneidung), aber als
React/Three.js-App in einer Electron-Desktop-Shell statt als Rhino-Aufsatz. React/Three.js-App statt als Rhino-Aufsatz.
Kein Browser-Tab-Produkt: eigenes Fenster, eigene Rendering-Engine
(Rust/WASM/WebGPU), gebaut für flüssiges CAD-Arbeiten statt für den Webview
kleinster gemeinsamer Nenner.
## Grundgedanke ## Grundgedanke
Es gibt **ein semantisches Modell** als einzige Wahrheit. Jede Ansicht — 3D, Es gibt **ein semantisches Modell** als einzige Wahrheit. Jede Ansicht — 3D,
Grundriss, Schnitt, Ansicht, PDF — wird daraus **abgeleitet**. Darstellung Grundriss, Schnitt, Ansicht — wird daraus **abgeleitet**. Darstellung
(Detailgrad, Linienstärken, Schraffuren) wird erst beim Rendern angewandt, nie (Detailgrad, Linienstärken, Schraffuren) wird erst beim Rendern angewandt, nie
in die Geometrie eingebacken. Wer eine Wand verschiebt, verschiebt sie überall. in die Geometrie eingebacken. Wer eine Wand verschiebt, verschiebt sie überall.
Konkret heißt das auch: Der Grundriss entsteht nicht aus einem zerschnittenen Konkret heißt das auch: Der Grundriss entsteht nicht aus einem zerschnittenen
3D-Mesh, sondern **analytisch aus den Bauteil-Parametern** (Wandachsen + Dicken → 3D-Mesh, sondern **analytisch aus den Bauteil-Parametern** (Wandachsen + Dicken →
Linien, Öffnungen → Lücken + Symbol). PDF-Export ist derselbe Plan, nur mit Linien, Öffnungen → Lücken + Symbol). Schnitte und Ansichten brauchen später den
echten mm-Stiftstärken statt Bildschirm-Hairlines — kein zweites Rendering. zweiten Weg — echte 3D-Projektion mit verdeckten Kanten.
Schnitte und Ansichten brauchen den zweiten Weg — echte 3D-Projektion mit
verdeckten Kanten (HLR) —, dessen Machbarkeit per Spike bewiesen, aber noch
nicht ans UI angebunden ist.
## Stand heute ## Stand heute
Ehrlich eingeordnet: aus dem Risiko-Spike ist ein **benutzbares 2D-CAD mit Ehrlich eingeordnet: aus dem Risiko-Spike ist ein **benutzbares 2D-CAD mit
abgeleiteter 3D-Sicht, Vektor-PDF/DXF-Export und einer parametrischen abgeleiteter 3D-Sicht** geworden. Der einfachere Teil steht und ist per
Wand-Engine** geworden. Der einfachere Teil steht und ist per Screenshot/Probe Screenshot verifiziert; die schwierigen BIM-Kernrisiken sind bewusst noch offen.
verifiziert; die schwierigen BIM-Kernrisiken sind bewusst noch offen.
**Funktioniert:** **Funktioniert:**
- Semantisches Modell mit **mehrschichtigen Wänden** und automatischer - Semantisches Modell mit **mehrschichtigen Wänden** und automatischer
**L-Ecken-Gehrung** (`computeJoins`); dieselbe Logik speist Plan *und* 3D. **L-Ecken-Gehrung** (`computeJoins`); dieselbe Logik speist Plan *und* 3D.
- **Parametrische Wände** (`ParametricWall`-Regelwerke: Grid/Modul/Sequenz/
Referenzlinie/bedingte Dicke) lösen sich zu konkreten `Wall`-Objekten auf,
statt jede Wand einzeln von Hand zu ziehen.
- **Dokumentmodell wie in DOSSIER:** Zeichnungsebenen (Geschosse + Schnitte/ - **Dokumentmodell wie in DOSSIER:** Zeichnungsebenen (Geschosse + Schnitte/
Ansichten/Zeichnungen) × Kategorie-Ebenen (Code-Baum 1:1, `20 Wände`, `30 Decken` …). Ansichten/Zeichnungen) × Kategorie-Ebenen (Code-Baum 1:1, `20 Wände`, `30 Decken` …).
- **Zeichnen & Editieren** im Grundriss: Wand, Linie, Polylinie, Rechteck, Kreis, - **Zeichnen & Editieren** im Grundriss: Wand, Linie, Polylinie, Rechteck, Kreis;
Öffnungen, Treppen, Decken, Raumstempel; Snapping (Endpunkt/Mittelpunkt/ Snapping (Endpunkt/Mittelpunkt/Schnittpunkt/Lot/Raster/Ortho), Grips, Move/Copy/
Schnittpunkt/Lot/Raster/Ortho), Grips, Move/Copy/Offset, Spiegeln/Drehen/Array, Offset, Spiegeln/Drehen/Array.
Trim/Split/Join.
- **Rhino-artiges Befehlssystem** mit getippten Koordinaten (`5,3` · `r5,3` · - **Rhino-artiges Befehlssystem** mit getippten Koordinaten (`5,3` · `r5,3` ·
`5<45`) und Tab-Feld-Zyklus (Länge → Winkel …). `5<45`) und Tab-Feld-Zyklus (Länge → Winkel …).
- **Vektor-Export:** PDF (A4/A3, Titelblock, echte mm-Stiftstärken nach ISO-Pen-
Steps, keine Rasterbilder) und DXF — beide aus derselben `Plan`-Struktur wie
der Bildschirm.
- **PBR-Material-Bibliothek** (ambientCG-Import, `manifest.json`) für die
3D-Ansicht.
- **Resource Manager** (Component / Hatch / Line) — alles per id referenziert, - **Resource Manager** (Component / Hatch / Line) — alles per id referenziert,
zentral änderbar. zentral änderbar.
- **Panel-System** (dockbar, stapelbar, floatend), Top-Bar + Statusleiste - **Panel-System** (dockbar, stapelbar, floatend), Top-Bar + Statusleiste
(echter Maßstab 1:N, Cursor X/Y), eigenes Kontextmenü, **i18n** (de/en). (echter Maßstab 1:N, Cursor X/Y), eigenes Kontextmenü, **i18n** (de/en).
- **Import:** DXF/DWG (Konturen/Mesh) → Terrain-TIN, Swisstopo/LV95-Geokontext, - **Import:** DXF (Konturen/Mesh) → Terrain-TIN; `.lin`/`.pat` für Linien/Schraffuren.
OSM-Kontextimport; `.lin`/`.pat` für Linien/Schraffuren.
**Bewusst noch offen** (die eigentlich harten Teile): **Bewusst noch offen** (die eigentlich harten Teile):
- Echte **3D-Booleans** für Öffnungen — Türen/Fenster sind im Plan eine Lücke, - Echte **3D-Booleans** für Öffnungen — Türen/Fenster sind im Plan eine Lücke,
noch kein geschnittenes Volumen. noch kein geschnittenes Volumen.
- **HLR** (verdeckte Kanten) für Schnitte und Ansichten: Machbarkeit per - **HLR** (verdeckte Kanten) für Schnitte und Ansichten — diese Views sind Stubs.
OCCT-WASM-Spike bewiesen (`docs/welle-c-hlr-spike/`, `src/section/hlr.ts`),
aber noch nicht ans UI/Dokumentmodell verdrahtet — Views sind noch Stubs.
- **Prioritäts-T-/X-Stöße** mehrschichtiger Wände (Beton läuft durch, Putz - **Prioritäts-T-/X-Stöße** mehrschichtiger Wände (Beton läuft durch, Putz
verbindet seitlich) — das berüchtigte Risiko #1. verbindet seitlich) — das berüchtigte Risiko #1.
- **Multi-Page-Layouts/Ausschnitte** (mehrere Viewports pro Blatt) — PDF-Export
ist noch single-sheet.
Details und die Begründungen stehen im Details und die Begründungen stehen im
[HANDOVER](HANDOVER.md) (laufendes Arbeitsprotokoll) und in der [HANDOVER](HANDOVER.md) (laufendes Arbeitsprotokoll) und in der
@@ -82,57 +61,43 @@ Geometrie-Kernel verfrüht eingezogen.
| | | | | |
|---|---| |---|---|
| Shell | Electron (eigenes randloses App-Fenster, kein Browser-Tab) |
| Frontend | React + TypeScript + Vite | | Frontend | React + TypeScript + Vite |
| 3D | Three.js, plus eigener nativer Rust/WASM/WebGPU-Renderer (`render3d`) | | 3D | Three.js |
| 2D-Plan | eigener SVG-Renderer, plus eigener nativer Rust/WASM/WebGPU-Renderer (`render2d`) | | 2D-Plan | eigener SVG-Renderer |
| Geometrie | eigener 2D-Kernel (`src/geometry/kernel2d.ts`), `delaunator` fürs Terrain | | Geometrie | eigener 2D-Kernel (`src/geometry/kernel2d.ts`), `delaunator` fürs Terrain |
| Export | `jspdf`/`svg2pdf.js` (Vektor-PDF), eigener DXF-Writer | | Import | `dxf-parser`, eigene `.lin`/`.pat`-Parser |
| Import | `dxf-parser`, `@mlightcad/libredwg-web` (DWG), eigene `.lin`/`.pat`-Parser |
| Schnitt/HLR-Spike | `opencascade.js` (OCCT-WASM) — isoliert, noch nicht verdrahtet |
Geplant, aber noch nicht eingezogen: `rhino3dm` (NURBS / `.3dm`), web-ifc (IFC), Geplant, aber noch nicht eingezogen: `rhino3dm` (NURBS / `.3dm`), web-ifc (IFC),
Manifold (exakte 3D-Booleans). OCCT-WASM ist für HLR bereits als Spike da (s.o.), OpenCascade/Manifold (exakte Booleans + HLR). Siehe ROADMAP §4.
aber noch nicht an Dokumentmodell/UI angebunden. Siehe ROADMAP §4.
## Entwicklung ## Entwicklung
```bash ```bash
npm install npm install
npm run dev # Vite, http://localhost:5187 npm run dev # Vite, http://localhost:5173
npm run electron # Electron-Fenster (Dev-Server + randlose App-Shell)
npx tsc -b # Typecheck npx tsc -b # Typecheck
npm run build # tsc -b && vite build npm run build # tsc -b && vite build
npm test # vitest run
``` ```
Verifiziert wird visuell: `node scripts/probe.mjs` rendert die App headless und Verifiziert wird visuell: `node scripts/probe.mjs` rendert die App headless und
schreibt `scripts/probe.png` — Screenshot ansehen, Geometrie prüfen. Weitere schreibt `scripts/probe.png` — Screenshot ansehen, Geometrie prüfen. Für
`scripts/probe-*.mjs` decken einzelne Features ab (PDF, Trim, Materialien, Firefox-Fälle gibt es `scripts/probe-ff*.mjs` (Playwright).
Theme, Boolean-Ops …); für Firefox-Fälle gibt es `scripts/probe-ff*.mjs`
(Playwright).
## Aufbau ## Aufbau
``` ```
src/ src/
model/ semantisches Modell + Ableitungen (types, parametricWalls, roomStamp, joins, terrain) model/ semantisches Modell + Ableitungen (types, geometry, joins, terrain)
geometry/ 2D-Kernel (offset/trim/fillet/intersect, ceiling, opening, roomArea/-Boundary, stair) geometry/ 2D-Kernel (offset/trim/fillet/intersect)
commands/ Rhino-artiges Befehlssystem (engine, parser, registry, cmds/) commands/ Rhino-artiges Befehlssystem (engine, parser, registry, cmds/)
tools/ interaktive Zeichenwerkzeuge + Snapping + Transformationen tools/ interaktive Zeichenwerkzeuge + Snapping + Transformationen
plan/ Grundriss-Ableitung (generatePlan) + PlanView (SVG) + glPlan (WebGL2-Renderer) plan/ Grundriss-Ableitung (generatePlan) + PlanView (SVG)
viewport/ Viewport3D (Three.js) viewport/ Viewport3D (Three.js)
section/ HLR-Spike (OCCT-WASM) — Schnitte/Ansichten, noch nicht verdrahtet
export/ PDF- und DXF-Export aus derselben Plan-Struktur wie der Bildschirm
materials/ PBR-Material-Bibliothek (ambientCG-Import, Runtime)
text/ Rich-Text (Beschriftungen, Textobjekte)
panels/ dockbares Panel-System + die einzelnen Paletten panels/ dockbares Panel-System + die einzelnen Paletten
state/ Store + Slices (project/selection/view/layout) state/ Store + Slices (project/selection/view/layout)
ui/ Top-Bar, Statusleiste, Kontextmenü, Resource Manager, Command-Line ui/ Top-Bar, Statusleiste, Kontextmenü, Resource Manager, Command-Line
io/ Import/Export (DXF, DWG, .lin, .pat), Swisstopo/LV95, OSM-Kontext io/ Import/Export (DXF, .lin, .pat)
i18n/ Wörterbücher de/en i18n/ Wörterbücher de/en
src-tauri/ Rust-Crates (render2d/render3d) — headless per wasm-pack zu WASM
gebaut (npm run build:engine), Tauri-Host selbst ist ausrangiert
``` ```
## Konventionen ## Konventionen
-43
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@@ -1,43 +0,0 @@
# RESEARCH — Bauteile Treppe/Fenster/Tür: Rhino-Plugin als Vorbild
Stand: 2026-07-05. Vergleich der authoritativen Rhino-Plugin-Implementierung
(`/Users/karim/PROJECTS/DOSSIER/rhino/`, C#/Python + RhinoCommon-B-Rep) mit
DOSSIER-STANDALONEs vereinfachter TS-Umsetzung. Ziel: Bauteile aufs Rhino-Niveau
heben. Belege = Rhino-Funktionsnamen.
**Grundsatz:** Rhino hat echten B-Rep-Kernel (3D). DOSSIER hat extrudierte Meshes +
`kernel2d` (2D). Darum getrennt: **2D-Symbol-Logik** (leicht in TS/kernel2d
übernehmbar) vs. **3D** (braucht Mesh-Pipeline bzw. später truck).
## Treppe (Rhino `treppe.py`, 1784 Z. — massiv reicher als `stair.ts`)
- **Typen:** gerade / L (3- und 4-Punkt mit Podest) / Wendel (inkl. Spindel-Cone bei r_in<0.05). TS hat alle drei, aber simpler.
- **3D-Querschnitt-Modi** `massiv`/`flach`/`plattenrand` (`_treppe_profile_2d`) — TS: nur Stufenboxen. **fehlt.**
- **2D-Plansymbol** (`_make_treppe_2d_symbol`): Tritte, Lauflinie (4 Pfeil-Styles: klassisch/filled/breit/voll, visuell zentriert via `mid_off`), **Aussenlinie/Outline** (alle 3 Typen), Bruchlinie, Podest-Hexagon. TS: Tritte+Bruch+Lauflinie(1 Style) da; **Aussenlinie fehlt komplett**, Referenz links/mitte/rechts fehlt.
- **Soll-Schrittmass** (2S+A, Lock), Show-Flags, Grips — fehlen in TS.
## Fenster (Rhino `elements.py` `_make_oeffnung_pieces`)
- **3D:** Rahmen (BooleanDiff), Mittelpfosten je Flügel (14), Glas (einfach 12mm / Doppel 2×6+16), Sims aussen (4 Styles), Rahmen-Offset innen/mitte/aussen. TS: nur 2D-Rahmen+Glaslinien, Wand-Boolean-Loch (`1407c68`); kein Rahmen-3D.
- **2D:** TS hat Rahmen + 12 Glaslinien (grob/mittel/fein). **Fehlt:** Brüstungslinie im Plan, Flügel-Mittelpfosten, Anschlag-Striche (nur Tür hat sie), Flügelanzahl.
## Tür (Rhino `elements.py`)
- **Typen:** `normal` / `wandoeffnung` (reiner Durchbruch, kein Blatt). **Rahmen:** `zarge` (3-seitig, im Wandquerschnitt) / `block` (+5cm Überhang).
- **2D-Schwung** (`_make_tuer_swing_curves`): Blatt+Arc, hinge_side/open_angle/aussenseite/swing_invert; Bogen-Anlage am Rahmen (standard/detail). **2D-Sturzlinien** (`_make_tuer_sturz_curves`, gestrichelt, Modi keine/innen/aussen/beide — SIA: Sturz über Schnittebene → gestrichelt). TS: Blatt+Arc+Anschlag (fein) da; **Sturzlinien fehlen komplett**, `wandoeffnung`-Typ + swing_invert fehlen.
---
## Gesamtreihenfolge „was zuerst" (Agenten-Empfehlung)
**Gruppe A — 2D-leicht, hoher Plan-Wert, kernel2d-kompatibel:**
1. **Treppe Aussenlinie/Outline** (alle 3 Typen; gerade=4 Linien, L via Linienschnitt `_line_intersect_xy`, Wendel=2 Bögen+radiale). Ohne sie wirkt der Plan unfertig.
2. **Fenster Brüstungslinie** im Plan (1 gepunktete Linie bei sillHeight>0). XS.
3. **Tür Sturzlinien** (gestrichelt, SIA) — Schulfall der geplanten Schnitt/Ansichts-Logik.
4. **Treppe Referenz links/mitte/rechts** + Lauflinie visuell zentriert.
5. **Fenster Flügel-Mittelpfosten** (2D, `wingCount` ins Modell).
6. **Tür `wandoeffnung`-Typ** (reine Öffnung ohne Blatt/Symbol).
7. Treppe Show-Flags + `obere_dashed`; 8. Fenster Anschlag-Striche.
**Gruppe B — 2D mittel:** Tür-Schwung am Rahmen; Treppe Pfeil-Style `filled`; Fenster/Tür Styles/Presets; swing_invert.
**Gruppe C — 3D (nach Mesh-/B-Rep-Pipeline):** Treppe `flach`-Querschnitt; Rahmen als Mesh (Fenster/Tür); Türblatt+Glas; Sims; L-Podest-Hexagon; Wendel helikoidale Unterseite (truck).
**Bezug PENDENZEN:** Gruppe-A-Items 13 (Aussenlinie/Brüstung/Sturz) fallen in das Backlog-Item „Schnitt- vs. Ansichts-Darstellung nach Schnitthöhe" — Sturzlinie = Bauteil unter Schnittebene → gestrichelte Überkopf-Projektion. Gruppe C wartet auf den Textur-/Mesh-Pipeline-Nachfolger bzw. truck.
-162
View File
@@ -1,162 +0,0 @@
# RESEARCH — Von BIM-Tool zu „echtem CAD": Ansätze aus fortgeschrittenen Programmen
Stand: 2026-07-05. Direkt am Quellcode studiert (Repos nach `/tmp/cad-study` geklont,
liegen NICHT im Projekt). Ziel: konkrete, verfolgbare Ansätze, um DOSSIER von einem
spezialisierten BIM/Architektur-Werkzeug zu einem allgemeineren CAD zu erweitern.
## Studierte Programme
| Repo | Was | Lizenz | Stack | Für uns |
|---|---|---|---|---|
| [OpenCADStudio](https://github.com/HakanSeven12/OpenCADStudio) | Eigenständige 2D/3D-CAD-App, ~200k LOC Rust | GPL-3.0 | Iced (GUI) + wgpu + WASM-Web-Build | **App-Architektur-Blaupause** (Entity-Modell, Command-System, Snap, Grips). Fast unser Stack. |
| [truck](https://github.com/ricosjp/truck) | Reiner Rust-CAD-**Kernel** (NURBS/B-Rep/Mesh/Boolean/STEP) | Apache-2.0 | 16 Crates, wgpu-Rendering + `truck-js` (WASM) | **3D-Kernel-Blaupause**. OpenCADStudio nutzt ihn als 3D-Backend. |
| [acadrust](https://github.com/HakanSeven12/acadrust) | Pure-Rust **DWG+DXF** R13R2018 read+write, 41 Entity-Typen | **MPL-2.0** | nom/byteorder/flate2/nalgebra/encoding_rs (alles pure Rust) | **DWG/DXF-Rückgrat**, MPL-2.0 nutzbar, sehr wahrscheinlich WASM-baubar. |
**Lizenz-Klarstellung:** `acadrust` ist **MPL-2.0** (file-level copyleft — für uns nutzbar,
keine GPL-Ansteckung), NICHT GPL. `truck` ist Apache-2.0 (frei nutzbar). Nur OpenCADStudio
selbst ist GPL-3.0 — wir lesen es als **Architektur-Referenz**, kopieren keinen Code.
---
## Die zentrale Lektion: was ein „echtes CAD" architektonisch ausmacht
DOSSIER ist heute **domänenzentriert** (Wand/Öffnung/Component/Plan-Pipeline, TS-Modell).
Ein echtes CAD (Rhino/AutoCAD-artig) hat stattdessen einen **generischen Kern**. Aus
OpenCADStudios `src/` destilliert:
### 1. Generisches Entity-Modell mit Traits (statt Wand-Spezialfall)
`src/entities/` = 41 Entity-Typen (line, arc, circle, lwpolyline, spline, ellipse, hatch,
text, mtext, dimension, leader, insert/block, table, viewport, mesh, solid3d, …). Jeder
Typ implementiert ein **Trait-Set** statt einer Sonderbehandlung:
- `TruckConvertible` → 3D-Kernel-Geometrie
- `FallbackTess` → Display-Geometrie (Punkte/Snap-Vertices)
- `Grippable` → editierbare Griffe + Hover-Menü (Add Vertex / Convert to Arc / Reverse / Lengthen…)
- `PropertyEditable` → Eigenschaften-Panel
- `Transformable` → Move/Rotate/Scale/Mirror
- `MassProps` → Fläche/Umfang für Abfragen
**DOSSIER-Lehre:** ein generisches `Entity`-Modell mit Trait-Dispatch neben das BIM-Modell
stellen. Wir haben Ansätze (`Drawing2D`, splitJoin-Editoren, kernel2d), aber keine einheitliche
Entity-Taxonomie mit Traits.
### 2. Modeless Command-System — der eine `StepInput`-Step-Machine
`src/command.rs`: EIN Enum `StepInput { Point / Text / EntityPick / StructurePick /
SelectionComplete }`. **Jede** Eingabequelle (Kommandozeile, Viewport-Klick, Pick, Selektion,
Dynamic Input, Plugin-API, Headless-Script) übersetzt in `StepInput` und läuft durch **eine**
`feed_command`-Funktion → treibt die aktive `CadCommand`-Step-Machine, egal woher der Schritt kam.
**DOSSIER-Lehre:** Das ist der größte UX-Unterschied. Echtes CAD = „Befehl tippen → Punkte
picken → Optionen". DOSSIER ist heute Tool-Button + Direktmanipulation. Ein `StepInput`-Funnel +
Kommandozeile wäre der Hebel, um beliebige Werkzeuge einheitlich, scriptbar und headless-testbar
zu machen.
### 3. Object-Snap-Engine (eigenständig, groß)
`src/snap.rs` = 70 KB nur für OSNAP (endpoint/midpoint/center/intersection/tangent/
perpendicular/…). Wir haben Teil-Snapping; ein echtes CAD hat eine dedizierte, vollständige
Snap-Schicht.
### 4. Universelle Grip-Editierung
Jede Entity liefert Griffe + kontextuelle Griff-Menüs mit teils numerischem Follow-up
(„Lengthen" fragt Wert an der Kommandozeile ab). Einheitlich über das `Grippable`-Trait.
### 5. `CadDocument` als Dokumentmodell = das DWG/DXF-Objektmodell
OpenCADStudio nutzt `acadrust::CadDocument` DIREKT als sein Datenmodell (Entities + Objects +
Tables: Layer/Linetype/Style/Blocks + XData). D. h. das native CAD-Austauschformat IST das
interne Modell → verlustfreier Round-Trip „for free".
---
## truck — 3D-Kernel-Blaupause (+ harte WASM-Realität)
Saubere Schichtung (Ship-of-Theseus, kleine ersetzbare Crates):
```
truck-base Basistraits/Toleranz (cgmath)
truck-geotrait ParametricCurve / ParametricSurface Traits
truck-geometry Knot-Vektor, B-Spline, NURBS ← Kurven/Flächen
truck-topology vertex/edge/wire/face/shell/solid ← B-Rep-Topologie
truck-modeling Geometrie + Topologie integriert ← Solids bauen
truck-polymesh Polygon-Datenstruktur + Meshing
truck-meshalgo Tessellation der Shapes
truck-shapeops Boolean-Ops auf Solids (v0.4 — früh)
truck-stepio STEP read/write (v0.3)
truck-platform wgpu-Grafik-Utility ┐ Rendering — brauchen wir NICHT
truck-rendimpl Shape/Mesh-Visualisierung ┘ (wir haben eigenen wgpu-Renderer „Nordstern")
truck-js WASM-Wrapper (v0.2)
```
**WASM-Realität (zwei Befunde abgeglichen):**
- OpenCADStudio pinnt `truck-meshalgo` 0.4 und schaltet den `solid3d`-Feature **im WASM-Build ab**,
weil dessen ACIS-/vtkio-Pfad über `xz2 → lzma-sys` (C-Bibliothek) nicht nach wasm32 kommt →
**im Web ist OpenCADStudio nur 2D.**
- Neuere `truck-meshalgo` (0.6) gated `rayon`/`vtkio` selbst per `cfg(not(target_arch="wasm32"))`
aus → **baut zu wasm32, aber single-threaded**. Der reine Geometrie-Stack
(base → geotrait → geometry → topology → polymesh → meshalgo → modeling → shapeops) hat keine
native-only-Deps und ist **sauber vom wgpu-Rendering trennbar** (truck-platform/-rendimpl weglassen).
**Reifegrad (Apache-2.0, aktiv, ~1 Hauptentwickler; ausdrücklich KEIN Produktionskern):**
- NURBS/B-Spline + B-Rep-Topologie: **stabil** (v0.5/0.6).
- Booleans (`truck-shapeops`): `and`/`or` vorhanden, aber **instabil bei coincident geometry**
(Issue #114); **`difference` fehlt** (#85); **Fillets fehlen komplett**. Der Fork
[`monstertruck`](https://github.com/virtualritz/monstertruck) hat difference + rolling-ball-Fillet.
→ Für unsere Wandöffnungen (boolean holes) haben wir das ohnehin schon selbst gelöst (`spanCutouts`).
- `truck-stepio`: STEP **schreiben** (aber NICHT für boolean-operierte Shapes) + **lesen** (v0.6 beta,
neues `truck_stepio::in`).
- `truck-js`: fertiger wasm-bindgen-Wrapper (kein npm-Paket → selbst per `wasm-pack` bauen), bündelt
modeling/shapeops/meshalgo/stepio; `IntoWasm`-Muster.
---
## acadrust — DWG/DXF-Rückgrat
Pure Rust, **MPL-2.0**, `CadDocument`-Objektmodell (entities/objects/tables/xdata/classes),
41 Entity-Typen, DWG „208/208 roundtrip-perfect", serde optional, failsafe-Parsing, ~40 Codepages.
**Alle Deps pure Rust** (nom/byteorder/flate2-miniz/nalgebra/indexmap/ahash/encoding_rs) → sehr
wahrscheinlich zu wasm32 baubar (Datei-I/O-API müsste auf Bytes/Reader statt `std::fs` umgestellt
werden — vermutlich schon vorhanden). Heute nutzen wir JS `dxf-parser` (nur 2D) + `libredwg-web`.
---
## Web-Import-Landkarte (für den GEO-BLOCK / Import-Backlog)
Pro Format die aktive, web-/WASM-taugliche Lib (Stand Mitte 2026):
| Format | Empfohlene Lib | Lizenz | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| DWG/DXF (browser) | `@mlightcad/cad-viewer` / `libredwg-web` (nutzen wir) **oder** `acadrust` (Rust) | MIT / GPL-3.0 / **MPL-2.0** | acadrust = Rust-Weg, MPL-2.0 |
| STEP/IGES/BREP | `occt-wasm` (OCCT V8, ~4.5 MB) oder unser `opencascade.js` | LGPL-2.1 | occt-wasm = moderne TS-API |
| **IFC** (BIM!) | `web-ifc` (ThatOpen) | MPL-2.0 | De-facto-Standard, read+write, sehr aktiv |
| SHP/GIS | `shpjs` + `proj4` | MIT | direkt für GEO-BLOCK (SWISSIMAGE/Terrain) |
| Punktwolken LAS/LAZ | `@loaders.gl/las` (+ `laz-perf`) | MIT/Apache | Rendering: `potree-core` oder deck.gl |
| E57 | `e57-js` (Emscripten/libE57Format) | MIT | neu, funktional, sehr obskur |
| glTF/OBJ/STL | three.js-Loader (haben wir via `three`) | MIT | |
| 3MF | `lib3mf` (WASM) oder `THREE.3MFLoader` | BSD-2 / MIT | |
| PDF-Vektor | `pdfjs-dist` `getOperatorList()` | Apache-2.0 | kein fertiges PDF→DXF; roher Pfad-Stream |
---
## Priorisierte Ansätze für DOSSIER (die eigentliche Antwort)
Reihenfolge = Nutzen × Machbarkeit, ohne die BIM-Stärke zu opfern.
1. **Generisches Entity-Modell + Trait-Dispatch** (Fundament). Neben das BIM-Modell eine
generische Entity-Schicht (line/arc/circle/polyline/spline/text/dimension/hatch/block) mit
Traits à la OpenCADStudio (Display/Grips/Props/Transform). Unser `kernel2d` liefert schon die
Geometrie-Operationen dafür. **Größter struktureller Hebel.**
2. **Modeless Command-System** (`StepInput`-Funnel + Kommandozeile). Ein Eingabe-Enum, eine
`feed_command`-Schleife, `CadCommand`-Step-Machines. Macht Werkzeuge einheitlich, scriptbar,
headless-testbar. **Größter UX-Hebel Richtung „echtes CAD".**
3. **DWG/DXF-Round-Trip über `acadrust`** (Rust/WASM). MPL-2.0, pure Rust → passt in unseren
neuen `src-tauri`-Kern. Ersetzt langfristig die JS-Parser, bringt echten Import/Export.
Erst: WASM-Baubarkeit + Bytes-API verifizieren (Spike wie beim Textur-Spike).
4. **Vollständige Object-Snap-Schicht** als eigenes Modul (endpoint/mid/center/intersection/
tangent/perp/…), aufbauend auf `kernel2d`.
5. **3D-B-Rep später, selektiv** (truck-geometry/-topology/-modeling als reine Crates, OHNE
truck-Rendering — wir haben Nordstern). NUR wenn wir echte NURBS/Solids/Booleans brauchen; der
Meshing-/Boolean-Pfad ist WASM-problematisch (native C-Deps) und Booleans sind noch früh.
Bis dahin: truck als **Referenz** lesen, nicht einbinden.
**Kernaussage:** DOSSIERs Rust-nach-WASM-Kurs (den wir mit `kernel2d` gerade gehen) ist genau
richtig — OpenCADStudio bestätigt ihn. Der Weg zu „echtem CAD" führt über (1) generisches
Entity-Modell und (2) modeless Command-System; (3) `acadrust` bringt echten DWG/DXF-Austausch.
3D-B-Rep (truck) ist ein späterer, selektiver Schritt mit klaren WASM-Vorbehalten.
-137
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@@ -1,137 +0,0 @@
# SPIKE — Bild-Texturen in `render3d` (`RenderStyle::Textured` real machen)
Stand: 2026-07-05. **Auftrag/Übergabe für einen Agenten. Kleinster ehrlicher
Durchstich — kein Produktfeature, keine Integration.**
Ziel: Beweisen, dass der bestehende wgpu-3D-Renderer echte **Bild-Texturen** auf
Wandflächen darstellen kann, sichtbar im `spike3d`-Fenster. Am Ende steht eine
belastbare Aussage, wie viel Arbeit „richtig gutes texturiertes 3D" wirklich ist —
statt Spekulation.
---
## 0. Ausgangslage (verifiziert am 2026-07-05)
- `render3d` ist **kein** Three.js-Wrapper, sondern ein eigenständiger wgpu-Renderer
(~6400 LOC): echte GPU-Pipeline (wgpu 29), Tiefenpuffer, MSAA, WGSL-Shader.
Läuft nativ (winit-Spike), headless (naga-validiert) und im Browser (WebGPU).
- **`RenderStyle::Textured` existiert bereits als Stub** (`gpu.rs:34` Enum-Variante,
`gpu.rs:47` Parse aus `"textured"`) — es gibt aber **kein echtes Texturing**:
kein Sampler, keine Textur-Bind-Group, keine Bilddaten.
- Die `cap_pipeline` mit Layout `[pos vec3, uv vec2]` + `CAP_WGSL` ist **nicht** für
Bildtexturen, sondern für die **Schnittflächen-Kappen** (prozedurale Schraffur);
die UVs steuern dort den Schraffur-Abstand. **Nicht damit verwechseln.**
- **Günstig für uns:** Die Muster, die der Spike braucht, existieren schon —
ein UV-tragendes Vertex-Layout und eine zweite/dritte Pipeline, die sich die
`Globals`-Bind-Group teilt (`grid`, `cap`). Der texturierte Mesh-Pfad reiht sich
1:1 in dieses Muster ein.
---
## 1. Echte Symbole — vor dem Coding lesen
| Was | Ort |
|---|---|
| Vertex heute interleaved `[pos.xyz, normal.xyz, color.rgb]`, `FLOATS_PER_VERTEX`, `Mesh`-Struct | `src-tauri/render3d/src/types.rs:322` ff. |
| Quad-Emitter (Normale + Farbe je Vertex, Reihenfolge `(0,1,2)+(0,2,3)`) | `src-tauri/render3d/src/mesh.rs:886` |
| Wand-Extrusion / Mesh-Bau | `src-tauri/render3d/src/mesh.rs``extrude_wall` (`:91`), `build_walls_mesh` (`:911`) |
| Haupt-Pipeline + `Globals`-Bind-Group (group 0) | `src-tauri/render3d/src/gpu.rs:232``:320` |
| Vorlage „zweite Pipeline teilt sich Globals" — Grid | `src-tauri/render3d/src/gpu.rs:329` |
| Vorlage „Pipeline mit UV-Layout `[pos vec3, uv vec2]`" — Cap | `src-tauri/render3d/src/gpu.rs:408` |
| `RenderStyle`-Enum + Stub `Textured` | `src-tauri/render3d/src/gpu.rs:34`, `:47` |
| Pipeline-Bindung im Render-Pass (Muster für Stil-Umschaltung) | `src-tauri/render3d/src/gpu.rs:847` |
| Shader als WGSL-Konstanten (`MESH_WGSL`, `CAP_WGSL`) | `src-tauri/render3d/src/shaders.rs` |
| Beleuchtungsmodell (hemisphärisch + Directional + Fill) — Doku | `src-tauri/render3d/src/shaders.rs:1``40` |
| naga-WGSL-Validierung headless (Test-Vorlage) | `src-tauri/render3d/src/lib.rs:924` (`cap_module`) |
| Fenster-Spike mit Orbit-Kamera | `src-tauri/render3d/src/bin/spike3d.rs` |
---
## 2. Umfang — exakt das, nicht mehr
### 2.1 UVs auf Wandflächen
- In der Quad-Emitter-Funktion (`mesh.rs:886`) je Vertex eine **UV** berechnen:
planare Projektion in **Metern**`u` = Distanz entlang der Wandachse,
`v` = Höhe (z). Textur-Raster damit weltmassstäblich (z. B. 1 Kachel = 1 m).
- Den bestehenden `[pos, normal, color]`-Pfad **bitgleich unangetastet** lassen.
Zwei zulässige Wege (Agent wählt begründet):
1. **Separates additives UV-Array** in `Mesh` (Default leer/None), oder
2. **Paralleler `build_walls_mesh_textured`** → interleaved
`[pos.xyz, normal.xyz, uv.xy]`.
- Regressionstests für den Alt-Pfad müssen grün bleiben (siehe §4).
### 2.2 Test-Textur prozedural (kein Asset, keine `image`-Crate)
- Ein **256×256 RGBA-Schachbrett/Grid im Code** generieren (`Vec<u8>`).
- `device.create_texture` + `queue.write_texture` + `Sampler`
(`FilterMode::Linear`, `AddressMode::Repeat`). Mipmaps optional (nice-to-have für
flache Blickwinkel; kein Muss für den Spike).
- Selbstständig, damit der Spike ohne Dateipfade/Asset-Pipeline läuft.
### 2.3 Textur-Bind-Group (group 1)
- Neue Bind-Group-Layout mit `texture_view` (`TextureSampleType::Float`) +
`sampler`. **`Globals` bleibt group 0** und unverändert.
### 2.4 Textured-Pipeline + WGSL (`MESH_TEXTURED_WGSL`)
- Vertex-Layout `[pos vec3, normal vec3, uv vec2]`, `TriangleList`.
- **Dieselbe Beleuchtung wie `MESH_WGSL`** (hemisphärisches Ambient + Directional +
Fill) — nur **Albedo = `textureSample(tex, samp, uv)`** statt Vertex-Farbe.
- Depth-Format, MSAA (`SAMPLE_COUNT`) und Color-Target **identisch** zur
Haupt-Pipeline (sonst inkompatibler Render-Pass).
- Pipeline-Layout bindet group 0 (Globals) **und** group 1 (Textur).
### 2.5 Verdrahten
- Bei `RenderStyle::Textured` im Render-Pass die neue Pipeline + beide Bind-Groups
setzen (Muster: `cap_pipeline`-Bindung bei `gpu.rs:847`).
### 2.6 Spike sichtbar machen
- `spike3d.rs` so erweitern, dass der Stil auf `Textured` schaltbar ist
(Tastendruck, z. B. `T`, **oder** Startkonstante). Die Demo-Wände sollen
texturiert im Orbit erscheinen.
---
## 3. Randbedingungen (hart)
- **Nur** die `render3d`-Crate. `src/web.rs` und die Tauri-/`native3d`-Oberfläche
**nicht** anfassen.
- Feature-gegatet unter dem bestehenden `render`/`window`-Feature.
**Default-Build und Default-Darstellung bleiben unverändert.**
- **Keine neuen Dependencies** (insbesondere **kein `image`-Crate**) für den Spike.
- Term-/Reihenfolge-sensible Geometrie (Parität) wird **nicht** berührt — es kommt
nur additiv ein UV-Kanal + ein zweiter Render-Pfad dazu.
- Kommentar-Stil und Sprache (Deutsch, ausführliche Begründungs-Kommentare) wie im
umgebenden Code beibehalten.
---
## 4. Akzeptanz / Verifikation
1. `cargo test` (im Crate-Verzeichnis `src-tauri/render3d`) **grün**, inklusive:
- bestehende Mesh-Regression (Alt-Pfad `[pos,normal,color]` unverändert),
- **neuer naga-Validierungstest** für `MESH_TEXTURED_WGSL` (Vorlage:
`lib.rs:924`).
2. `cargo run --features window --bin spike3d` zeigt die Demo-Wände mit
**erkennbarer, korrekt gemappter** Schachbrett-Textur:
- Raster weltmassstäblich (in Metern), keine Verzerrung an Gehrungen/Ecken,
- beleuchtet wie im Shaded-Modus (Volumen bleibt ablesbar).
3. Umschalten Shaded ↔ Textured zur Laufzeit (oder per Startkonstante) funktioniert
ohne Re-Meshing-Crash.
---
## 5. Abschlussbericht (vom Agenten am Ende zu liefern)
- Welche Dateien geändert/hinzugefügt wurden und warum.
- Wie die UVs projiziert werden (Achswahl, Massstab, Verhalten an Gehrungen).
- Welcher der beiden UV-Wege (§2.1) gewählt wurde und weshalb.
- **Ehrliche Lückenliste für „richtig gutes" Texturing:** Asset-/Bild-Datei-Laden,
Material→Textur-Zuordnung (Wandtyp/Layer → Material), Normal-/Roughness-Maps
(PBR), anisotropes Filtern + Mipmaps, Web-Pfad (`web.rs`/WebGPU), UI zum
Zuweisen. Grobschätzung Aufwand je Punkt.
---
## 6. Nicht im Scope
Asset-/Bild-Datei-Laden · Material-System · mehrere Texturen gleichzeitig ·
PBR/Normal-Maps · Web-Pfad (`web.rs`) · jegliche UI · Anbindung unter die Webview.
-175
View File
@@ -1,175 +0,0 @@
# ARCHITEKTUR-BRIEFING: Tauri + wgpu (Korrigiert)
**Stand:** 2026-07-01 — **KORREKTUR** (vorherige Dokumente waren unvollständig)
---
## Die Entscheidung (FINAL)
**Browser-CAD (alt) → Desktop Tauri-App mit Rust-Backend + wgpu-Rendering (neu)**
| Aspekt | Alt | Neu |
|---|---|---|
| **App-Form** | Browser-Tab | Desktop Tauri-Window |
| **Frontend** | React/Vite (TS) | React/Vite (TS) — UNVERÄNDERT |
| **2D-Rendering** | SVG-Plan | SVG-Plan — UNVERÄNDERT |
| **3D-Rendering** | three.js/WebGL | **wgpu** (Vulkan/Metal/DX12) |
| **Rechenintensive Ops** | TS in Browser | **Rust im Backend** |
| **Betriebssystem** | cross-platform browser | Windows/macOS/Linux Desktop App |
---
## Warum dieser Umstieg?
**Problem mit three.js/WebGL:**
- komplexe Möbel = 100k+ Polygone
- mehrere parallele Ops (kernel2d, bool-Ops, DXF-Parser, SIA-Raumerkennung)
- WebGL hat harte Limits (GPU VRAM, draw calls, single-threaded)
- → Laggy, nicht skalierbar für Professional CAD
**Lösung: Tauri + wgpu + Rust**
- **wgpu** = low-level GPU API (direkt zu Vulkan/Metal/DX12, nicht WebGL)
- **Rust** = rechenintensive Ops parallelisiert + native performance
- **Desktop** = native App, nicht Browser (bessere Kontrolle, bessere Perf)
- **React-Frontend bleibt** = UI/Sketching/Panels unverändert (wgpu nur für 3D-Display)
---
## Der neue Stack (FINAL)
```
┌─────────────────────────────────────────────────────┐
│ Desktop Tauri-Window │
├─────────────────────────────────────────────────────┤
│ │
│ React/Vite (UI-Shell, State, Panels) │
│ ├─ SVG 2D-Plan (Grundriss) │
│ └─ wgpu 3D-Viewport (3D-Ansicht + Rendering) │
│ │
│ ↓ invoke (IPC) ↓ │
│ │
│ Rust-Backend (src-tauri/) │
│ ├─ computeJoins() — Wand-Eckverbindungen │
│ ├─ kernel2d() — Offset/Trim/Extend/… │
│ ├─ parseShapeFromDwg() — Geometrie-Import │
│ ├─ detectRooms() — SIA-Raumerkennung │
│ └─ booleanOps() — Union/Differenz/Schnitt │
│ │
└─────────────────────────────────────────────────────┘
```
**Nicht verändert:**
- App.tsx, state/, commands/, panels/, model/types.ts
- UI-Logik, Befehlssystem, Sketching-Tools
**Neu/geändert:**
- `src-tauri/` — Rust-Crate für Backend
- `src/compute/index.ts` — Boundary (invoke + TS-Fallback)
- Rendering-Engine: **three.js → wgpu**
- Build: `npm run tauri:build` statt `npm run build`
---
## Die Aufgabe (vier Agents)
**Siehe: `docs/design/tauri-migration-plan.md`**
Vier parallele Agents:
1. **Agent: Tauri-Shell Setup**`src-tauri/` + Cargo.toml + main.rs (Tauri window registrieren)
2. **Agent: Compute-Boundary (TS)**`src/compute/index.ts` (invoke-Wrapper + TS-Fallbacks)
3. **Agent: Rust compute_joins Impl**`src-tauri/src/geometry.rs` (erste Op, Proof-of-Concept)
4. **Agent: Vite/Package-Integration** → vite.config.ts + package.json (Tauri-Plugins, scripts)
**Deliverable:** lauffähige Desktop-App, wand-Edit triggert Rust-Op, Output identisch TS-Version.
---
## Dev-Workflow (post-Tauri)
```bash
# Dev: Terminal 1 (Vite)
npm run dev # localhost:5173
# Dev: Terminal 2 (Tauri)
npm run tauri:dev # öffnet Desktop-Window, zeigt auf localhost:5173
# Build
npm run tauri:build # → Windows .exe / macOS .app / Linux .deb
```
---
## Rendering: three.js → wgpu (Wichtig!)
**3D-Viewport wird NEU implementiert in wgpu:**
- Nicht: "drei.js mit Rust-Fallback"
- **Ja:** wgpu als native GPU-Renderer (skaliert auf 100k+ Polygone)
**2D-Plan bleibt SVG** (keine Änderung).
**Timeline für wgpu-Impl:**
- Milestone 1 (jetzt): Tauri-Shell + Rust-Compute-Ops
- Milestone 2 (nächst): wgpu 3D-Viewport-Impl (ersetzt drei.js/WebGL)
- Milestone 3: Live clipping/sectioning in wgpu
---
## Migration-Reihenfolge
**Phase 1 (Tauri-Shell + Proof-of-Concept):**
- [ ] `computeJoins` (Wand-Ecken) → Rust
**Phase 2 (Rendering-Umbau):**
- [ ] wgpu Viewport-Impl (ersetzt drei.js)
- [ ] Instancing/LOD für Möbel-Geometrie
**Phase 3 (weitere Ops):**
- [ ] `kernel2d` (Offset/Trim) → Rust
- [ ] DXF/DWG-Parser → Rust
- [ ] detectRooms → Rust
- [ ] booleanOps → Rust
---
## Was sich NICHT ändert
- `src/App.tsx`, `src/state/`, `src/commands/`
- UI-Panels, Zeichenwerkzeuge, Befehlssystem
- Semantisches Modell (types.ts)
- i18n, Styling
## Was ändert sich
- **Engine:** three.js/WebGL → wgpu
- **Backend:** TS-Only → Tauri + Rust
- **Distribution:** Browser → Desktop App
- **Build-Prozess:** `npm run build``npm run tauri:build`
---
## Fehlerquellen (zur Klarheit)
**FALSCH:** "Wir bleiben bei three.js"
**RICHTIG:** "three.js → wgpu, Rust-Compute + Desktop Tauri"
**FALSCH:** "Tauri + three.js als Frontend-Engine"
**RICHTIG:** "Tauri-Shell + React UI + wgpu 3D-Rendering + Rust-Compute"
---
## Nächste Schritte
1. **Lesen:** `docs/design/tauri-migration-plan.md` (technisch, konkret)
2. **Spawn:** vier Agents (parallel, unabhängig)
3. **Verifizieren:** `npm run tauri:dev` → App läuft, erste Op in Rust funktioniert
4. **Aktualisieren:** HANDOVER.md mit Milestone-1-Status
---
## Fragen?
- **"Warum Desktop statt Browser?"** → Skalierbarkeit (native GPU + Rust-Compute)
- **"Warum wgpu statt drei.js?"** → wgpu skaliert auf 100k+ Polygone, three.js/WebGL hat Limits
- **"Bleibt React?"** → Ja, React/Vite UI bleibt, nur 3D-Engine wechselt
- **"Wann ist wgpu-Impl fertig?"** → Milestone 2 (nach Tauri-Shell)
-8
View File
@@ -48,14 +48,6 @@ Undo/Redo** eliminiert die Cache-Stale-Bugs strukturell. Ziel-Repo-Struktur mit
**kleinen Bauteil-Modulen** statt des 7244-LOC-`elemente.py`-Monolithen; Rendering **kleinen Bauteil-Modulen** statt des 7244-LOC-`elemente.py`-Monolithen; Rendering
über einen `THREE.Group`-Baum, der den Ebenen-Baum spiegelt. über einen `THREE.Group`-Baum, der den Ebenen-Baum spiegelt.
### [design/parametric-walls.md](design/parametric-walls.md)
Regelbasierte Wandgenerierung als Alternative zum Direktzeichnen. Vier Regel-Varianten
(`GridRule`, `ModuleRule`, `ConditionalRule`, `PolylineRule`) erzeugen `Wall[]`-Arrays
über einen reinen Auflöser (`resolveParametricWall`). Deckungsbereich: Schweizer 3-m-
Wohnraster, bedingte Außen-/Innenwand-Dicken, 6-m-Jochbauweise. Phase A: Typsystem +
Resolver isoliert, kein UI. Phase B: Command + Formular-Editor. Phase C: Grid-Ressource
und IFC-Export.
### [design/elements.md](design/elements.md) ### [design/elements.md](design/elements.md)
Legt **Daten, Generierung (3D + Plan) und Grip-Editing pro Bauteil** fest. Wichtigste Legt **Daten, Generierung (3D + Plan) und Grip-Editing pro Bauteil** fest. Wichtigste
Empfehlung: die **Prioritäts-T-/X-Verschneidung mehrschichtiger Wände** (Backbone- Empfehlung: die **Prioritäts-T-/X-Verschneidung mehrschichtiger Wände** (Backbone-
-110
View File
@@ -1,110 +0,0 @@
# DOSSIER-Feature-Audit (A1A6, B1B4, C1C3, D1D3, E)
Ausführliche Fassung des Audits, auf das HANDOVER.md Backlog-Punkt 9 nur noch mit
Einzeilern verweist. Abgleich DOSSIER-Rhino-Referenzrepo (`/tmp/dossier-ref`) gegen
den aktuellen Browser-Port. Belege (Datei:Zeile) beziehen sich auf `/tmp/dossier-ref/rhino/*.py`.
Status-Symbole: ❌ nicht übernommen · 🟡 teilweise übernommen.
## A — Grösserer Funktionsumfang
**A1 · ❌ Grafische Overrides — Regel-Engine** (`overrides.py:7-40`)
ArchiCAD/Vectorworks-Stil: Regeln der Form `condition{type: layer_name|user_string|
object_name, operator: equals|contains|starts_with|not_equals, value, key} →
actions{color, lineweight, linetype}`, additiv angewendet, oberste Regel gewinnt,
reversibel. Cross-Doc-Presets + Rule-Templates (`list_presets:147`,
`list_rule_templates:218`). Der Port hat nur manuelle Per-Instanz-Farbe (By-Layer/
By-Object/eigener Wert, kein Regelwerk). Wert: enorm für Architektur-Pläne
(Bestand grau, Brandabschnitte, Bauphasen farblich markieren). Aufwand: M-L.
**A2 · ❌ Ausschnitte / View-Snapshots** (`ausschnitte.py:466-531`)
Benannte, gespeicherte Ansichten, die Kamera-Zustand + Layer-Sichtbarkeit +
Massstab + Detailgrad einfangen und wiederherstellen; organisiert in Ordnern +
Presets (`_capture_camera:78`, `_capture_layers:157`, `_capture:466`). Wert:
zentral für Wiederverwendbarkeit und Voraussetzung für A3. Aufwand: L.
**A3 · ❌ Print-Layout-Blätter** (`layouts.py:7-8`)
Layout-Seiten mit mehreren Details, jedes Detail an einen Ausschnitt-Snapshot
gebunden (`_BIND_KEY:28`), Papierformate A4/A3, Ordnerstruktur, PDF-Export pro
Layout-Blatt. Der Port exportiert aktuell nur eine einzelne Zeichnung nach PDF.
Aufwand: L, hängt an A2.
**A4 · ❌ Tragwerk-Elemente** (`elemente.py`)
Stütze, Träger, Unterzug, I-Profil als eigene Elementtypen. Der Port kennt nur
Wand/Decke/Öffnung/Treppe/Raum. Wert: vervollständigt den BIM-Elementsatz.
Aufwand: M je Typ.
**A5 · 🟡 Öffnungen viel reicher** (`elemente.py:59-68`)
Mehrere Flügel (`OEFF_FLUEGEL`), Sims innen+aussen mit eigenen Stilen
(`SIMS_AUS`/`SIMS_IN`), Glas-Toggle (`OEFF_GLAS`), Rahmen-Lage aussen/mittig/innen
(`RAHMEN_POS`), Rahmen-Profilbreite/-tiefe, Detailgrad einfach/standard/detail =
SIA-400-Darstellung (`OEFF_DARSTELLUNG:68`). Der Port hat nur swing/hinge/
frameDepth/frameThickness. Aufwand: M.
**A6 · 🟡 Element-Schedule / Bauteilliste** (`elemente_uebersicht.py:45,214`)
Voller Element-Überblick + SIA-Flächenbilanz + CSV-Export
(`_export_bilanz:214`). Der Port hat nur einen Raum-CSV-Export. Aufwand: M.
## B — Werkzeuge & Objekt-Info
**B1 · ❌ Text-Platzierungs-Werkzeug** (`text_create.py:972,847,105`)
On-Canvas-Text-Objekte als eigenständiges Zeichenwerkzeug (nicht nur
Raumstempel): Textstile, Fonts, Rich-Text fett/kursiv/unterstrichen,
Ausrichtung, Symbol-Einfügung, „auf Selektion anwenden". Der Port hat den
Rich-Text-Editor (`src/text/RichTextEditor.tsx`) bereits, aber kein
Platzierungs-Werkzeug, um damit ein freistehendes Textobjekt zu zeichnen
(Shortcut „1" ist bewusst noch unbelegt). Aufwand: M.
**B2 · 🟡 Object-Info numerisch erweitern** (`dimensions.py:342-350,240,267`)
Position, Rotation um Z-Achse (`_rotate_around_axis:240`), Kreis-Radius,
Linien-Länge (`_set_line_length:267`), Rechteck Breite/Höhe,
Koordinatensystem World/CPlane, 9-Punkt-Referenz. Der Port kann nur per
Anker-Griff skalieren. Aufwand: S-M.
**B3 · ❌ Kamera-Presets + Nordwinkel** (`kamera.py:28,36-45,87`)
Nicht in HANDOVER.md gelistet, aber im Audit gefunden: Kardinal-Presets
(N/O/S/W), Iso-Oktanten, Rotation um einen einstellbaren Nordwinkel
(georeferenziert, relevant für Swisstopo-Kontext).
**B4 · ❌ Massstab-Toolbar-Funktionen** (nicht separat referenziert, Teil der
Toolbar-Logik) — Zoom 1:1/auf Selektion, Linienstärken-Set, Grid/Ortho/
Referenzlinien-Toggles direkt aus der Symbolleiste.
## C — Zusätzlich gefunden, nicht in HANDOVER.md
**C1 · LoD pro Ansicht** — Darstellung einfach/standard/detail je Ansicht
umschaltbar (SIA-400-Detailgrad-Konvention), nicht nur global.
**C2 · Override-Presets + Rule-Templates als Bibliothek** — vertieft A1: die
Regeln selbst sind wiederverwendbare, benannte Presets/Templates, nicht nur
Ad-hoc-Zustand pro Dokument.
**C3 · Mass-Style-Presets** — Dezimalstellen/Rundung als benannte,
wiederverwendbare Bemassungs-Stile.
## D — Weitere Backlog-Ergänzungen aus dem Audit
**D1** Per-Layout-PDF-Export (vertieft A3).
**D2** Bauteil-CSV mit vollem Element-Set (vertieft A6).
**D3** Komponenten-Thumbnails (visuelle Vorschau im Component-Manager).
## E — Bewusst NICHT zu portieren
Rhino-/Windows-gebundene Implementierungsdetails ohne Browser-Äquivalent:
Window-Layout-XML-Persistierung, Auto-DPI via CoreGraphics, Custom-Grips-Code
(Rhino-SDK-spezifisch), nativer `.3dm`-Geometrie-Import.
## Priorisierung (aus dem Original-Audit)
1. A1 (Override-Regel-Engine)
2. A2 (View-Snapshots)
3. A3 (Print-Layout-Blätter)
4. A5 (reichere Öffnungen)
5. B1 (Text-Platzierungs-Werkzeug)
6. A4 (Tragwerk)
7. B2 (Object-Info numerisch)
8. A6 (Bauteil-Schedule)
Siehe auch `ROADMAP.md` §11 für eine noch breitere, unabhängig entstandene
Backlog-Liste (4-Wege-Survey über Bauteile/Darstellung/Pläne/Kontext) mit
teilweiser Überschneidung.
-137
View File
@@ -1,137 +0,0 @@
# Engine-Nordstern — Headless-Rendering (PNG-Export & Golden-Image-Tests)
> Betrifft `src-tauri/render2d` (Feature `headless`). Bezug: HANDOVER.md,
> Abschnitt ENGINE-NORDSTERN, Punkt 3 ("deterministisches Headless-Rendering,
> PNG-Export und Golden-Image-Tests ohne Fenster").
## Warum
`render2d` trennt die serde-only-Tessellierung (Feature-los, headless testbar)
von der GPU-Schicht (Feature `render`, wgpu). Der Fenster-Pfad (`gpu::Renderer`,
Feature `window`) braucht dafür bislang eine `wgpu::Surface` — also ein echtes
Fenster mit Wayland-/X11-Session. Für deterministische PNG-Exporte und
Golden-Image-Tests (CI, Regressions-Screenshots) ist das unnötig: wgpu kann
genauso gut in eine `wgpu::Texture` rendern, ganz ohne Surface/Fenster.
`gpu::Renderer::render` nahm bereits vorher nur `Device`/`Queue`/`TextureView`
entgegen — Surface- oder Offscreen-Textur macht für den Draw-Code keinen
Unterschied. Der Offscreen-Pfad (`src/headless.rs`) dupliziert daher NICHTS,
sondern baut nur Device/Queue ohne Surface sowie eine eigene Ziel-Textur +
Buffer-Readback drumherum.
## Feature-Gating
Neues Cargo-Feature `headless = ["render", "dep:image"]`:
- zieht `render` (wgpu/glyphon/bytemuck/pollster) plus die `image`-Crate
(nur der PNG-Codec, `default-features = false, features = ["png"]`).
- **berührt den wasm/web-Build nicht**: `cargo check --target wasm32-unknown-unknown
--no-default-features --features web` zieht `image` nicht mit.
- Binary `render_png` und Test `golden` sind zusätzlich per
`required-features = ["headless"]` in `Cargo.toml` abgesichert.
## API
```rust
pub struct HeadlessRenderer { /* Device, Queue, gpu::Renderer */ }
impl HeadlessRenderer {
/// Instance/Adapter/Device OHNE Surface (Backend fest auf Vulkan gepinnt).
/// `Err`, wenn kein Adapter verfügbar ist (z.B. CI-Runner ohne GPU) — die
/// Aufrufer (CLI, Golden-Test) behandeln das, statt zu paniken.
pub fn new() -> Result<Self, String>;
/// Rendert `scene` in ein `width`x`height`-Bild (Papier-Maßstab
/// `paper_scale_n`, z.B. `100.0` für 1:100). Lädt die Szene bei jedem Aufruf
/// neu hoch (kein Zwischenzustand nötig für CLI-/Test-Anwendungsfall).
pub fn render_to_image(
&mut self,
scene: &Scene,
width: u32,
height: u32,
view_box: ViewBox,
paper_scale_n: f32,
) -> RgbaImage; // { width, height, pixels: Vec<u8> (straff gepackt, RGBA8) }
}
impl RgbaImage {
pub fn encode_png(&self) -> Vec<u8>;
/// Gegenstück für den Golden-Test: Referenz-PNG -> straff gepacktes RGBA8.
pub fn decode_png(bytes: &[u8]) -> Result<Self, String>;
}
```
Backend bewusst auf **Vulkan** gepinnt (nicht das Standard-Backend-Set): Vulkan
rendert offscreen ohne jede Fenster-/Display-Server-Abhängigkeit. GL bräuchte auf
Linux i.d.R. einen EGL/GLX-Kontext, der ohne aktive Display-Session (X11/Wayland)
Sonderfälle hat — auf dieser Maschine ist ohnehin ein echter Vulkan-ICD (RADV)
vorhanden, daher kein Rückgriff auf `lavapipe`/`llvmpipe` nötig gewesen.
## Row-Alignment-Falle (wichtig für zukünftige Agenten)
`wgpu::Queue::copy_texture_to_buffer` / `CommandEncoder::copy_texture_to_buffer`
verlangt, dass `bytes_per_row` im `ImageDataLayout` ein Vielfaches von
`wgpu::COPY_BYTES_PER_ROW_ALIGNMENT` (256) ist. Bei RGBA8 (4 Byte/Pixel) trifft
das **nur zufällig** zu — z.B. Breite 300 px → 1200 Byte/Zeile, kein Vielfaches
von 256, der Copy schlägt sonst mit einem Validierungsfehler fehl (oder liefert
verzerrte Zeilen, je nach Backend).
Lösung in `headless::HeadlessRenderer::read_pixels`:
1. `padded_bytes_per_row = align_up(width * 4, 256)` — der Zielpuffer wird auf
diese (größere oder gleiche) Zeilenbreite alloziert.
2. Nach dem Mapping wird **jede Zeile einzeln** von `padded_bytes_per_row` auf
die echte Breite (`width * 4`) zurückgeschnitten und in einen straff
gepackten `Vec<u8>` kopiert — sonst hätte das Ausgabebild pro Zeile
Garbage-Padding am rechten Rand.
## Referenzbild neu erzeugen
Bei einer **gewollten** Rendering-Änderung (z.B. neue Shader, neue Demo-Szene,
geänderte Antialiasing-Parameter) weicht das Golden-Bild ab. Referenzbild
danach bewusst neu erzeugen:
```sh
cd src-tauri/render2d
cargo run --features headless --bin render_png -- --width 990 --height 630 --out target/headless-demo.png
cp target/headless-demo.png tests/golden/demo.png
```
Vorher unbedingt das erzeugte PNG (`target/headless-demo.png`) visuell prüfen
(z.B. mit einem Bildbetrachter oder Read-Tool eines Agenten) — nicht blind
kopieren. Bei einem fehlgeschlagenen Testlauf schreibt der Golden-Test
automatisch ein Diff-Bild nach `target/golden-diff.png` (abweichende Pixel
signalrot markiert, Rest unverändert) — das hilft beim Einordnen, ob die
Abweichung erwartet (Layout-/Farbänderung) oder ein Bug ist (z.B. verschobene
Geometrie, fehlender Text).
## Golden-Test
`tests/golden.rs`, Test `demo_szene_entspricht_referenzbild`:
- rendert die Demo-Szene (`demo::demo_scene`, dieselbe wie der Fenster-Spike)
in 990×630 und vergleicht sie gegen `tests/golden/demo.png`.
- Toleranz: ein Pixel gilt als "abweichend", wenn irgendein Kanal-Delta > 2 ist
(deckt AA-Rundungsrauschen ab); der Test schlägt fehl, wenn mehr als 0,5%
aller Pixel abweichen.
- `#[ignore]`, weil eine Vulkan-fähige GPU auf CI-Runnern nicht garantiert ist
(und ein Software-Rasterizer wie llvmpipe anderes AA liefern würde als das
Referenzbild). Lokal explizit ausführen:
`cargo test --features headless -- --include-ignored`.
- Bei Abweichung über der Toleranz schreibt der Test zusätzlich zum Diff-Bild
auch das Ist-Bild nach `target/golden-actual.png` — nach visueller Prüfung
ist das die Vorlage für eine gewollte Referenz-Aktualisierung.
- `HeadlessRenderer::new()` liefert bei fehlendem Adapter `Err` statt Panik —
der Test überspringt sich dann sauber (`eprintln!` + `return`) statt rot zu
schlagen, falls doch mal ohne `--ignored`/ohne GPU ausgeführt.
## Offener Punkt: Text-Determinismus zwischen GPU-Treibern
Der Textpass läuft über `glyphon`/`cosmic-text` (Systemfonts, `Inter`). Die
exakte Glyphen-Rasterisierung (Subpixel-Antialiasing, Hinting) kann je nach
installierter Font-Version, Fontconfig-Konfiguration und GPU-Treiber leicht
variieren — auch bei identischer Geometrie. Auf **derselben** Maschine (gleicher
Treiber, gleiche Font-Version) ist der Test wie erwartet bit-nah deterministisch
(hier: 0 abweichende Pixel bei zwei aufeinanderfolgenden Läufen). Bei einem
Wechsel der Maschine/des Treibers/der Fontconfig-Version ist nicht
auszuschließen, dass die 0,5%-Toleranz für Textkanten knapp wird — sollte das
in der Praxis auftreten: entweder Toleranz für den Text-Bereich lockern, oder
den Text testweise aus der Golden-Szene ausklammern und separat (z.B. nur
Zeilenbreite/Position, nicht Pixel) prüfen.
-511
View File
@@ -1,511 +0,0 @@
# Engine-Nordstern 1 — Strichbreiten-Audit (Papier-mm end-to-end)
> Bezug: HANDOVER.md, Abschnitt ENGINE-NORDSTERN Punkt 1 ("Papier-mm-exakte
> Strichbreiten überall — Bildschirm bei jedem Massstab/Zoom = Druck"). Dieses
> Dokument ist ein Prüfbericht, kein Umbau — es fasst zusammen, wie die
> Strichbreite heute vom Modell bis zum Papier läuft, wo sie divergieren kann,
> und was konkret zu tun wäre. Nichts hieraus wurde umgesetzt.
Betroffene Pfade: `src/plan/PlanView.tsx` (SVG-Default + Print-Vorschau),
`src/plan/glPlan/*` (WebGL2, aktueller Default-GPU-Pfad), `src-tauri/render2d`
(WASM/WebGPU, `?engine=wasm`), `src/export/sceneToPrintSvg.ts` +
`src/export/exportPdf.ts` (Vektor-PDF). Referenz-Baseline für die
2D-Engine-Parität ist laut Commit `ce6bd26` **`?gl=0`** (reiner SVG-Pfad) —
NICHT der App-Default (der ist WebGL2, siehe Finding 1).
## 1. Modell der Wahrheit
So sollte eine Strichbreite in diesem Code korrekt fliessen:
1. **Quelle**: `generatePlan.ts` legt jede Strichbreite als `weightMm` /
`strokeWidthMm` in **echten Papier-Millimetern** ab (Kommentarkopf,
`generatePlan.ts:76-79`: "Alle Stricharten sind in mm Papier definiert").
Diese Zahl ist unabhängig von Zoom, Massstab und Render-Pfad — eine 0.18 mm
Wand-Umrisslinie bleibt 0.18 mm, ganz gleich wo sie später landet.
2. **Bildschirm bei Massstab 1:N**: 1 Modell-Meter entspricht auf Papier
`1000/N` mm. Der Bildschirm zeigt `PX_PER_M = 90` viewBox-Einheiten je
Modell-Meter (`PlanView.tsx:23`). Eine `mm`-Breite belegt daher
`mm · N/1000 · PX_PER_M` viewBox-Einheiten — das ist exakt
`printStrokeVb()` (`PlanView.tsx:2598-2600`). Multipliziert mit der
Geräte-px-je-viewBox-Einheit-Skala (`meet`, `PlanView.tsx:2074-2078`) ergibt
das die tatsächliche Bildschirmbreite in Geräte-Pixeln. Reinzoomen (kleinere
viewBox-Breite, grösseres `meet`) macht die Linie dicker — genau wie beim
Herausvergrössern eines gedruckten Plans mit der Lupe. Das gilt für JEDE
Zoomstufe gleichermassen: 250 % Zoom bei 1:50 zeigt exakt die 5-fache
Pixelbreite von 100 % Zoom bei 1:50, und bei gegebenem Zoom ist 1:50 exakt
doppelt so dick wie 1:100 (halber Nenner → doppelt so viele Weltmeter je
Papiermm).
3. **Druck/PDF**: dieselbe Formel, nur ohne Geräte-px-Zwischenschritt — direkt
`mm` bleibt `mm` — die Seite ist direkt in echten
Papiermillimetern aufgespannt (`sceneToPrintSvg.ts:99-125`). Zusätzlich wird
auf ISO-nahe Stiftstufen gerundet (`PEN_STEPS`,
`sceneToPrintSvg.ts:44`), weil ein reales Zeichengerät/Plotter nur endlich
viele Stiftbreiten kennt.
4. **Eine Wahrheit**: Seit `382771b` bauen sowohl der Viewport
(`useWasmPlanRenderer.ts`/`nativeSync.ts`) als auch der PDF-Export
(`exportPdf.ts:73`) dieselbe `planToRenderScene(plan)`-Szene — der PDF-Pfad
ist nur ein anderes *Ziel* derselben Szene, kein zweiter Interpret.
Korrekt hiesse also: **jede** der vier Anzeige-/Exportarten (SVG-Default,
SVG-Print-Vorschau, GPU-Viewport, PDF) muss aus **derselben** `weightMm`, für
**denselben** `N`, exakt dieselbe Papier-mm-Breite ergeben — bis auf die
bewusste PEN_STEPS-Rundung im Druckpfad, die dokumentiert und überall
gleichermassen sichtbar sein sollte (ist sie nicht, siehe Finding 2).
Ausdrücklich **kein** Teil dieses Modells: der Haarlinien-Modus
(`lineMode: "display"`, App-Default, `viewSlice.ts:38,74`). Er ist als
bewusster Papier-mm-*Ausstieg* gedacht ("Display: all lines as constant
hairlines (calm editing)", `en.ts:173`) — 1 Geräte-px, konstant, unabhängig
von Zoom/Massstab. Er muss also NICHT der Papier-mm-Formel folgen, aber er
muss in JEDEM Render-Pfad *gleichermassen* als Ausstieg wirken. Tut er nicht
(Finding 1).
## 2. Pfad-für-Pfad-Trace
### 2a. SVG-Default (App-Start ohne `?gl=0`, `lineMode:"display"`)
Nur aktiv, wenn WebGL2 fehlschlägt (`wantGl` ist sonst `true`, s. Finding 1) —
de facto der reine Fallback-Pfad.
- `PlanView.tsx:2613`: `print = !hairline && paperScale != null && paperScale > 0`
— mit `hairline=true` (Default) ist `print` immer `false`.
- `PlanView.tsx:2617-2618`:
```ts
const weight = (mm: number): number =>
hairline ? HAIRLINE_PX : print ? printStrokeVb(mm, paperScale!) : mmToPx(mm);
```
`HAIRLINE_PX = 1` (`PlanView.tsx:2583`), Einheit: Geräte-unabhängiger
CSS-Pixel, gezeichnet mit `vector-effect="non-scaling-stroke"`
(`PlanView.tsx:2621`, `vfx`) → bleibt beim Pan/Zoom optisch exakt 1 px, egal
wie stark reingezoomt wird. Papier-mm spielt hier explizit KEINE Rolle.
### 2b. SVG-Print-Vorschau (`lineMode:"print"`, weiterhin `?gl=0` oder
WebGL2-Fallback)
- `print = true`, `weight(mm) = printStrokeVb(mm, paperScale!)`
(`PlanView.tsx:2598-2600`):
```ts
function printStrokeVb(mm: number, n: number): number {
return Math.max(1e-4, (mm * n) / 1000) * PX_PER_M;
}
```
`vectorEffect` entfällt (`vfx = undefined`, `PlanView.tsx:2621`) — die Linie
skaliert MIT der Geometrie beim Zoomen, wie physisches Papier unter der
Lupe. `paperScale` selbst ist der **stabile, gemessene** 1:N-Nenner
(`PlanView.tsx:458-460`), nicht der live aus jedem Radzoom abgeleitete Wert
— sonst würde Reinzoomen die Linien nicht dicker, sondern konstant halten
(das wäre wieder Haarlinien-Verhalten). Keine PEN_STEPS-Rundung — die rohe
`mm`-Zahl wird 1:1 in viewBox-Einheiten übersetzt.
### 2c. GPU-Viewport (WebGL2 `useGlPlanRenderer.ts` — App-DEFAULT; WASM
`useWasmPlanRenderer.ts` bei `?engine=wasm`)
- Beide Hooks reichen `paperScaleN` unverändert an die Engine durch:
`useWasmPlanRenderer.ts:131-149` (`render(viewBox, paperScaleN=100,
textScaleN=100)` → `r.set_paper_scale(paperScaleN)`); WebGL2 analog
(`useGlPlanRenderer.ts:102-116`, kein `textScaleN`-Parameter überhaupt, s.
Finding 3).
- `PlanView.tsx` ruft in JEDEM Render-Aufruf
(`PlanView.tsx:494`,`502`,`1080`) `renderGl(view, paperScaleForGl(view),
textScaleForGl())`. `paperScaleForGl` (`PlanView.tsx:475-476`):
```ts
const paperScaleForGl = (v: ViewBox): number =>
paperScaleRef.current ?? scaleFromView(v, svgRef.current) ?? 100;
```
**Kein `hairline`-Zweig.** Egal ob `lineMode` "display" oder "print" ist,
hier kommt immer ein echter 1:N-Papier-Nenner heraus.
- Rust-Seite (`gpu.rs:606-616`):
```rust
let mm_px = mm_to_device_px(view_box, vw, vh, self.paper_scale_n);
```
`mm_to_device_px` (`ortho.rs:96-99`) reproduziert exakt `printStrokeVb`:
`(paper_scale_n/1000.0) * PX_PER_M * meet` — `PX_PER_M = 90.0`
(`tessellate.rs:22`, identisch zu TS). Die reine Mathematik ist also
deckungsgleich zum SVG-Print-Pfad (2b) — aber sie läuft **immer**, auch wenn
der Nutzer "Display: Haarlinien" gewählt hat. Siehe Finding 1.
- Stiftbreite pro Batch im Shader (`shaders.rs:91`, `LINE_WGSL`):
`width_px = max(0.6, stroke_px * stroke_scale) * miter` — harte Untergrenze
0.6 Geräte-px, die weder die SVG- noch die PDF-Seite kennt (Finding 6).
Identische Formel für Bögen (`shaders.rs:209`, `ARC_WGSL`) und im
WebGL2-Pfad (`glPlanRender.ts:243-249`, Kommentar "klemmt bei ~0.6 px").
- Schraffur-Musterlinien laufen NICHT über `mm_px`, sondern über
`width_screen`/`px_per_screen` (`gpu.rs:661-665`): Geräte-px = Breite ×
`meet`-Skala statt × mm→px — bewusst zoom-skalierend wie das SVG-`<pattern>`,
nicht papierkonstant (s. `toRenderScene.ts:371-375`, Finding 4).
### 2d. Vektor-PDF (`exportPdf.ts` → `sceneToPrintSvg.ts`)
- `exportPdf.ts:73`: `const scene = planToRenderScene(plan);` — dieselbe
Szene wie 2c, unabhängig vom aktuell gewählten `lineMode` der Ansicht.
- `sceneToPrintSvg.ts:243-244`:
```ts
const effectiveMm = widthScreen ? (widthMm / PX_PER_M) * mmPerM : widthMm;
const strokeMm = quantizePen(effectiveMm);
```
`PEN_STEPS = [0.13, 0.18, 0.25, 0.35, 0.5, 0.7, 1.0]`, `MIN_PEN_MM = 0.13`
(`sceneToPrintSvg.ts:44,47`). JEDE Linie/Umriss/Bogen/Schraffur wird auf die
nächsthöhere Stufe gerundet, bevor sie ins SVG/PDF geht
(`sceneToPrintSvg.ts:251,274,301`). Das ist der EINZIGE der vier Pfade, der
überhaupt quantisiert.
- `widthScreen`-Konvertierung: `widthMm` (hier eigentlich viewBox-Einheiten,
siehe 2c) wird über `/PX_PER_M * mmPerM` zurück in Weltmeter und dann in
Papier-mm beim GEWÄHLTEN `opts.scaleDenominator` übersetzt — nicht beim
Massstab, den die Live-Ansicht gerade zeigt (Finding 4).
- Text: `sizeMm` kommt unverändert aus `RText.sizeMm`
(`sceneToPrintSvg.ts:325`, `t.sizeMm`, keine Nachskalierung) — aber die
VERTIKALE Zeilenposition dieser Texte wurde in `toRenderScene.ts` mit einem
festen `STAMP_REF_N = 100` in Weltmeter umgerechnet (`toRenderScene.ts:163-165,
481-483`), unabhängig vom tatsächlich gewählten Export-`N` (Finding 3).
## 3. Findings (nach Schwere geordnet)
### 1. Haarlinien-Modus (App-Default) wird vom GPU-Renderer komplett ignoriert — betrifft den Standard-Zustand der App
`lineMode` startet auf `"display"` (`viewSlice.ts:74`), und WebGL2 ist der
Default-Renderer (`wantGl` ist `true`, ausser `?gl=0`,
`PlanView.tsx:433-437`) — **d. h. im frisch geladenen, unkonfigurierten App-
Zustand rendert bereits der GPU-Pfad, und die "Display: Haarlinien"-Option
tut nichts.** `paperScaleForGl` (`PlanView.tsx:475-476`) liest nur
`paperScaleRef.current ?? scaleFromView(...) ?? 100` — der `hairline`-Boolean
aus den Props (`PlanView.tsx:2571`) wird an dieser Stelle nie geprüft, obwohl
das benachbarte `textScaleForGl` (`PlanView.tsx:485-488`) exakt diesen Zweig
korrekt hat:
```ts
const textScaleForGl = (): number => {
const print = !hairline && paperScale != null && paperScale > 0;
return print ? paperScale! : 100;
};
```
Ergebnis: Text (Raumstempel) fällt im Haarlinien-Modus korrekt auf die
Referenzskala 100 zurück, aber jede Wand-/Tür-/2D-Zeichenlinie wird trotzdem
mit dem echten (gemessenen oder geschätzten) `paperScale` gezeichnet — sie
wird beim Reinzoomen dicker statt konstant zu bleiben, exakt das Gegenteil
dessen, was der Menüpunkt verspricht ("calm editing", `en.ts:173`). Der Bug
betrifft sowohl `useGlPlanRenderer.ts` (Default) als auch
`useWasmPlanRenderer.ts` (`?engine=wasm`) — keiner der beiden `render()`-
Aufrufe kennt einen `hairline`-Parameter überhaupt.
### 2. PEN_STEPS-Quantisierung existiert NUR im PDF-Export — beide Live-Vorschauen (SVG-Print und GPU) zeigen unquantisierte Rohwerte
Konkret, mit den tatsächlichen Konstanten aus `generatePlan.ts`:
- `LAYER_LINE_MM = 0.13` (`generatePlan.ts:82`), `LAYER_DETAIL_FACTOR.fein =
0.7` (`generatePlan.ts:90-93`) → Schichtfuge im Detailgrad "fein":
`0.13 · 0.7 = 0.091 mm` (`generatePlan.ts:1022`,
`strokeWidthMm: LAYER_LINE_MM * LAYER_DETAIL_FACTOR[detail]`). Die
Bildschirm-Print-Vorschau zeigt genau diese 0.091 mm (`printStrokeVb(0.091,
N)`); der PDF-Export klemmt via `quantizePen` auf `MIN_PEN_MM = 0.13` mm —
**+43 % dicker im Druck als in der Vorschau.**
- Türschwenkbogen: `doorLwMm * 0.6` (`generatePlan.ts:902`) mit dem üblichen
Fallback `doorLwMm = LAYER_LINE_MM = 0.13` (`generatePlan.ts:354`) ergibt
`0.078 mm`. Screen zeigt 0.078 mm (nahezu unsichtbar dünn bei kleinen
Massstäben), PDF klemmt auf 0.13 mm — **+67 %.**
- Wand-Umriss im Detailgrad "grob": `outlineMm = wallLwMm ·
OUTLINE_DETAIL_FACTOR.grob (1.6)` (`generatePlan.ts:84-88, 648, 796`); beim
häufigen Fallback `WALL_FALLBACK_MM = 0.18` (`generatePlan.ts:97`) ergibt das
`0.288 mm`. `quantizePen(0.288)` rundet auf die nächste Stufe `0.35`
(`PEN_STEPS`, da `0.25 < 0.288 ≤ 0.35`) — **+21.5 % im Druck.**
Das systematische Muster: der Detailgrad "fein" existiert explizit, um
Nebenlinien DÜNNER zu machen (`generatePlan.ts:52-58`,
`LAYER_DETAIL_FACTOR.fein = 0.7`) — aber sobald der berechnete Wert unter
`MIN_PEN_MM` fällt, hebt die PDF-Quantisierung ihn wieder auf die Untergrenze
an, ohne dass die Bildschirm-Vorschau (weder SVG-Print noch GPU) davon
irgendetwas zeigt. Wer die Druckvorschau am Bildschirm beurteilt, sieht NICHT,
was tatsächlich gedruckt wird.
### 3. Stempel-Zeilenabstand ist nur bei Massstab 1:100 exakt — SVG- und RenderScene-Pfad nutzen zwei verschiedene Formeln für dieselbe Grösse
Bereits als bekannte Alt-Lücke in HANDOVER.md (Commit `382771b`, Punkt 6)
vermerkt; hier präzise verortet:
- SVG (`PlanView.tsx:2738-2739`):
```ts
const nRef = print ? paperScale! : 100;
const unitPerPt = (1 / 72) * 0.0254 * nRef * PX_PER_M;
```
`nRef` folgt im Druckmodus dem TATSÄCHLICH aktiven `paperScale` — der
Zeilenabstand (`lineGap = baseFs * 1.3`, `PlanView.tsx:2741`) ist für jedes
`N` korrekt in viewBox-Einheiten, weil er direkt aus `unitPerPt` (das `N`
enthält) abgeleitet wird.
- RenderScene (`toRenderScene.ts:163-165`):
```ts
const STAMP_REF_N = 100;
const MM_TO_M = STAMP_REF_N / 1000;
```
und (`toRenderScene.ts:481-483`):
```ts
const baseH = baseMm * MM_TO_M; // Basisgröße in Modell-Metern
const lineGap = baseH * 1.3;
```
Hier ist der Umrechnungsfaktor `MM_TO_M` FEST auf `N = 100` verdrahtet,
unabhängig davon, mit welchem `N` der WASM-Viewport oder der PDF-Export
tatsächlich rendert (`paper_scale_n` in `gpu.rs`, `opts.scaleDenominator` in
`sceneToPrintSvg.ts`). Bei `N = 100` sind beide Formeln identisch (das war
offenbar der Verifikationsfall in `382771b`); bei jedem anderen `N` — z. B.
1:50 — driftet der vertikale Zeilenabstand der Stempel-Mehrzeiler
proportional zum Verhältnis `N_wahr/100` auseinander, während die einzelne
Zeilenhöhe (`sizeMm`) selbst korrekt bleibt. Betroffen: WASM-Viewport (2c)
UND PDF-Export (2d) gleichermassen (beide beziehen `RText` aus derselben
`toRenderScene`-Funktion); die WebGL2-Ansicht ist NICHT betroffen, weil sie
Text grundsätzlich nicht selbst zeichnet, sondern die SVG-Overlay-Ebene
weiterverwendet (`PlanView.tsx:1592`,
`useGpuRenderer ? wantWasm || p.kind !== "text" : ...` — bei WebGL2
(`wantWasm=false`) werden Text-Primitive NIE aus dem SVG-Rendering
herausgefiltert).
### 4. Schraffur-Strichbreite im PDF hängt vom GEWÄHLTEN Export-Massstab ab, nicht vom Massstab der Live-Vorschau
`hatchPx` wird in `toRenderScene.ts:374-375` genau einmal, massstabsunabhängig
berechnet:
```ts
const hatchMm = p.hatch.lineWeight > 0 ? p.hatch.lineWeight : 0.13;
const hatchPx = Math.max(0.6, hatchMm * (1 / 0.13));
```
— eine reine viewBox-Grösse (analog zum SVG-`<pattern>`-Strich, der
absichtlich mit dem Zoom mitskaliert, damit die Schraffur bei jedem Zoom
gleich dicht aussieht: Kommentar `toRenderScene.ts:371-373`). Erst beim
Export wird daraus in `sceneToPrintSvg.ts:243`
`effectiveMm = (widthMm / PX_PER_M) * mmPerM` — und `mmPerM = 1000 /
opts.scaleDenominator` (`sceneToPrintSvg.ts:101`) verwendet den vom
Export-Dialog gewählten Massstab, NICHT den `paperScale`, den der Nutzer
gerade in der "Print"-Live-Vorschau sieht (`exportPdf.ts` ruft
`sceneToPrintSvg` mit `opts.scaleDenominator` aus den Export-Optionen,
`exportPdf.ts:61-79`, völlig unabhängig vom `PlanView`-State).
Beispiel: `lineWeight = 0.13` mm (Standard-Fuge, `getHatch`-Default) →
`hatchPx = max(0.6, 0.13 · (1/0.13)) = 1.0` viewBox-Einheiten.
- Export bei 1:50 (`mmPerM = 20`): `effectiveMm = (1.0/90)·20 = 0.222 mm` →
`quantizePen` → **0.25 mm**.
- Export bei 1:200 (`mmPerM = 5`): `effectiveMm = (1.0/90)·5 = 0.056 mm` →
auf `MIN_PEN_MM` geklemmt → **0.13 mm**.
Fast die doppelte Strichstärke allein durch die Wahl des Export-Massstabs,
bei UNVERÄNDERTER Quell-`lineWeight` — und ohne dass die Bildschirm-
"Print"-Vorschau (die ja mit dem live gemessenen `paperScale` arbeitet,
nicht mit `opts.scaleDenominator`) das anzeigen könnte, solange beide Werte
nicht zufällig übereinstimmen.
### 5. Dieselbe Formel existiert vierfach, nur durch Kommentare (nicht durch Typen/Code) synchron gehalten
`PX_PER_M = 90` ist unabhängig deklariert in: `PlanView.tsx:23` (SVG),
`glPlan/glPlanRender.ts:12` (WebGL2), `tessellate.rs:22` (Rust, geteilt
zwischen WASM-Viewport und Headless/Golden-Test) und `sceneToPrintSvg.ts:64`
(PDF-Serializer, mit explizitem Kommentar "MUSS mit dem dortigen
uebereinstimmen, sonst driftet die Schraffur-Dichte des PDFs vom Viewport
ab", `sceneToPrintSvg.ts:61-62`). Die Hatch-Dichte-Formel
`Math.max(0.6, weightMm · (1/0.13))` ist separat dupliziert in
`PlanView.tsx:2344-2345` (`hatchStrokePx`, SVG-`<pattern>`) und
`toRenderScene.ts:375` (`hatchPx`, GPU + PDF) — beide mit demselben
"magischen" Faktor `1/0.13`, ohne gemeinsame Konstante. Aktuell sind alle vier
Kopien konsistent; das Risiko ist rein prospektiv (nächste Tuning-Änderung an
einer Stelle vergisst die anderen drei) — aber genau das ist der
Mechanismus, über den Findings wie 1-4 überhaupt erst entstehen können, ohne
dass ein Typfehler oder Test anschlägt.
### 6. Drei unabhängige, nicht aufeinander abgestimmte Mindestbreiten-Politiken
- SVG-Print: `Math.max(1e-4, ...)` (`PlanView.tsx:2599`) — praktisch keine
Untergrenze, verlässt sich auf das Antialiasing des Browsers.
- GPU (WebGL2 UND WASM, Linien UND Bögen): harter Floor von **0.6
Geräte-Pixel** (`shaders.rs:91,209`; `glPlanRender.ts:243-249`,
Kommentar "klemmt bei ~0.6 px").
- PDF: **`MIN_PEN_MM = 0.13` mm** (`sceneToPrintSvg.ts:38` in
`planToPrintSvg.ts`, äquivalent `sceneToPrintSvg.ts:47`) — eine
Papier-mm-Grösse, kein Pixelwert, konzeptionell etwas anderes als die
GPU-Pixel-Untergrenze.
Auswirkung: bei sehr kleinem Massstab (weit rausgezoomt oder grosses `N`,
z. B. Übersichtsplan 1:500) hält der GPU-Pfad sehr dünne Linien künstlich bei
0.6 px sichtbar, während dieselbe Linie im SVG-Pfad fast verschwindet und im
PDF auf eine ganz andere (mm-basierte, massstabsabhängige) Grösse geklemmt
wird. Kein Pfad kennt die Politik der anderen beiden. Niedrigere Priorität
als 1-4, weil hier keine der drei Politiken die *exportierte* Papier-mm-Wahrheit
verändert (die bleibt PDF-exklusiv über `MIN_PEN_MM`) — es geht nur um
Bildschirm-Konsistenz zwischen SVG/GPU bei Extremzoom.
### 7. Toter Zweitpfad `planToPrintSvg.ts` dupliziert PEN_STEPS/mm-Logik komplett, unbenutzt aber vorhanden
`src/export/planToPrintSvg.ts` trägt seit `382771b` einen Kopfkommentar
"ERSETZT durch sceneToPrintSvg.ts … wird vom PDF-Export NICHT MEHR
verwendet" (`planToPrintSvg.ts:1-6`) und ist tatsächlich nirgends mehr
importiert (verifiziert per Grep über `src/`). Er enthält jedoch weiterhin
eine eigene, unabhängige Kopie von `PEN_STEPS`/`MIN_PEN_MM`/`quantizePen`
(`planToPrintSvg.ts:35,38,40-45`) und einer kompletten Plan→SVG-Serialisierung
inkl. eigener `PX_PER_M`-Handhabung (`planToPrintSvg.ts:326`). Kein aktiver
Bug, aber eine Falle: Copy-Paste-Wiederverwendung dieses Altpfads (z. B. für
einen zukünftigen DXF/PNG-Export) würde eine dritte, potenziell abweichende
Quantisierungs-Tabelle in den Baum ziehen.
## 4. Vorgeschlagene Fixes
### zu Finding 1 (Haarlinien-Modus im GPU-Pfad)
Kleinste, korrekte Lösung: den `hairline`-Zustand als eigenen Parameter bis
in den Shader durchreichen, analog zu `paper_scale_n`/`text_scale_n`.
- **Rust (`src-tauri/render2d/src/gpu.rs`)**: neues Feld
`pub hairline: bool` auf `Renderer` (Default `false`, neben `paper_scale_n`
bei `gpu.rs:422`). In `Renderer::render` (`gpu.rs:606-616`): wenn
`self.hairline`, `mm_px` NICHT aus `mm_to_device_px(...)` berechnen, sondern
auf einen konstanten Geräte-px-Wert setzen (z. B. `1.0`), UND dafür sorgen,
dass der Shader `width_mm` in diesem Fall ignoriert (sonst bleibt die
RELATIVE Differenz zwischen z. B. 0.13 mm und 0.35 mm bestehen, nur global
skaliert — nicht das gewünschte "alle Linien exakt 1 px"). Sauberster Weg:
ein neues `hairline: u32`-Feld in die pro-Frame-Uniform (`Globals`,
`shaders.rs:20-23` und `ArcGlobals`), im Fragment-/Vertex-Shader
(`shaders.rs:91`, `LINE_WGSL`; `shaders.rs:209`, `ARC_WGSL`) per
`select(...)` auf einen festen `1.0`-px-Wert umschalten statt
`max(0.6, stroke_px * stroke_scale)`.
- **`src-tauri/render2d/src/web.rs`**: neue Methode `set_hairline(&mut self,
on: bool)` neben `set_paper_scale`/`set_text_scale`
(`web.rs:146-155`-Nachbarschaft).
- **`src/plan/useWasmPlanRenderer.ts`**: `render()`
(`useWasmPlanRenderer.ts:131-155`) um einen `hairline: boolean`-Parameter
erweitern, `r.set_hairline(hairline)` vor `r.render()` aufrufen.
- **`src/plan/useGlPlanRenderer.ts`**: analog — `render()`
(Signatur aktuell `(viewBox, paperScaleN=100)`) um `hairline` erweitern;
im WebGL2-Shader-Uniform-Pfad (`glPlanRender.ts:159-165,213-215`)
`mmToDevicePx` bei `hairline===true` durch einen konstanten Wert ersetzen
und im Fragment-Shader denselben `select`-Trick wie oben anwenden
(`glPlanShaders.ts`, dort wo "~0.6 px"-Klemmung passiert, siehe Finding 6).
- **`src/plan/PlanView.tsx`**: `paperScaleForGl` (`PlanView.tsx:475-476`)
bleibt wie sie ist (wird weiter für den Massstab-Nenner gebraucht, sobald
der Nutzer zurück auf "Print" schaltet); stattdessen an allen drei
`renderGl(...)`-Aufrufstellen (`PlanView.tsx:494,502,1080`) zusätzlich
`hairline` durchreichen: `renderGl(view, paperScaleForGl(view),
textScaleForGl(), hairline)`.
### zu Finding 2 (PEN_STEPS nur im PDF)
Zwei mögliche Richtungen, je nach gewünschtem Produktverhalten:
- **Option A (Vorschau matcht Druck)**: `quantizePen`
(`sceneToPrintSvg.ts:50-54`) in ein gemeinsames Modul auslagern (z. B.
`src/plan/penSteps.ts`, exportiert `PEN_STEPS`, `MIN_PEN_MM`,
`quantizePen`), von `sceneToPrintSvg.ts` UND von `PlanView.tsx`
(`printStrokeVb`, `PlanView.tsx:2598-2600`) importieren und dort ebenfalls
anwenden: `printStrokeVb(mm, n) = Math.max(1e-4, (quantizePen(mm) * n) /
1000) * PX_PER_M`. Für den GPU-Pfad müsste die Quantisierung dann VOR dem
Scene-Bau passieren (in `toRenderScene.ts`, auf `widthMm` jeder
`RLine`/`ROutline`/`RPolyline`/`RArc`, ausgenommen `widthScreen`-Einträge),
damit WASM/WebGL2-Viewport dieselben Stufen zeigen wie SVG und PDF.
- **Option B (Vorschau bleibt Rohgrösse, aber sichtbar gemacht)**: falls die
feinkörnige Vorschau bewusst erhalten bleiben soll, zumindest den
Stiftstufen-Sprung an der Stelle sichtbar machen, an der die Detailgrad-
Faktoren definiert werden (`generatePlan.ts:84-93`) — z. B. ein
Entwickler-/Lint-Test, der bei jedem `OUTLINE_DETAIL_FACTOR`/
`LAYER_DETAIL_FACTOR`-Wert prüft, ob das Produkt mit den üblichen
Fallback-`weightMm`-Werten (`WALL_FALLBACK_MM`, `LAYER_LINE_MM`) exakt auf
einer `PEN_STEPS`-Stufe landet, und sonst warnt.
Empfehlung: Option A — sie erfüllt den Nordstern wörtlich ("Bildschirm bei
jedem Massstab = Druck").
### zu Finding 3 (STAMP_REF_N)
In `toRenderScene.ts` `STAMP_REF_N = 100` (`toRenderScene.ts:163`) durch den
tatsächlichen Ziel-Massstab ersetzen. `planToRenderScene(plan)` kennt aktuell
keinen `N`-Parameter (`exportPdf.ts:73` ruft es ohne Massstabsangabe auf) —
die Funktion müsste ein optionales `paperScaleN`-Argument bekommen (Default
100, um den Viewport-Aufruf ohne Massstabskontext — `nativeSync.ts` — nicht
zu brechen, dort ist 100 ohnehin die richtige Referenz für den WASM-Viewport
im Anzeigemodus, s. `gpu.rs:422`), und `exportPdf.ts:73` müsste
`planToRenderScene(plan, opts.scaleDenominator)` aufrufen. `MM_TO_M`
(`toRenderScene.ts:165`) dann aus diesem Parameter statt aus der Konstante
ableiten.
### zu Finding 4 (Hatch-mm im PDF folgt dem Export-N, nicht dem Vorschau-N)
Kein Bug im engeren Sinn (die Formel ist in sich konsistent — die Schraffur
soll ja pro *gewähltem Blatt-Massstab* eine sinnvolle Dichte haben), aber die
Bildschirm-„Print"-Vorschau sollte denselben `N` verwenden, den der
Export-Dialog tatsächlich benutzen wird, sonst lügt die Vorschau. Fix:
`paperScale` in `PlanView.tsx` beim Öffnen des Export-Dialogs (bzw. der
Export-Dialog selbst) mit `opts.scaleDenominator` vorbelegen/synchronisieren,
statt zwei unabhängige State-Quellen zu pflegen — Ort: dort, wo der
Export-Dialog `scaleDenominator` initialisiert (App.tsx, PDF-Export-UI) einen
Default aus `paperScale`/`liveScale` (`App.tsx`, `onScale`-Callback,
`PlanView.tsx:794`) übernehmen.
### zu Finding 5 (vierfache Formel-Duplikation)
Eine gemeinsame TS-Konstantendatei `src/plan/renderConstants.ts` mit
`PX_PER_M = 90`, `HATCH_DENSITY_FACTOR = 1/0.13`, `HATCH_MIN_PX = 0.6`
anlegen; `PlanView.tsx`, `glPlan/glPlanRender.ts`, `toRenderScene.ts`,
`sceneToPrintSvg.ts` importieren daraus statt eigener Literale. Für die
Rust-Seite (`tessellate.rs:22`, `shaders.rs:142`) ist echtes Teilen über die
Sprachgrenze hinweg nicht trivial — dort bleibt nur ein Kommentar-Link auf die
TS-Konstante plus ein Parity-Test (siehe Abschnitt 5), der bei Abweichung
fehlschlägt statt bei stillem Drift.
### zu Finding 6 (drei Mindestbreiten-Politiken)
Niedrige Priorität, aber falls angegangen: den 0.6-px-Floor aus den Shadern
(`shaders.rs:91,209`, `glPlanShaders.ts`) als benannte Konstante
exportieren/dokumentieren und explizit von `1e-4` (SVG) und `MIN_PEN_MM=0.13`
(PDF) abgrenzen — mindestens per Kommentar klarstellen, dass die drei
UNTERSCHIEDLICHE Zwecke haben (GPU: Pixel-Sichtbarkeits-Floor;
PDF: Papier-mm-Stiftgrenze) und NICHT synchronisiert werden müssen, damit
niemand versehentlich versucht, sie anzugleichen und dabei die jeweils
andere Semantik bricht.
### zu Finding 7 (toter Pfad)
`src/export/planToPrintSvg.ts` entfernen (nach kurzer Rücksprache, ob der
Kopfkommentar-Vermerk "bleibt nur als Referenz stehen" noch gewollt ist) oder,
falls er als Referenz bleiben soll, seine `PEN_STEPS`/`quantizePen`-Kopie
durch einen Import aus der in Finding 2 vorgeschlagenen gemeinsamen
`penSteps.ts` ersetzen.
## 5. Verifikations-Rezept
Was schon existiert:
- `scripts/probe-engine-parity.mjs` vergleicht `?gl=0` gegen `?engine=wasm`
rein visuell (Screenshot-Diff von Auge, `probe-parity-svg.png` vs.
`probe-parity-wasm.png`) — prüft NICHT quantitativ, ob Strichbreiten in
Pixeln übereinstimmen, und deckt weder den Haarlinien-Modus noch den
WebGL2-Default-Pfad noch den PDF-Export ab.
- `src-tauri/render2d/tests/golden.rs` vergleicht die Demo-Szene
Pixel-für-Pixel gegen `tests/golden/demo.png` (Toleranz: Kanal-Delta > 2 auf
< 0.5 % der Pixel, `docs/design/engine-headless.md`) — ein reiner
GPU-Regressionstest, ohne SVG- oder PDF-Vergleich.
- Die einzige bisher dokumentierte mm-genaue Messung ist manuell:
HANDOVER.md, Commit `382771b` — `pdftoppm`-Messung eines exportierten PDFs
(53.51×43.69 mm gegen erwartete 53.45×43.45 mm bei 1:100), einmalig, nicht
als wiederholbares Skript hinterlegt.
Um den Nordstern ("Bildschirm bei jedem Zoom/Massstab = Druck") tatsächlich
beweisbar zu machen, fehlt ein quantitativer End-to-End-Test, der:
1. Für eine feste Test-Szene (idealerweise die bestehende `demo::demo_scene`
aus `src-tauri/render2d/src/demo.rs`, die bereits sowohl einen `width_mm`-
als auch einen `width_screen`-Strich enthält, `demo.rs:34,49-50`) bei
mehreren `N` (1:10, 1:50, 1:100) UND mehreren Zoomstufen:
- den PDF-Export erzeugt und via `pdftoppm -r <dpi>` in ein PNG rendert,
dort die Strichbreite in Pixeln misst und in mm zurückrechnet (bekannte
DPI ⇒ bekannte mm/px);
- denselben Frame headless über `HeadlessRenderer::render_to_image`
(`src-tauri/render2d/src/headless.rs`) mit identischem `paper_scale_n`
rendert und dieselbe Pixel-Breite misst;
- beide mm-Werte gegen den erwarteten `mm · N/1000`-Sollwert UND
gegeneinander vergleicht, mit einer Toleranz, die die PEN_STEPS-Rundung
(Finding 2, sobald behoben: siehe Option A) einbezieht.
2. Den Haarlinien-Modus separat abdeckt: ein Screenshot-Vergleich bei zwei
verschiedenen Zoomstufen im `lineMode:"display"` — die gemessene
Pixelbreite MUSS bei beiden Zoomstufen identisch sein (Beweis, dass
Finding 1 behoben ist), sowohl für WebGL2 (`?gl` ohne `=0`, App-Default)
als auch für WASM (`?engine=wasm`).
3. `probe-engine-parity.mjs` um eine tatsächliche Pixel-Differenz-Metrik
erweitert (statt nur Kindanzahl/Warnungen zu loggen wie aktuell
`probe-engine-parity.mjs:36-44`) — z. B. eine bekannte Referenzlinie im
Testmodell an fester Bildschirmposition, deren Strichbreite in beiden
Screenshots per Pixel-Sampling gemessen und verglichen wird.
Bis dieser Test existiert, bleibt jede Aussage über "Bildschirm = Druck" eine
Behauptung, die nur durch manuelles `pdftoppm`-Nachmessen einzelner
Stichproben gedeckt ist — die in diesem Audit gefundenen Divergenzen (v. a.
Finding 1 und 2) hätten mit den heutigen Probes nicht auffallen können, weil
keiner von ihnen den Default-Zustand der App (`lineMode:"display"`, WebGL2)
gegen den Druckpfad misst.
-186
View File
@@ -1,186 +0,0 @@
# Schnitt/Ansicht-Pipeline: analytische Prismen-Projektion (`render3d::section`)
> Gegenstueck zum OCCT-WASM-HLR-Spike (`docs/welle-c-hlr-spike/FEASIBILITY.md`):
> statt eines generischen CAD-Kernels nutzt dieser Ansatz eine Invariante des
> Modells, um Schnitt/Ansicht rein analytisch (kein Hidden-Line-Removal-Solver)
> zu berechnen. Implementiert in `src-tauri/render3d/src/section.rs`.
## Ansatz
Jedes Bauteil in diesem Modell ist ein **Prisma**: ein 2D-Grundriss-Fussabdruck-
Polygon (Wand-Band bzw. Decken-Umriss, siehe `mesh.rs`), konstant extrudiert
ueber ein Hoehenintervall `[z0, z1]`. Diese Einschraenkung — konstanter
Querschnitt ueber die gesamte Hoehe — macht die Schnittgeometrie trivial im
Vergleich zu generischem HLR:
- **Schnitt einer vertikalen Ebene mit einem Prisma** = 2D-Geraden/Polygon-
Clipping IM GRUNDRISS (die Schnittebene projiziert im Grundriss auf eine
Linie) → ein oder mehrere u-Intervalle, in denen die Linie das Fussabdruck-
Polygon durchquert. Jedes Intervall × `[z0, z1]` ist das Cut-Rechteck. Da die
Hoehe unabhaengig von der Grundriss-Position ist, ist das Ergebnis **immer
ein Rechteck**, nie ein Trapez — auch bei diagonalen Wandachsen.
- **Projektion/Ansicht** (Kanten hinter der Ebene, in Blickrichtung) reduziert
sich auf ein **2D-Sichtbarkeitsproblem im Grundriss** kombiniert mit einem
Hoehen-Ueberlappungstest: da alle Seitenflaechen der Prismen vertikal sind,
genuegt ein Sichtstrahl-Test im Grundriss (verdeckt ein naeheres Prisma-
Fussabdruckpolygon die Sichtlinie?) plus Ueberlappung der Hoehenintervalle.
Das ersetzt einen 66-MB-WASM-CAD-Kernel durch closed-form Arithmetik in reinem
Rust, ohne zusaetzliches Laufzeitgewicht ueber `render3d` hinaus.
## `SectionOutput`-Format
Modul: `render3d::section`. Alle Groessen in **Metern**.
```rust
pub struct SectionPlane { pub point: [f32; 3], pub normal: [f32; 3] }
pub struct SectionOutput {
pub cut_polygons: Vec<CutPolygon>, // JSON: "cutPolygons"
pub visible_edges: Vec<SectionEdge>, // JSON: "visibleEdges"
pub hidden_edges: Vec<SectionEdge>, // JSON: "hiddenEdges"
}
pub struct CutPolygon { pub component: ComponentRef, pub color: Rgb, pub pts: Vec<[f32; 2]> }
pub struct SectionEdge { pub component: ComponentRef, pub a: [f32; 2], pub b: [f32; 2] }
pub struct ComponentRef { pub kind: ComponentKind /* Wall | Slab */, pub index: usize }
```
**Koordinatensystem der Ausgabe (u, v):**
- Ursprung: `SectionPlane::point`, projiziert.
- `u` (horizontal): Strecke entlang der Schnittebene, senkrecht zur
Blickrichtung, berechnet als `normalize(cross(normal, world_up))` — dieselbe
rechtshaendige Konvention wie `math::look_at`s `right`-Vektor. Bei den vier
Standard-Konstruktoren (`looking_plus_x/minus_x/plus_y/minus_y`) ist `u`
direkt die jeweils andere Grundriss-Achse.
- `v` (vertikal, "Hoehe"): `v = world.y`, ABSOLUT. Diese Codebasis ist
durchgaengig Y-up (`types.rs`/`mesh.rs`/`math.rs`: „world.y = Hoehe"); `v`
folgt bewusst dieser etablierten Konvention statt einer wortwoertlichen
„world.z"-Lesart, um modulübergreifend konsistent zu bleiben.
- Nur **vertikale** Schnittebenen (Normale ohne Hoehen-Komponente) sind
unterstuetzt — Grundriss-/Horizontalschnitte bleiben Sache der bestehenden
2D-Plan-Pipeline.
`cut_polygons` sind bei diesem Modell immer Rechtecke (siehe oben), aber als
generischer Punktering abgelegt — kompatibel zu `render2d::types::FillPolygon`
(`pts: Vec<Point>`), dem vorgesehenen Zielformat fuer die spaetere 1:1-
Uebersetzung in die Plan-/Schnitt-Ansicht.
## Oeffnungen (Tueren/Fenster)
`WallInput` hat seit diesem Nachtrag ein Feld `openings: Vec<Opening>`
(`types.rs`), unabhaengig von der reinen Achse/Dicke/Hoehe: je Oeffnung ein
Intervall entlang der Wandachse (`from`/`to`, Meter ab `start`) plus Bruestungs-
und Kopfhoehe (`sill`/`height`, relativ zu `base_elevation`). Eine Tuer ist der
Sonderfall `sill == 0.0`.
**Cut-Polygone.** Trifft die Schnittlinie eine Wand exakt im Bereich einer
Oeffnung, splittet `wall_cut_rectangles` das sonst einzelne Vollrechteck
`[z0,z1]` in bis zu ZWEI Teil-Rechtecke: Bruestung `[z0, z0+sill]` und Sturz
`[z0+sill+height, z1]`. Gewaehlt wurde diese Mehrfach-Rechteck-Darstellung
BEWUSST gegenueber einem Loch-Polygon (Ring mit Aussparung): mehrere einfache,
konvexe Ringe sind direkt kompatibel zum Zielformat `render2d::types::
FillPolygon` (nur einfache Ringe, kein Loch-Format), waehrend ein
Loch-Polygon eine zusaetzliche Datenstruktur (Ring-mit-Loch) noetig gemacht
haette, die die Zielstruktur (noch) nicht kennt. Ausserhalb einer Oeffnung
bleibt es beim einzelnen Vollrechteck (Regressionsfall).
Die Zuordnung "welche Wandachsen-Position entspricht dieser Schnittposition"
ist fuer den STANDARDFALL (Schnittebene senkrecht zur Wandachse — der uebliche
architektonische Wandquerschnitt) EXAKT konstant ueber das Cut-Intervall. Fuer
schraege Wand/Ebene-Kombinationen wird sie als AFFINE Funktion (`axis_map`)
exakt mitgefuehrt (keine Naeherung noetig, da die Abbildung linear ist).
**Projektion/Ansicht.** Eine Wand mit Oeffnungen bekommt zusaetzlich zur
Boxen-Drahtsilhouette die vier Rahmenkanten jeder Oeffnung (zwei Leibungen,
Sturz, Bruestung), berechnet auf der Wandachsen-Mittellinie (dieselbe
Vereinfachung wie die Bounding-Box-Verdeckung generell — keine eigene
Dicken-Aufloesung der Leibungsflaeche). Fuer die Verdeckung wird jede
Wand-Bounding-Box um ihre Oeffnungen als "Loch" reduziert
(`PrismBounds::opening_voids`): ein anderes (oder dasselbe) Bauteil hinter der
Wand wird in genau dem (u, Hoehe)-Rechteck der Oeffnung NICHT von dieser Wand
verdeckt — "Durchblick". Die eigenen Rahmenkanten einer Oeffnung werden dabei
NICHT gegen das eigene Bauteil auf Verdeckung geprueft (ein Loch kann sich
nicht selbst verdecken); gegen alle anderen Bauteile gilt die normale
Verdeckungslogik unveraendert (inkl. der bereits dokumentierten
Selbstverdeckung der Rueckseite eines ANDEREN Bauteils durch dessen eigene
Vorderseite).
GENAUIGKEIT (bewusste Vereinfachung): die u-Zuordnung fuer den Durchblick ist
nur DANN aussagekraeftig, wenn die Wandachse hinreichend parallel zur u-Achse
der Schnittebene steht — das ist GENAU der Fall, in dem man die Wand als
Elevation/Ansicht von vorne sieht (und ein Fenster ueberhaupt als Durchblick
sichtbar waere). Steht die Wand naeher an "senkrecht zur u-Achse" (Wand auf
Kante gesehen bzw. der reine Cut-Fall), wird die Durchblick-Berechnung
uebersprungen und die Wand bleibt fuer die Verdeckung VOLL UNDURCHSICHTIG
(konservativ hidden) — Schwelle `AXIS_ALIGN_EPS = 1e-3` in `section.rs`. Ein
Kante-auf-Kante gesehenes Fenster liefert ohnehin keine sinnvolle
Durchblick-Flaeche in der Projektion.
Getestet in `section::tests` (u. a. `schnitt_durch_fenster_liefert_bruestung_
und_sturz`, `schnitt_neben_dem_fenster_liefert_volles_rechteck`,
`ansicht_zeigt_fensterrahmen_sichtbar_und_durchblick_bei_dahinterliegender_
kante`) und im Beweis-SVG (`examples/section_svg.rs`): Schenkel A der L-Wand
hat dort ein Fenster, eine kurze zusaetzliche Wand steht dahinter genau im
Fensterband und erscheint im SVG als durchgezogene (sichtbare) Linie zwischen
Bruestungs- und Sturzhoehe, gestrichelt (verdeckt) darueber/darunter.
## Bekannte Luecken
- **Keine Wandknoten-Verschneidung (T-/X-Stoesse).** Wie in `mesh.rs`
(M1-Stand) werden Waende als eigenstaendige, stumpf abgeschlossene Quader
behandelt, die sich an Ecken UEBERLAPPEN statt sich zu vereinen (kein
Miter-Join). Der Schnitt-Extraktor erbt das: an einem L-/T-Knoten kann eine
Wand als „in die andere eingebettet" verdeckt erscheinen (im Testmodul
`section::tests` bewusst als reales, erwartetes Verhalten dokumentiert und
geprueft — kein Bug dieses Moduls, sondern ein Artefakt der fehlenden
Verschneidungslogik weiter oben in der Pipeline).
- **Oeffnungen sind NICHT in der Vollkoerper-Extrusion (`mesh.rs`)
nachgezogen.** `wall_prism`/`wall_cut_rectangles`/die Verdeckung in
`section.rs` werten `WallInput::openings` vollstaendig aus (siehe Abschnitt
"Oeffnungen" oben), aber `mesh::extrude_wall` extrudiert weiterhin die volle
Wandflaeche ohne Aussparung (`mesh.rs`-Moduldoc: „Oeffnungen kommen in
spaeteren Milestones"). Cut-/Ansichts-Pipeline und 3D-Solid-Mesh sind bis zum
Nachziehen von `mesh.rs` also bewusst inkonsistent — eine bekannte, separate
Luecke (nicht Gegenstand dieses Nachtrags).
- **Oeffnungs-Durchblick nutzt dieselbe achsparallele Bounding-Box-Naeherung**
wie die allgemeine Verdeckung (kein exaktes Polygon-Clipping der Lochflaeche
gegen dahinterliegende Kanten) und wird bei Wand-Orientierungen nahe
"senkrecht zur u-Achse" konservativ auf "kein Durchblick" zurueckgestuft
(siehe Abschnitt "Oeffnungen" oben, `AXIS_ALIGN_EPS`).
- **Keine echte Component-/Material-Id.** `WallInput`/`SlabInput` haben aktuell
keine eigene Id; `ComponentRef` referenziert daher nur `(Art, Index im
Eingabe-Array)` + die rohe Albedo-Farbe als Material-Platzhalter. Sobald ein
echtes Ressourcen-/Material-System existiert, sollte `ComponentRef` auf eine
stabile Id umgestellt werden (Indizes sind nicht stabil ueber Modell-Edits).
- **Verdeckungstest nutzt Bounding-Boxen, nicht die exakte Fussabdruckform.**
Fuer Wand-Baender und (i. d. R. konvexe) Deckenumrisse ist das exakt; bei
stark konkaven oder diagonalen Grundrissen kann es zu Ueberverdeckung
fuehren (ein Prisma blockiert dann auch Bereiche seiner eigenen „Nischen").
- **Kein generisches HLR.** Der Ansatz funktioniert NUR, weil alle Bauteile
Prismen mit konstantem Querschnitt sind. Fuer echte gekrümmte oder nicht-
prismatische Geometrie (Bogenwaende, Freiformdaecher, …) waere er nicht
anwendbar — dafuer bliebe der OCCT-Weg (oder eine eigene, generischere
HLR-Implementierung) die Referenz.
- **Keine robuste Sonderfallbehandlung fuer Vertices exakt auf der
Schnittlinie** (Toleranz-basiert, kein Tie-Breaking/Pertubation) — die
Testszenarien vermeiden diesen Fall bewusst.
## Vergleich zum OCCT-WASM-Spike
| | OCCT-WASM (`docs/welle-c-hlr-spike`) | Dieser Ansatz (`render3d::section`) |
|---|---|---|
| Verfahren | Generisches HLR (`HLRAppli_ReflectLines`) | Analytische Prismen-Projektion |
| Anwendbarkeit | Beliebige BREP-Geometrie | Nur Prismen (konstanter Querschnitt über Höhe) |
| Zusaetzliches Gewicht | ~62,8 MB WASM (~19,6 MB gzip), separater Lazy-Chunk | Keins — reines Rust in `render3d`, kein weiteres WASM-Asset |
| Modul-Init | ~450 ms (Browser) / ~680 ms (Node) | Kein Initialisierungsschritt (kein Fremd-Modul zu laden) |
| Rechenzeit (L-Wand + Platte) | ~21 ms (reiner HLR-Lauf, gemessen im Browser) | Nicht separat gemessen (kein Millisekunden-Timer im Test); die Operationen sind reine Vektor-/Intervall-Arithmetik über wenige Kanten (O(Anzahl-Prismen × Kanten-pro-Prisma) mit kleinen Konstanten) und liegen der Groessenordnung nach klar unter 1 ms fuer Szenen dieser Groesse — eine belastbare Messung steht noch aus |
| Sichtbarkeit (verdeckte Kanten) | Exakt (echter HLR-Solver) | Naeherung über Bounding-Boxen im Grundriss + Hoehenintervall-Ueberlappung; exakt fuer achsparallele/konvexe Fussabdruecke |
| Reifegrad | Isolierter Spike, nicht verdrahtet | Isolierter Spike (dieses Modul), nicht in `render2d`/die Plan-Ansicht verdrahtet |
**Fazit:** Fuer den ueberwiegenden Regelfall dieses Projekts (Waende, Decken —
alles Prismen) ist die analytische Loesung der pragmatischere Weg: kein
zusaetzliches WASM-Gewicht, keine Fremd-Bibliothek, headless testbar wie der
Rest von `render3d`. Der OCCT-Weg bleibt die Referenz, falls/sobald echte
generische Volumenkoerper (Booleans, gekrümmte Flaechen) ins Modell kommen.
-672
View File
@@ -1,672 +0,0 @@
# Parametrische Wände
Status: Implementiert (Phase A — Typ-System und Resolver in `src/model/`, kein UI).
Dieses Dokument spezifiziert die **Parametrischen Wände**: regelbasierte Definitionen,
die beim Auflösen eine Liste von `Wall`-Elementen erzeugen, anstatt sie einzeln vom
Nutzer zeichnen zu lassen.
Bezugsdokumente: [elements.md](elements.md) (Wand-/Türmodell),
[drawing-tools.md](drawing-tools.md) (Werkzeugsystem, Direktzeichnen),
[state-architecture.md](state-architecture.md) (Projekt-Store),
[resources-graphics.md](resources-graphics.md) (WallType/Component-Auflösung).
Implementierungsdateien:
- `src/model/types.ts``ParametricWall`, `ParametricRule` und alle Regel-Varianten.
- `src/model/parametricWalls.ts``resolveParametricWall()`, `applyRule()` und
Hilfsfunktionen.
---
## 0. Überblick
Eine **parametrische Wand** (`ParametricWall`) ist kein festes `Wall`-Element, sondern
ein **Regelwerk**, das beim Auflösen (`resolveParametricWall`) eine Menge von `Wall[]`-
Elementen generiert. Die erzeugten Wände sind gewöhnliche `Wall`-Objekte; sie
unterscheiden sich lediglich in ihrer Herkunft. Das semantische Modell (`Project`)
bleibt die einzige Wahrheit — parametrische Wände sind eine Ressource in der
Ressourcen-Bibliothek, nicht eine separate Laufzeit-Geometrie-Schicht.
```
Project.parametricWalls: ParametricWall[]
│ resolveParametricWall(pw, floorId, context, defaultWallType)
Wall[] ──→ normales Rendering über generatePlan / Viewport3D
```
Erzeugte Wände können entweder **temporär** (zur Laufzeit, als Ergänzung zu
`project.walls` im Rendering-Pfad) oder **eingebacken** (als `Wall[]` fest in
`Project.walls` gespeichert) behandelt werden. Phase A legt nur den Auflöser fest;
die Auswahl liegt bei der aufrufenden Komponente.
---
## 1. Motivation
### 1.1 Schnellere Modellierung von Regelgrundrissen
Schweizer Wohnbauten folgen häufig einem 3-m-Achsraster (SIA-Norm, Modul-/
Skelettbauweise). Zwanzig Wände eines Rasters von Hand zu zeichnen ist fehleranfällig
und verhindert spätere parametrische Änderungen (z. B. Geschossanzahl, Rasterweite,
Wandtyp).
Eine `GridRule` erzeugt dieses Muster aus wenigen Parametern (Achsabstand, Richtung,
Bereich) und lässt sich mit einer einzigen Zahl auf „4-m-Büroraster" umstellen.
### 1.2 Kongruenz mit FreeCAD BIM / IFC
FreeCAD BIM kennt **ParametricObjects**, die ihre Geometrie aus Regeln ableiten (z. B.
`ArchWall` mit `Length`, `Width`, `Height`). Obwohl das Datenformat hier kein IFC ist,
schafft ein ähnliches Abstraktionsniveau eine spätere Brücke: Beim IFC-Export können
parametrische Wände als `IfcWallStandardCase` mit konstanten Attributen exportiert
werden — kein Informationsverlust gegenüber manuell gezeichneten Wänden.
### 1.3 Bedingte Wandtypen ohne manuelle Klassifizierung
Außenwände sind dicker als Innenwände; Trennwände zwischen Einheiten erfordern
Schallschutz. Eine `ConditionalThicknessRule` (`condition: "exterior" → thickType`)
weist den richtigen Wandtyp automatisch aus der geometrischen Lage zu — ohne dass der
Nutzer jeden Wandabschnitt einzeln klassifizieren muss.
---
## 2. Architektur
### 2.1 Typen (`src/model/types.ts`)
```ts
/**
* Eine parametrische Wand-Regel — generiert automatisch Wall[]-Einträge für
* ein gegebenes Geschoss. Lebt in Project.parametricWalls[].
*/
export interface ParametricWall {
id: string;
name: string;
description?: string;
/**
* Geordnete Liste der anzuwendenden Regeln. Spätere Regeln können die
* Ausgabe früherer verfeinern (z. B. Dickenzuweisung nach Raster).
*/
rules: ParametricRule[];
/**
* Rückfall-Wandtyp, falls eine Regel keinen eigenen `wallTypeId` nennt.
*/
defaultWallTypeId: string;
}
/** Diskriminierte Union aller Regel-Varianten. */
export type ParametricRule =
| GridRule
| ModuleRule
| ConditionalThicknessRule
| ReferenceLineRule
| SequenceRule;
```
### 2.2 Einbettung ins Projekt
```ts
export interface Project {
// … bestehende Felder …
/**
* Parametrische Wanddefinitionen (Ressourcen-Bibliothek). Optional, damit
* bestehende Projekte/Tests ohne `parametricWalls` gültig bleiben.
*/
parametricWalls?: ParametricWall[];
}
```
### 2.3 Resolver-Kontext (`src/model/parametricWalls.ts`)
```ts
export interface ParametricContext {
/** Das Ziel-Geschoss. */
floor: DrawingLevel;
/**
* Optionale Rasterachsen (Phase C: verlinkter Grid-Ressource). Fehlen sie,
* berechnet die Engine die Achsen aus GridRule.spacing.
*/
gridAxes?: { x: number[]; y: number[] };
/**
* Optionales Clipping-Polygon (Meter). Fehlt es, reicht das Raster über
* einen Standardbereich (0 … spacing × 10).
*/
boundaryGeometry?: { boundary: Vec2[] };
/**
* Bereits im Projekt vorhandene Wände des Geschosses. Werden von
* refinierenden Regeln (ConditionalThicknessRule, ReferenceLineRule) genutzt.
*/
existingWalls?: Wall[];
}
```
---
## 3. Regel-Varianten
### 3.1 GridRule — Achsraster
Erzeugt parallele Wände auf einem gleichmäßigen Raster. Typischer Einsatz: Schweizer
Wohnbau-Achsraster (3 m), Büro-Konstruktionsraster (6 m), strukturelle Raster mit
fester Stützweite.
```ts
export interface GridRule {
type: "grid";
/**
* Optionaler Verweis auf eine Grid-Ressource (Phase C). Für Phase A wird
* stattdessen `spacing` genutzt.
*/
gridId?: string;
/** Rasterabstand in Metern (Default: 3.0). */
spacing?: number;
/**
* Achsrichtungen: „x" = nur Wände entlang der Y-Achse,
* „y" = nur Wände entlang der X-Achse, „both" = Vollraster.
*/
directions: "x" | "y" | "both";
/** Optionaler Verweis auf Clipping-Polygon. */
boundaryId?: string;
/** Optionale Wandtyp-Übersteuerung; sonst defaultWallTypeId. */
wallTypeId?: string;
/** Lage der Wandachse über die Dicke (Vectorworks-Stil). */
referenceLine?: WallReferenceLine;
/** Optionale Höhenübersteuerung in Metern; sonst Geschosshöhe. */
height?: number;
}
```
**Geometrieausgabe (top-down Grundriss):**
```
directions: "x", spacing: 3.0, Bereich 0…12 m:
y
12 ──────────────────────────
9 ──────────────────────────
6 ──────────────────────────
3 ──────────────────────────
0 ──────────────────────────
└──────────────────────────► x
0 12
```
**Wann verwenden:**
- Tragende Wände auf fester Stützweite (Wohnbau 3 m, Büro 6 m).
- Vollraster (`"both"`) für strukturelle Rastersysteme.
- In Kombination mit `ConditionalThicknessRule` zur automatischen Außen/Innen-Klassifizierung.
**Beispiel: Schweizer 3-m-Wohnraster**
```ts
const pw: ParametricWall = {
id: "pw-eg-raster",
name: "EG Längswände 3m-Raster",
defaultWallTypeId: "wt-innen-15",
rules: [
{
type: "grid",
spacing: 3.0,
directions: "x", // Wände in X-Richtung (y = 0, 3, 6, 9, 12)
wallTypeId: "wt-innen-15",
},
],
};
// Auflösung:
const walls = resolveParametricWall(pw, "floor-eg", {
floor: egFloor,
boundaryGeometry: { boundary: rectBoundary(0, 0, 12, 12) },
}, defaultWallType);
// → 5 Wände bei y = 0, 3, 6, 9, 12, je 12 m lang
```
---
### 3.2 ModuleRule — Bay-/Jochbauweise
Unterteilt eine Referenzspanne in gleiche Module und erzeugt Querwände an jedem
Teilungspunkt. Typisch für Bürogebäude (6-m-Joch) oder Reihenhäuser mit modularer
Erschließung.
```ts
export interface ModuleRule {
type: "module";
/** Modulmaß in Metern (z. B. 6.0, 3.6). */
moduleSize: number;
/** Ausrichtung der Trennwände: „x" = Querwände senkrecht zu X, „y" = zu Y. */
direction: "x" | "y";
/**
* Optionaler Verweis auf eine Referenzwand, die die Spannweite definiert.
* Fehlt er, wird die Geschoss-Ausdehnung (Bounding-Box) genutzt.
*/
referenceWallId?: string;
/** Optionale Wandtyp-Übersteuerung; sonst defaultWallTypeId. */
wallTypeId?: string;
referenceLine?: WallReferenceLine;
height?: number;
}
```
**Wann verwenden:**
- Wenn sich Querwände aus einer Referenzspanne (Fassade, Achswand) ergeben.
- Vorzug vor `GridRule`, wenn nur in eine Richtung unterteilt wird und eine
Referenzwand die Spanne definiert.
**Beispiel: 6-m-Bay-Bürogebäude**
```ts
const pw: ParametricWall = {
id: "pw-buero-joch",
name: "Büro 6m-Joch",
defaultWallTypeId: "wt-beton-20",
rules: [
{
type: "module",
moduleSize: 6.0,
direction: "x", // Querwände senkrecht zur X-Achse
// referenceWallId: "W-sudfassade" → Spanne aus der Südwand ableiten
},
],
};
// resolveParametricWall → Querwände bei x = 6, 12, 18, 24, 30 (bei 36-m-Fassade)
```
---
### 3.3 ConditionalThicknessRule — Bedingte Wandtypen
Weist bereits erzeugten Wänden (aus vorherigen Regeln in der Sequenz) einen anderen
Wandtyp zu — abhängig von einer Bedingung. Gibt modifizierte **Kopien** zurück; die
Eingabe-Wände werden nicht mutiert.
```ts
export interface ConditionalThicknessRule {
type: "conditional-thickness";
/**
* Bedingung für den Treffer:
* • „exterior" — Wand liegt am Außenrand (Bounding-Box des Kontexts).
* • „interior" — Wand liegt im Inneren.
* • „bearing" — tragende Wand (Heuristikum: Wand läuft ±10° zu X/Y-Achse).
* • beliebiger String — benutzerdefiniertes Tag (Phase C: Wall.tags[]).
*/
condition: "exterior" | "interior" | "bearing" | string;
/** Ziel-Wandtyp, der bei Treffer gesetzt wird. */
wallTypeId: string;
}
```
**Wann verwenden:**
- Immer in Kombination mit `GridRule` oder `ModuleRule` (als zweite Regel in
`ParametricWall.rules`): Raster erzeugt, Dicke verfeinert.
- Wenn Außen- und Innenwände denselben geometrischen Ursprung haben, aber
verschiedene Aufbauten benötigen.
**Beispiel: Außen dick, Innen dünn**
```ts
const pw: ParametricWall = {
id: "pw-eg-komplett",
name: "EG Vollraster mit Außenwand-Differenzierung",
defaultWallTypeId: "wt-innen-15",
rules: [
{
type: "grid", spacing: 3.0, directions: "both",
wallTypeId: "wt-innen-15",
},
{
type: "conditional-thickness",
condition: "exterior",
wallTypeId: "wt-aussen-36", // Außenwände erhalten dicken Aufbau
},
],
};
```
---
### 3.4 ReferenceLineRule — Wandachsen-Lage
Setzt `referenceLine` bei passenden Wänden einheitlich (Vectorworks-Stil: Achse
links/rechts/mittig). Gibt modifizierte Kopien zurück.
```ts
export interface ReferenceLineRule {
type: "reference-line";
/** Neue Lage der Wandachse, die einheitlich gesetzt wird. */
referenceLine: WallReferenceLine; // "left" | "center" | "right"
/**
* Filterziel:
* • „all" — alle Wände im aktuellen Satz.
* • „exterior" — nur Außenwände.
* • beliebiger String — benutzerdefiniertes Tag (Phase C).
*/
target: "all" | "exterior" | string;
}
```
**Wann verwenden:**
- Außenwände auf `"left"` setzen (Achse liegt auf der Fassadenfläche).
- Als abschließende Regel in einer `SequenceRule` nach Raster und Dickenzuweisung.
---
### 3.5 SequenceRule — Zusammenfassung von Unterregeln
Fasst mehrere Regeln als atomare Einheit zusammen. Jede Unterregel erhält die Ausgabe
der vorherigen als `existingWalls` — so können spätere Regeln frühere verfeinern.
```ts
export interface SequenceRule {
type: "sequence";
rules: ParametricRule[];
/**
* Wenn true: Abbruch nach der ersten Unterregel, die mindestens eine Wand
* generiert/verändert hat (Short-Circuit-Fallback).
*/
stopOnMatch?: boolean;
}
```
**Wann verwenden:**
- Um eine zusammengehörige Kombination (Raster → Dicke → Referenzlinie) als
Untermodul wiederzuverwenden — z. B. in unterschiedlichen Geschossen mit leicht
abweichenden Parametern.
---
## 4. Resolver-API (`src/model/parametricWalls.ts`)
```ts
/**
* Löst ein ParametricWall-Regelwerk zu einem Wall[]-Array für ein gegebenes
* Geschoss auf.
*
* Ablauf:
* 1. Regelwerk sequenziell ausführen; jede Regel erhält die Ausgabe der
* vorherigen als existingWalls (ermöglicht Verfeinerung).
* 2. Duplikate (gleicher Start-/Endpunkt innerhalb tolerance) entfernen.
* 3. Bereinigte Wall[]-Liste zurückgeben.
*
* Die Ausgabe ist sofort bereit zur Einfügung in project.walls. Es werden
* keine Seiteneffekte erzeugt — kein Store, kein Dispatch, kein React.
*
* @param parametricWall Das Regelwerk.
* @param floorId ID des Ziel-Geschosses.
* @param context Kontext (Geschoss-Objekt, Grid-Achsen, Grenzen, …).
* @param defaultWallType Fallback-Wandtyp, wenn eine Regel keinen nennt.
* @param tolerance Näherungstoleranz für Duplikat-Erkennung (Meter, Default 0.01).
* @returns Wall[]-Array, bereit zur Einfügung.
*/
export function resolveParametricWall(
parametricWall: ParametricWall,
floorId: string,
context: ParametricContext,
defaultWallType: WallType,
tolerance?: number,
): Wall[];
/**
* Dispatcher: delegiert eine Regel an die passende Implementierung.
* Exportiert für Unit-Tests und erweiterbare Regeltypen.
*/
export function applyRule(rule: ParametricRule, ctx: RuleCtx): Wall[];
/**
* Entfernt doppelte Wände: zwei Wände gelten als Duplikat, wenn Start- und
* Endpunkt jeweils innerhalb tolerance übereinstimmen (vorwärts und rückwärts).
*/
export function deduplicateWalls(walls: Wall[], tolerance?: number): Wall[];
```
### 4.1 Höhenauflösung
Die Wandhöhe (`Wall.height`) ergibt sich nach folgender Priorität:
1. `rule.height`, falls an der einzelnen Regel gesetzt.
2. `context.floor.floorHeight` des Zielgeschosses.
3. Fallback: 2.6 m (globaler Default, CONVENTIONS.md).
### 4.2 ID-Schema
```
"pw-<floorId>-gx-<counter>" // GridRule, X-Achse
"pw-<floorId>-gy-<counter>" // GridRule, Y-Achse
"pw-<floorId>-mx-<counter>" // ModuleRule, X-Teilung
"pw-<floorId>-ct-<counter>" // ConditionalThicknessRule
"pw-<floorId>-rl-<counter>" // ReferenceLineRule
```
IDs sind sessionlokal (Zähler startet bei 0 je Modullade). Eingebrannte Wände
erhalten beim Commit neue stabile IDs über `uniqueId("W")` — konsistent mit dem
Wand-Werkzeug (vgl. [drawing-tools.md §8](drawing-tools.md#8-id-vergabe--immutabilität)).
### 4.3 Duplikat-Erkennung
`deduplicateWalls` vergleicht Start-/Endpunkte beider Wände (vorwärts: A→B == A→B,
und rückwärts: A→B == B→A) innerhalb einer Toleranz von 1 cm (0.01 m). Die **erste**
Instanz wird behalten; spätere Duplikate werden verworfen. Dies ist wichtig bei
Vollrastern (`"both"`), bei denen X- und Y-Wände exakt auf einem Rasterpunkt
zusammentreffen könnten.
### 4.4 Verhalten bei ungültigen Eingaben
| Situation | Verhalten |
|-----------|-----------|
| `spacing <= 0` oder `moduleSize <= 0` | `[]` |
| `referenceWallId` nicht in `existingWalls` | Fallback auf Bounding-Box, kein Fehler |
| Unbekannter `condition`-String | `matchesCondition` gibt `false` zurück (kein Treffer) |
| Unbekannter `SequenceRule`-Untertyp | TypeScript exhaustiveness-Guard, `[]` |
| Segment mit `|end - start| < 1e-6` m | Kann durch deduplicateWalls entfernt werden |
---
## 5. Integration ins Projekt
### 5.1 Ressourcen-Speicherung
`ParametricWall`-Einträge leben unter `Project.parametricWalls` (optionales Array).
Sie sind Teil des `.cad.json`-Dokuments und werden mit dem Rest des Projekts gespeichert.
```ts
// sampleProject.ts — Beispieleintrag
export const sampleProject: Project = {
// …
parametricWalls: [
{
id: "pw-eg-raster",
name: "EG Längswände 3m-Raster",
defaultWallTypeId: "wt-innen-15",
rules: [
{ type: "grid", spacing: 3.0, directions: "x" },
{ type: "conditional-thickness", condition: "exterior",
wallTypeId: "wt-aussen-36" },
],
},
],
};
```
### 5.2 Rendering ohne UI (Phase A)
In Phase A werden parametrische Wände **nicht** automatisch gerendert. Der Auflöser
ist eine reine Funktion; Aufrufer müssen ihn explizit einbinden. Mögliche Verwendung
in `generatePlan` oder `Viewport3D`:
```ts
// generatePlan.ts (Ergänzung, Phase A)
const defaultWallType = project.wallTypes[0];
const extraWalls = (project.parametricWalls ?? []).flatMap((pw) =>
resolveParametricWall(pw, activeLevelId, {
floor: activeFloor,
boundaryGeometry: projectBoundary,
}, defaultWallType)
);
const allWalls = [...project.walls, ...extraWalls];
// … allWalls statt project.walls in der Rendering-Pipeline verwenden
```
### 5.3 Keine UI in Phase A
Kein Command, kein Panel, kein Formular. `ParametricWall`-Einträge werden in Phase A
ausschließlich **programmatisch** (Unit-Tests, `sampleProject`, direkte JSON-Bearbeitung
des Projekts) erstellt.
---
## 6. Ausblick: Folge-Phasen
### Phase B — UI und Command-Schnittstelle
- Neues Command (z. B. `PWWALL`) oder Ressourcen-Manager-Tab „Parametrische Wände"
mit Formular-Editor je Regeltyp.
- „Einbrennen" (Flatten): `ParametricWall` → feste `Wall[]` in `Project.walls`
einfügen und den `ParametricWall`-Eintrag entfernen (unidirektional, Undo über Store).
- Auswahl parametrischer Wände im Plan (als Gruppe); Grip-Editing der Raster-Parameter
und Spannweiten.
### Phase C — Grid-Ressource und Schnittpunkt-Clipping
- `GridResource`: ein projektweites, benanntes Koordinatenraster (LV95-Offset,
Rasterweite, Drehung), auf das mehrere `GridRule`-Instanzen via `gridId` verweisen.
- Präzises Clipping: erzeugte Wände werden am Gebäudeumriss getrimmt — exakte
`lineIntersect`-Berechnung statt Bounding-Box-Approximation.
- Benutzerdefinierte Tags (`Wall.tags[]`) für komplexe `ConditionalThicknessRule`-
Bedingungen jenseits von „exterior/interior/bearing".
- IFC-Export: `ParametricWall`-Gruppen → `IfcWallStandardCase` mit parametrischen
Attributen und `IfcRelDefinesByType`.
---
## 7. Vollständige Anwendungsbeispiele
### 7.1 Schweizer Wohnbau: 3-m-Raster EG + 1.OG
Zwei-Geschoss-Wohnhaus, typisches CH-Wohnbauraster. Die Längswände beider Geschosse
entstehen aus zwei `ParametricWall`-Einträgen mit identischen Regeln, unterschieden
nur durch `floorId` beim Auflösen:
```
Top-down (Grundriss):
y=12 ──────────────────────────── (W5)
y=9 ──────────────────────────── (W4)
y=6 ──────────────────────────── (W3)
y=3 ──────────────────────────── (W2)
y=0 ──────────────────────────── (W1)
x=0 x=12
```
```ts
const rasterRegel: ParametricWall = {
id: "pw-laengswand-raster",
name: "Längswände 3m-Raster",
defaultWallTypeId: "wt-innen-15",
rules: [
{ type: "grid", spacing: 3.0, directions: "x" },
// Außenwände (y=0 und y=12) erhalten den dicken Aufbau:
{ type: "conditional-thickness", condition: "exterior",
wallTypeId: "wt-aussen-36" },
// Außenwände: Achse liegt auf der Fassadenfläche:
{ type: "reference-line", referenceLine: "left", target: "exterior" },
],
};
// EG auflösen:
const wallsEG = resolveParametricWall(rasterRegel, "floor-eg",
{ floor: egFloor, boundaryGeometry: { boundary: rect(0,0,12,12) } },
project.wallTypes[0]);
// 1.OG auflösen (gleiche Regel, anderes Geschoss):
const wallsOG = resolveParametricWall(rasterRegel, "floor-og1",
{ floor: ogFloor, boundaryGeometry: { boundary: rect(0,0,12,12) } },
project.wallTypes[0]);
// Änderung spacing: 3.5 → beide Geschosse sofort konsistent.
```
### 7.2 Vollraster mit Außen/Innen-Differenzierung
Gebäudeumriss als Rechteck; die Randwände erhalten automatisch den dicken
Außenwand-Typ, alle anderen den dünnen Innenwand-Typ:
```ts
const vollraster: ParametricWall = {
id: "pw-eg-vollraster",
name: "EG Vollraster mit Differenzierung",
defaultWallTypeId: "wt-innen-15",
rules: [
{ type: "grid", spacing: 3.0, directions: "both" },
{ type: "conditional-thickness", condition: "exterior",
wallTypeId: "wt-aussen-36" },
{ type: "conditional-thickness", condition: "interior",
wallTypeId: "wt-innen-15" },
{ type: "reference-line", referenceLine: "left", target: "exterior" },
],
};
```
```
─────┬─────┬─────┬─────
│ │ │ │ │
─────┼─────┼─────┼─────
│ │ │ │ │
─────┴─────┴─────┴─────
Rand-Segmente: wt-aussen-36 (dicker Aufbau)
Innen-Segmente: wt-innen-15 (dünner Aufbau)
```
### 7.3 Modulbauweise: 6-m-Joch, Bürogebäude
Längliches Bürogebäude, 36 m × 12 m, 6-m-Joch. Querwände entstehen automatisch;
Entwurfsänderung (z. B. auf 7.2-m-Joch) erfordert eine einzige Zahl:
```ts
const joch: ParametricWall = {
id: "pw-buero-joch",
name: "Büro 6m-Joch",
defaultWallTypeId: "wt-beton-20",
rules: [
{
type: "module",
moduleSize: 6.0,
direction: "x", // Querwände senkrecht zur X-Achse
// referenceWallId: "W-sudfassade" → Spanne aus Referenzwand
},
],
};
// resolveParametricWall → Querwände bei x = 6, 12, 18, 24, 30
// (bei Bounding-Box minX=0, maxX=36, Enden selbst ausgespart)
// Änderung auf 7.2-m-Joch: moduleSize: 7.2
// → 4 Trennwände bei x ≈ 7.2, 14.4, 21.6, 28.8 — automatisch neu berechnet.
```
---
## 8. Architektur-Garantien
- **Modell bleibt einzige Wahrheit.** `ParametricWall`-Definitionen sind Daten in
`Project.parametricWalls`; `resolveParametricWall` ist eine **reine Funktion** ohne
Side-Effects. Keine globale Laufzeit-Geometrie-Schicht.
- **Erzeugte Wände sind gewöhnliche `Wall`-Objekte.** Alle nachgelagerten Systeme
(`generatePlan`, `Viewport3D`, `computeJoins`) arbeiten unverändert; sie müssen
nicht zwischen „parametrisch erzeugten" und „direkt gezeichneten" Wänden
unterscheiden.
- **Fehlertoleranz statt Absturz.** Unbekannte Regeltypen liefern `[]`; der TypeScript-
exhaustiveness-Guard fängt fehlende `case`-Zweige zur Compilezeit. Unbekannte
Bedingungsstrings in `ConditionalThicknessRule` geben `false` (kein Treffer) statt
zu werfen.
- **Keine vorzeitige Generalisierung.** Phase A liefert fünf Regel-Varianten und
einen Auflöser. UI, Command-Schnittstelle und Grid-Ressource folgen in Phase B/C.
- **Immutabilität.** Verfeinerungsregeln (`ConditionalThicknessRule`,
`ReferenceLineRule`) geben modifizierte **Kopien** zurück; `existingWalls` werden
nie mutiert — konsistent mit der `setProject`-Konvention (CONVENTIONS.md).
-74
View File
@@ -1,74 +0,0 @@
# Ribbon-UI + modulare Bars — Plan
Nutzer-Vision (2026-07-05, mit OCS/AutoCAD-Ribbon als Referenz). Ziel: klare,
einheitliche Werkzeug-/Eigenschaften-Darstellung; Werkzeug-Sidebar entfällt.
## Zielbild
- **Ribbon-Oberleiste mit Tabs: 2D · 3D · BIM · Ansichten.** Jeder Tab zeigt
gruppierte Werkzeug-/Aktions-Icons (wie OCS Draw/Model/Insert/Annotate/View).
- **2D**: Zeichnen (Select/Linie/Polylinie/Rechteck/Kreis/Bogen/Text) · Ändern
(Move/Copy/Mirror/Offset/Trim/Join/Boolean).
- **3D**: Volumen/Boolean (vorhandene 3D-Aktionen), Kamera-Presets.
- **BIM**: Wand/Fenster/Tür/Treppe/Decke/Raum (die Bauteile).
- **Ansichten**: Geschoss/Schnitt/Ansicht-Wechsel, Zoom/Einpassen, Render-Modi.
- **Werkzeug-Sidebar entfällt** → rechtes Panel (Attribute) bekommt volle Höhe.
- **Objektinfo unter die Attribute** mergen (Wandstil-Definition etc. zusammen).
- **XYZ-Referenzpunkt-Box oben rechts bleibt** (vom Nutzer ausdrücklich gewünscht).
- **Eigenschaften-Grid im OCS-Stil** — ✅ bereits erledigt (`00733d8`): Sektion-
Balken, Zeilentrenner, füllende linksbündige Wertfelder (`.attr-*`).
## Architektur — DATENGETRIEBEN (ermöglicht modulare Custom-Bar)
Kern: EINE Registry beschreibt alle Ribbon-Elemente; Ribbon-Tabs UND eine
benutzerdefinierte Custom-Bar sind bloß zwei Ansichten über dieselbe Registry.
```
RibbonItem =
| { kind: "tool"; id: ToolId } // aktiviert ein Werkzeug (onSelectTool)
| { kind: "command"; name: string } // startet einen Engine-Befehl (engine.start)
| { kind: "action"; id: string; run: () => void } // freie App-Aktion (Zoom, Render-Modus …)
RibbonGroup = { titleKey: string; items: RibbonItem[] }
RibbonTab = { id: "2d"|"3d"|"bim"|"views"; labelKey: string; groups: RibbonGroup[] }
RIBBON: RibbonTab[]
```
- Icons: `ToolIcon` (vorhanden) für `tool`-Items; für `command`/`action` eine
kleine Icon-Map (SVG) analog `ToolsPanel`.
- Aktivierung: `tool``onSelectTool(id)` · `command``engine.start(name)` ·
`action``run()`. Aktiv-Highlight über `activeTool` bzw. laufenden Befehl.
- **Custom-Bar (modular)**: der Nutzer wählt beliebige `RibbonItem`s in eine
persistierte Liste (`viewSlice`/Projekt); eine `CustomBar`-Komponente rendert
genau diese. Gleiche Item-Typen, gleiche Aktivierung — kein Sonderweg.
## Phasen
1.**Gerüst + 2D/BIM-Tab** (`9d6e86d`). `RibbonBar` unter der TopBar (additiv).
Datengetriebene Registry (`src/ui/ribbon/ribbonItems.ts`), 2D-Tab (Zeichnen +
Ändern) und BIM-Tab (Bauteile) gefüllt, Tab-State lokal, Modify-Icons ergänzt.
2.**TopBar → „Ansichten"-Tab gemergt** (`85011cb`, Nutzer-Entscheid „voll
mergen"). Die Ansichts-/Zoom-/Darstellungs-Cluster der TopBar (View-Grid +
Kamera, Ebenen-/Zeichnungs-Kombis, Detailgrad, Massstab/Zoom, Darstellungsart)
sind als `ViewRibbonTab` (in `TopBar.tsx`) in den „Ansichten"-Tab gewandert;
App reicht sie als `viewsContent`-Node an `RibbonBar` (wie das Layout-Menü).
Die **Tab-Reiter sitzen in der TopBar-Zeile** (`RibbonTabs`, in TopBar
gerendert; Tab-State in App), der Ribbon-Inhalt (`RibbonBar`) folgt darunter →
nur ZWEI Bänder. Die TopBar ist eine **schmale Leiste** (Höhe 40px): Marke/
Ressourcen · Tabs · Datei/Export/Einstellungen · Fensterknöpfe. Die Text-/
Font-Formatierung (`TextGroup`) liegt im eigenen **„Text"-Tab** (Reihenfolge
2D·3D·BIM·Text·Ansichten; `RibbonBar.tabContent` trägt „text" + „views").
- **Offen (visuell iterieren):** ob Zoom/Massstab zusätzlich als Dauer-Anzeige
(Statusleiste) sichtbar sein soll; Default-Tab (aktuell 2D); 3D-Tab noch
leer (Kamera-Presets/3D-Aktionen füllen).
3. **Sidebar raus** (ToolsPanel aus Default-Layout) + rechtes Panel volle Höhe;
Objektinfo unter Attribute mergen.
4. **Modulare Custom-Bar**: Item-Picker + persistierte Custom-Bar-Ansicht.
## Hinweise / Randbedingungen
- Additiv bauen: bestehende Kommandozeile + Nummern-Shortcuts + `ToolsPanel`
bleiben funktionsfähig, bis Phase 3 die Sidebar bewusst entfernt.
- Werkzeug-Kopplung Tool↔Befehl existiert bereits (`TOOL_COMMAND`) — Ribbon nutzt
denselben `onSelectTool`/`engine.start`-Pfad (EIN Pfad, keine Duplikate).
- Empfehlung: Phase 1+ in fokussierter Session mit visueller Iteration im Tauri.
-306
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@@ -1,306 +0,0 @@
# Architektur-Pivot: Tauri + Rust-Backend (2026-07-01)
## Entscheidung
**Alte Welt:** Browser-CAD (React/Vite + WebGL/three.js)
**Neue Welt:** Desktop Tauri-App (React/Vite Frontend + Rust-Backend + **wgpu 3D-Rendering**)
**Grund:** Komplexe Möbel mit vielen Polygonen (100k+) + mehrere parallele rechenintensive Ops → WebGL/three.js wird zum Bottleneck. **wgpu** (low-level GPU-API auf Vulkan/Metal/DX12) + Rust-Compute skaliert native.
**Scope:** Desktop-only Release (Milestone 1). WASM-Fallback für Browser später wenn gebraucht.
---
## Post-Migration Stack
### Frontend (React/Vite — Komponenten + State, unverändert)
```
src/
App.tsx ← Shell-Komponente
compute/index.ts ← Compute-Boundary (neu)
model/types.ts ← Semantisches Modell
commands/ ← Befehlssystem
panels/ ← UI-Panels
plan/PlanView.tsx ← 2D-SVG-Rendering
viewport/Viewport3D.tsx ← three.js 3D-Display
ui/ ← Topbar, Dialogs, etc.
state/ ← Redux-Slices (project, selection, view, layout)
...
```
**Rolle:** User-Input-Handling, 2D/3D-Darstellung (Display-Layer), State-Management.
### Backend (Rust/Tauri — neu)
```
src-tauri/
src/
main.rs ← Tauri window + invoke-handler registration
geometry.rs ← compute_joins(), kernel2d(), etc.
parsers/
dwg.rs ← DXF/DWG-Geometrie-Parsing
dxf.rs
sia/
room_detection.rs ← detectRooms() (SIA-416)
...
Cargo.toml ← Dependencies (serde, tauri, …)
```
**Rolle:** Rechenintensive Ops, Geometrie-Kernel, Parsing, SIA-Raumerkennung.
### IPC: Tauri invoke (async, serde)
```typescript
// Frontend ruft Rust auf
const result = await invoke<JoinInfo[]>('compute_joins', { walls, joints });
// Rust bearbeitet + serialisiert Ergebnis
#[tauri::command]
async fn compute_joins(input: JoinInput) -> Result<JoinOutput, String> {
geometry::compute_joins(input).map_err(|e| e.to_string())
}
```
---
## Compute-Boundary (Key Design)
**Neue Datei:** `src/compute/index.ts` — einziger Eingang für rechenintensive Ops.
```typescript
// Beispiel-Schnittstellen
export async function computeJoins(walls: Wall[], joints: Array<[number, number]>): Promise<JoinInfo[]> { }
export async function computeKernel2D(op: 'offset'|'trim', geom: Polyline, ): Promise<Polyline[]> { }
export async function detectRooms(): Promise<Room[]> { }
export async function parseShapeFromDwg(): Promise<DwgGeometry> { }
```
**Hinter der Boundary:**
1. Versuche Tauri invoke zu Rust (`#[tauri::command]`)
2. Fallback auf lokale TS-Impl wenn Rust nicht verfügbar (während Migration)
**Effekt:** Aufrufort im Code bleibt stabil; Caller sieht nicht, ob Op schon in Rust ist oder noch TS.
**Migrationsfluss:**
```
1. TS-Impl existiert (z.B. src/model/joins.ts)
2. Neue Op in Compute-Boundary mit Invoke+Fallback
3. Parallel: Rust-Impl in src-tauri/src/geometry.rs
4. Tests: Rust-Output == TS-Output (Parität)
5. TS-Impl bleibt (Fallback, wird nicht entfernt bis Rust stable)
6. Eventuell: TS-Impl löschen wenn Rust bewährt
```
---
## Dev-Workflow (post-Tauri)
### Development
```bash
# Terminal 1: Vite dev-server
npm run dev # localhost:5173
# Terminal 2: Tauri dev
npm run tauri:dev # öffnet Tauri-Fenster, zeigt auf localhost:5173
# Rust hot-reload + TS hot-reload gleichzeitig
```
**Voraussetzungen:**
- Node.js + npm (wie heute)
- Rust + Cargo (neu)
- Tauri CLI: `npm install -D @tauri-apps/cli`
### Build
```bash
# Single command
npm run tauri:build
# Erzeugt:
# - Windows: src-tauri/target/release/cad.exe
# - macOS: src-tauri/target/release/bundle/macos/cad.app
# - Linux: src-tauri/target/release/bundle/deb/cad_*.deb (oder Flatpak)
```
### Testing
```bash
# Rust-Unit-Tests
cargo test # in src-tauri/
# TS-Tests (unverändert)
npm run test
# Integration-Test: App starten + Aktion prüfen
npm run tauri:dev # manuell testen oder Puppeteer-Probe erweitern
```
---
## GPU-Strategy (für später)
**Milestone 1 (jetzt):** CPU-Ops in Rust (kernel2d, joins, parsing, SIA).
**Milestone 2 (später):** GPU-Compute via wgpu
- Tauri + wgpu Renderer (optional, nicht erforderlich)
- ODER drei.js bleibt, Rust handelt CPU-Ops, three.js handelt Display
- GPU-Heavy-Ops (z.B. große Boolean-Operationen) können in wgpu laufen, aber MVP braucht das nicht
**Aktueller Plan:** three.js bleibt für 3D-Display (skaliert ausreichend für Möbel-Geometrie mit Instancing + LOD).
---
## Migration Strategy: Ops nach Priorisierung
**Phase 1 (aktuell — Tauri-Shell + Proof-of-Concept):**
- [ ] `computeJoins` (Wand-Eckverbindungen) → Rust
- Gründe: klein, häufig, zeigt invoke-Flow
**Phase 2 (nächst):**
- [ ] `kernel2d` (Offset/Trim/Extend/Fillet) → Rust
- Gründe: Rechenlast ⭐⭐, Frequenz hoch
- [ ] DXF/DWG-Parser → Rust (Geometrie-Extraktion)
- Gründe: Rechenlast ⭐⭐, Frequenz mittel (Import-Dialog)
**Phase 3 (später):**
- [ ] `detectRooms` (SIA-416 Raumerkennung) → Rust
- Gründe: Rechenlast ⭐, async-freundlich
- [ ] `booleanOps` (Union/Differenz/Schnitt) → Rust
- Gründe: Rechenlast ⭐⭐, Frequenz gering (ad-hoc)
---
## Folgen für bestehenden Code
### Was ändert sich NICHT
- `src/model/types.ts` — semantisches Modell bleibt in TS (Frontend kennt es)
- `src/state/` — Redux-Store unverändert
- `src/ui/` — Komponenten unverändert
- `src/plan/PlanView.tsx` — SVG-Rendering unverändert
- `src/viewport/Viewport3D.tsx` — three.js-Rendering unverändert
- `src/commands/` — Befehlssystem unverändert
### Was ändert sich
- **Neue `src/compute/index.ts`** — alle rechenintensiven Ops laufen durch hier
- **Neue `src-tauri/`** — Rust-Backend
- **Vite-Config:** Tauri plugin hinzufügen
- **Package.json:** tauri scripts hinzufügen
- **Build-Prozess:** `npm run tauri:build` statt `npm run build`
### Was wird migriert (schrittweise)
- `src/model/joins.ts``src-tauri/src/geometry.rs` (Phase 1)
- `src/geometry/kernel2d.ts``src-tauri/src/geometry.rs` (Phase 2)
- `src/io/{dxfParser, dwgParser}.ts``src-tauri/src/parsers/` (Phase 2)
- `src/geometry/{roomArea, roomBoundary}.ts``src-tauri/src/sia/room_detection.rs` (Phase 3)
- `src/editors/booleanOps.ts``src-tauri/src/geometry.rs` (Phase 3)
**Wichtig:** TS-Versionen bleiben als Fallback (nicht gelöscht).
---
## Distribution (später)
### Desktop Binaries (post-Tauri)
- **Windows:** `.exe` (standalone executable)
- **macOS:** `.app` bundle (code-signed)
- **Linux:** `.deb` package ODER **Flatpak** (preferred)
- Flatpak = moderne WebKitGTK6 immer dabei, unabhängig von Distro-Alter
### Browser (wenn gebraucht)
- **WASM-Fallback** für `src/compute/` Ops (Rust → WASM via wasm-bindgen)
- Later-phase feature, nicht Milestone 1
---
## Technische Details
### Serialisierung (TS ↔ Rust)
**serde + serde_json** für Geometrie-Typen:
```rust
// Rust
#[derive(Serialize, Deserialize)]
pub struct Vec2 { pub x: f64, pub y: f64 }
#[derive(Serialize, Deserialize)]
pub struct Wall {
pub id: String,
pub start: Vec2,
pub end: Vec2,
// …
}
```
```typescript
// TS (type-safe invoke)
interface Vec2 { x: number; y: number }
interface Wall { id: string; start: Vec2; end: Vec2; /* … */ }
await invoke<JoinInfo[]>('compute_joins', { walls: Wall[] })
```
### Tauri Security (default)
- Invoke-Handler sind Rust-side validiert
- Whitelist-Makro (`#[tauri::command]`) registered nur explizit erlaubte Functions
- CORS/CSP Policy default secure
- Keine arbitrary-Script-Execution (native app)
---
## Abhängigkeiten (neu post-Tauri)
### Frontend (npm)
- Bestehende: react, vite, three.js, redux, etc.
- Neu: `@tauri-apps/api` (JS-SDK für invoke)
- Optional später: `@tauri-apps/cli` dev-dependency (bereits in package.json)
### Backend (Cargo)
```toml
[dependencies]
tauri = { version = "2", features = ["webkit2gtk-6.0"] } # GTK4
serde = { version = "1.0", features = ["derive"] }
serde_json = "1.0"
# später: wgpu, delaunator, opencascade-sys, etc.
```
### System
- Rust 1.70+
- GTK4 dev libraries (Linux only, auto-handled by Tauri)
- Xcode Command Line Tools (macOS, auto-checked)
---
## Next Steps (Koordination)
**Aufgabe für nächste Phase:**
→ Siehe `docs/design/tauri-migration-plan.md` (Schritt-für-Schritt, vier parallele Agents)
**HANDOVER.md:** wird aktualisiert nach Tauri-Shell stabil.
---
## FAQ
**Q: Läuft die App noch im Browser?**
A: Nein (Milestone 1). Desktop-only. WASM-Fallback für Browser später wenn gebraucht.
**Q: Was passiert mit dem existing TS-Code?**
A: Bleibt unverändert (außer neue Compute-Boundary). TS-Implementierungen = Fallback bis Rust stabil.
**Q: Muss ich Rust können um das Projekt zu verstehen?**
A: Nein. Frontend bleibt React/TS. Rust ist "blackbox" hinter invoke. Aber bei Rust-Bugs muss man rein.
**Q: Wann ist Tauri-Shell fertig?**
A: Nach den vier Agents (Schritt 14 in tauri-migration-plan.md), ~12 Wochen.
**Q: Kann ich lokal testen?**
A: Ja, `npm run tauri:dev` öffnet lokale App. Alles wie heute, nur Rust hinten dran.
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# Tauri-Migration + Compute-Boundary — Aufgabe für nächste Instanz
**Entscheidung (fix, 2026-07-01):** Browser-CAD → **Desktop Tauri-App mit Rust-Backend + wgpu-Rendering.**
**Grund:** komplexe Möbel mit vielen Polygonen (100k+) + mehrere parallele rechenintensive Ops → WebGL/three.js wird zum Blocker. **wgpu** (low-level GPU-API) + Rust-Compute skaliert native.
**Scope:** Desktop-only Release (Milestone 1). WASM-Fallback für Browser später wenn gebraucht.
**Rendering-Engine:** three.js → **wgpu** (Milestone 2)
---
## Aufgabe: Shell aufsetzen + Compute-Boundary + erste Op migrieren
### Schritt 0 — Compute-Boundary (TS-Kontrakt)
**Neu:** `src/compute/index.ts` — die einzige Stelle, durch die alle rechenintensiven Ops laufen.
```typescript
// src/compute/index.ts — einheitliche Schnittstelle
export async function computeKernel2D(op: 'offset'|'trim', ): Promise<Polyline[]> { }
export async function detectRooms(): Promise<Room[]> { }
export async function computeJoins(): Promise<JoinInfo[]> { } // ← erste Op
export async function parseShapeFromDwg(): Promise<DwgGeometry> { }
```
**Hinter der Boundary:**
- Erst Tauri-invoke zu Rust `#[tauri::command]`
- Fallback auf lokale TS-Impl (bleibt unberührt, bis Rust stabil)
- `catch(err) → console.warn('Rust failed, using TS fallback'); return tsImpl(…)`
**Effekt:** Aufrufort im Code bleibt stabil; Caller sieht nicht, ob Op schon in Rust ist oder noch TS.
---
### Schritt 1 — Tauri-Shell aufsetzen
**Struktur:**
```
repo/
src-tauri/ ← neue Rust-Seite (Tauri-Konvention)
src/
main.rs ← Tauri window + invoke handlers
geometry.rs ← compute_joins() + weitere Ops später
...
Cargo.toml
src/ ← React/TS (unverändert)
compute/
index.ts ← Compute-Boundary
...
vite.config.ts ← Tauri plugin integrieren
package.json ← tauri scripts
```
**Setup:**
1. `cargo init --name cad-tauri src-tauri` (oder `src-tauri` manuell anlegen)
2. `Cargo.toml`: Tauri v2 einbinden mit Feature `webkit2gtk-6.0` (GTK4)
```toml
[dependencies]
tauri = { version = "2", features = ["webkit2gtk-6.0"] }
serde = { version = "1.0", features = ["derive"] }
serde_json = "1.0"
```
3. `src-tauri/src/main.rs`: Minimal-Fenster, invoke-Handler registrieren
```rust
#[tauri::command]
async fn compute_joins(input: JoinInput) -> Result<JoinOutput, String> {
// Rust-Impl
geometry::compute_joins(input).map_err(|e| e.to_string())
}
#[cfg_attr(mobile, tauri::mobile_entry_point)]
pub fn run() {
tauri::Builder::default()
.invoke_handler(tauri::generate_handler![compute_joins])
.run(tauri::generate_context!())
.expect("error while running tauri application");
}
```
4. `vite.config.ts`: Tauri plugin + dev-server-Integration
```typescript
import { defineConfig } from 'vite'
import react from '@vitejs/plugin-react'
export default defineConfig({
plugins: [react()],
server: { port: 5173 } // Tauri dev zeigt hier drauf
})
```
5. `package.json`: Tauri scripts hinzufügen
```json
"scripts": {
"tauri": "tauri",
"tauri:dev": "tauri dev",
"tauri:build": "tauri build"
}
```
---
### Schritt 2 — Erste Op migrieren: `computeJoins` (Wand-Eckverbindungen)
**Warum `computeJoins` zuerst?**
- Läuft häufig (bei jedem Wall-Edit)
- Klein und fokussiert (~50 Zeilen Kernlogik)
- Proof-of-Concept für Tauri-invoke-Flow
- Danach `kernel2d` parallel hochfahren
**Rust-Impl:** `src-tauri/src/geometry.rs`
```rust
use serde::{Deserialize, Serialize};
#[derive(Serialize, Deserialize)]
pub struct Vec2 { pub x: f64, pub y: f64 }
#[derive(Serialize, Deserialize)]
pub struct WallJoinInput {
pub walls: Vec<Wall>,
pub joints: Vec<(usize, usize)>, // wall indices
}
#[derive(Serialize, Deserialize)]
pub struct JoinInfo { /* … */ }
pub fn compute_joins(input: WallJoinInput) -> Result<Vec<JoinInfo>, Box<dyn std::error::Error>> {
// Port der Logik aus src/model/joins.ts
// L-Ecken, T-Stösse, +-Kreuzungen
Ok(vec![]) // Placeholder
}
```
**TS-Fallback bleibt:** `src/model/joins.ts` (LS vor Rust-Port)
**Compute-Boundary:** `src/compute/index.ts`
```typescript
export async function computeJoins(walls: Wall[], joints: Array<[number, number]>): Promise<JoinInfo[]> {
try {
return await invoke<JoinInfo[]>('compute_joins', { walls, joints });
} catch (err) {
console.warn('Rust compute_joins failed, using TS fallback:', err);
return joinsTS(walls, joints); // Fallback
}
}
```
---
### Schritt 3 — Migrations-Parität testen
**Test-Fixtures:**
- Aus `src/model/sampleProject.ts` exportieren: Wand-Arrays mit bekannten L/T/±-Konfigurationen
- Rust-Unit-Tests: gleiche Fixtures → gleiche JoinInfo-Outputs
- Vergleich: `actual == expected`
**Beispiel (Rust):**
```rust
#[cfg(test)]
mod tests {
use super::*;
#[test]
fn test_l_corner() {
let input = WallJoinInput { /* L-shaped walls */ };
let result = compute_joins(input).unwrap();
assert_eq!(result[0].kind, JoinKind::LCorner);
}
}
```
---
### Schritt 4 — Vite/Tauri-Integration
**Dev-Workflow:**
```bash
npm run tauri:dev
# → Vite dev-server (localhost:5173) lädt React-App
# → Tauri-window zeigt auf :5173
# → invoke() ruft Rust-Commands auf
```
**Build-Workflow:**
```bash
npm run build # Vite → dist/
npm run tauri:build # Tauri packt dist/ + Rust-Binary
```
---
## Deliverable (Proof-of-Concept)
**Git-Stand nach dieser Aufgabe:**
- [ ] `src-tauri/` Verzeichnis mit `Cargo.toml` + `src/main.rs` + `src/geometry.rs`
- [ ] `Cargo.toml` buildet sauber (`cargo check` 0 Fehler)
- [ ] `src/compute/index.ts` mit `computeJoins()` Schnittstelle (invoke + TS-fallback)
- [ ] Rust `compute_joins()` implementiert, Tests pass (`cargo test`)
- [ ] `package.json` `tauri` scripts hinzugefügt
- [ ] **App läuft:** `npm run tauri:dev` → Tauri-Fenster öffnet, Wand-Edit triggert Rust-Op, Output identisch TS-Version
- [ ] **Trace-Scan sauber** (kein TS/Rust-Code übrig, beide Impl. aktiv)
- [ ] HANDOVER.md aktualisiert: `computeJoins` migriert, nächste Ops in Queue
**Verification:**
```bash
# Build-Check
cargo check # 0 Fehler
# Rust-Tests
cargo test
# App end-to-end
npm run tauri:dev
# → Wand zeichnen + editieren → computeJoins() über Rust aufgerufen
# → Plan + 3D aktualisiert wie vorher
```
---
## Nächste Ops (Priorisierung)
Nach `computeJoins` stabil:
1. **`kernel2d`** (Offset/Trim/Extend) — großer Hebel, läuft häufig
2. **DXF/DWG-Parser** (Geometrie) — heavy, aber niedrige Frequenz
3. **`detectRooms`** (SIA-Raumerkennung) — async, kann auf Hintergrund ziehen
4. **`booleanOps`** (Union/Differenz/Schnitt) — Kandidat für später
---
## Offene Punkte (NICHT jetzt)
- **GPU-Compute (wgpu):** Erst nach CPU-Ops stabil (kernel2d, joins, parsing)
- **WASM-Fallback:** Nur wenn Browser-Support nötig wird
- **Flatpak-Distribution:** Nach Tauri-Shell stable + erste Ops migriert
---
## Referenzen
- Tauri v2 Docs: https://tauri.app/v1/guides/getting-started/prerequisites
- Serde: https://serde.rs/
- CONVENTIONS.md: Identifiers englisch, UI-Text via `t()`, …
- Commit-Regel: kein AI-Attribution im Repo
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@@ -1,151 +0,0 @@
# Oberleiste Angleichung an DOSSIER (Umsetzungs-Spezifikation)
Verbindliche Vorlage für den Umbau der Top-Bar (`src/ui/TopBar.tsx`,
`src/styles.css`, Verdrahtung in `src/App.tsx`). Quelle: das DOSSIER-Rhino-
Plugin (`ToolbarApp.jsx`, `components/BarControls.jsx`, `TextEditorApp.jsx`).
Bezeichner englisch, UI-Text/Kommentare deutsch (CONVENTIONS.md).
## 0. Grundprimitive (neu, DOSSIER-konform)
Alle Leisten-Controls teilen dieselbe Höhe und Pillenform.
- `BAR_H = 22px` Basis-Höhe. Segmentierte Pillen `BAR_H + 2 = 24px`
(`box-sizing:border-box`, 1px Rand inbegriffen).
- Pille: `border:1px solid var(--border)`, `border-radius:999px`,
`background:var(--input)`. Hover (interaktiv): `border-color:var(--accent-border)`,
`background:var(--accent-dim)`.
- Aktiver Zustand (Toggle AN / aktive Segmentzelle): `background:var(--accent)`,
`color:#fff`.
### BarCombo (Pillen-Dropdown)
Wir haben bereits `src/ui/Dropdown.tsx`. Der Dropdown-Trigger MUSS optisch der
Pille entsprechen (Höhe 24, radius 999, obige Farben). Ein optionales Icon sitzt
LINKS **ausserhalb** der Pille (18px breit, `var(--muted)`), ein optionaler
Zahnrad-Knopf („settings") sitzt rechts **innerhalb** der Pille. Prüfen, ob
`Dropdown` bereits so aussieht; falls nicht → Trigger-CSS angleichen (Klasse
`tb-dd-trigger`). KEINE zweite Dropdown-Implementierung bauen.
### Segmentpille (3er/4er)
Aussencontainer `display:inline-flex; height:24px; border:1px solid var(--border);
border-radius:999px; overflow:hidden`. Zellen ohne eigenen Radius; interne Trenner
über `border-left:1px solid var(--border)` (erste Zelle ohne). Aktive Zelle
`var(--accent)`/#fff, inaktiv `var(--input)`/`var(--ink)`, Hover
`var(--accent-dim)`/`var(--accent)`. Genutzt für: Ansichts-Icons, Zoom (%/fit/center),
**B/I/U**, **L/C/R**.
### BarButton (quadratischer Icon-Knopf)
22×22, `border-radius:999px`, sonst wie Pille. Aktiv = Akzentfüllung, Icon #fff.
## 1. Reihenfolge der Gruppen (links → rechts)
1. Marke (bestehend, unverändert).
2. Ansichts-Gruppe (bestehend `view-grid`; Zellen auf Segmentpillen-Look bringen).
3. Sichtbarkeits-Kombinationen (bestehend, `BarCombo`-Look).
4. Detailgrad + Massstab (gestapelt, `BarCombo`-Look).
5. **Massstab/Zoom-Cluster NEU** (siehe §2) — ersetzt die heutige Gruppe mit der
DOPPELTEN Zoom-Anzeige.
6. Darstellungsart (bestehend, `BarCombo`).
7. **Text-Gruppe NEU** (siehe §3) — die zentrale neue Leiste.
8. Referenzlinien / Linien-Modus (bestehend).
9. Rechts: Layout · Ressourcen · Projektname.
## 2. Massstab/Zoom-Cluster (ersetzt Doppel-Zoom-Bug)
HEUTE FALSCH: In `TopBar.tsx` wird `tb-zoom` (Zoom %) ZWEIMAL gerendert
(einmal im `tb-zoomstack`, einmal darunter als eigener `<span>`). Die zweite,
lose `<span className="tb-zoom">…%</span>` ersatzlos ENTFERNEN.
NEUES Layout — 2×2-Raster (`display:grid; grid-template-columns:auto auto;
gap:4px 6px; align-items:center`):
- **Spalte 1, beide Zeilen** (`grid-row:1 / span 2`): EINE kombinierte Stat-Pille,
`width:70px`, Höhe `BAR_H*2+6 = 50px`, `border-radius:14px` (NICHT 999),
`border:1px solid var(--border)`, `background:var(--input)`, Innen zwei Zeilen
mittig, getrennt durch 1px-Linie (`var(--border)`):
- oben: Live-Massstab `1:N` (Akzentfarbe, `var(--font-mono)`, 11px, 700)
- unten: Zoom `NN%` (`var(--ink-2)`, mono, 11px)
- „am Massstab" (Zoom==gewählter Massstab): Pille `background:var(--accent-dim)`,
`border-color:var(--accent)`, Text `var(--accent)`.
- Nicht-Plan-Ansicht: beide Werte „—".
- **Spalte 2, Zeile 1**: Massstab-Dropdown (`BarCombo`, ~140px, mono) + Print/PDF
bleibt separat. (Massstab-Dropdown ist der bestehende `scaleOptions`-Dropdown.)
- **Spalte 2, Zeile 2**: Zoom-Segmentpille mit 3 Zellen — `%` (=`onZoom100`,
Label „1:1"/100 %), `fit_screen` (=`onFit`), `center_focus_strong`
(=`onFitSelection`). Material-Icons. Daneben ggf. Referenzlinien-BarButton.
Export-Knöpfe (PDF/DXF) wandern in eine eigene kleine BarButton-Reihe rechts vom
Cluster (Icons `picture_as_pdf` / `download`) ODER bleiben Pillen — Hauptsache
NICHT mehr Teil des Zoom-Blocks, damit der Cluster ruhig bleibt.
## 3. Text-Gruppe in der Oberleiste (NEU Kern dieser Aufgabe)
Immer sichtbar. 3×2-Raster (`grid-template-columns:110px 130px 80px; gap:4px 6px`).
Setzt Defaults für neuen Text UND formatiert die aktuelle Auswahl live.
Zeile 1:
- **Stil-Preset** `BarCombo` (110px): Optionen aus `DEFAULT_PRESETS`
(Titel/Untertitel/Label/Notiz) + „— Stil —".
- **Font** `BarCombo` (130px): Systemfont-Liste (mind. Helvetica, Arial, Inter,
Times New Roman, Georgia, Courier New). `applyMark(doc,range,'font',v)`.
- **Grösse** `BarCombo` (80px): Presets in pt `[8,9,10,11,12,14,18,24,36,48]`
+ „Eigene…" → Zahl-Input-Pille. `applyMark(...,'sizePt',n)`.
Zeile 2:
- **B/I/U** Segmentpille (110px, Icons `format_bold`/`format_italic`/
`format_underlined`): `toggleMark(doc,range,'bold'|'italic'|'underline')`.
Aktiv-Zustand aus `isMarkActive(doc,range,mark)`.
- **L/C/R** Segmentpille (130px, Icons `format_align_left`/`_center`/`_right`):
setzt `paragraph.align` im Bereich.
- **„+"-Text-Button** (80px, BarButton/Pille, Icon `add`, Label „Text"): startet
das Text-Werkzeug (neues Textobjekt platzieren). Falls das Text-Annotation-
Werkzeug noch nicht existiert, Button vorerst `disabled` mit Tooltip
(kein stiller No-Op) — aber Verdrahtung vorbereiten.
**Auswahl-Bewusstsein (WICHTIG):** Prop `textTarget` (oder aus App-State): entweder
`null` (nichts Text-artiges selektiert → Controls setzen nur Defaults, Ränder
normal) ODER `{ doc: RichTextDoc, range: TextRange|null, apply: (doc)=>void }`
für den aktuell selektierten Raumstempel/Text. Ist `textTarget != null`, tragen
die Zeile-2-Pillen `border-color:var(--accent)` (Akzent-Glow), und alle Aktionen
wirken auf `textTarget.doc` via `textTarget.apply(newDoc)`. Ohne aktive Range
(nur Objekt selektiert, kein Editor offen) wirkt Formatierung auf das GANZE Doc.
Quelle der `textTarget`-Daten: der Raum-Agent exponiert Stempel-Doc + Setter
(`setRoomStampDoc(roomId, doc)`) im App-State (siehe Peer-Absprache). App leitet
für den selektierten Raum `{doc: room.stampDoc, range: activeStampRange,
apply: d => setRoomStampDoc(room.id, d)}` an die Text-Gruppe.
## 4. Text-Inhalt bearbeiten: kleines Fenster (kein Footer)
Doppelklick auf einen Raumstempel/ein Textobjekt öffnet ein **schwebendes
Dialog-Fenster** (nicht den Footer, kein Panel-Aufklappen). Umsetzung: neue
Komponente `src/ui/TextEditorDialog.tsx` — ein zentriertes/абgesetztes Fenster
(~560×420, `--shadow-3`, `border-radius:8px`, Titel „Text bearbeiten",
Kopf mit Schliessen-✕), Body = der bestehende `src/text/RichTextEditor.tsx`
(er bringt seine eigene Mini-Toolbar mit — das ist hier ok, weil es ein eigenes
Fenster ist), Fuss = „Abbrechen" / „Übernehmen". „Übernehmen" ruft
`setRoomStampDoc(roomId, editedDoc)`.
Der Doppelklick-Handler lebt in App (Plan-View/Viewport → onDoubleClick auf
Stempel-Hit → `openTextEditor(roomId)`), NICHT im Footer. Falls der Raum-Agent
den Footer benutzt hat: diesen Pfad entfernen und durch den Dialog ersetzen.
## 5. Farb-/Stil-Tokens
Bestehende CSS-Variablen weiterverwenden (`--panel`,`--input`,`--border`,
`--accent`,`--accent-dim`,`--accent-border`,`--ink`,`--ink-2`,`--muted`,
`--font-mono`,`--shadow-1..3`). KEINE neuen Farbwerte hart kodieren. Falls ein
Token fehlt (z. B. `--accent-border`), prüfen und ggf. aus bestehenden ableiten.
## 6. i18n
Neue Keys in de.ts UND en.ts: `text.style`, `text.font`, `text.size`,
`text.size.custom`, `text.bold/italic/underline`, `text.align.left/center/right`,
`text.add`, `text.add.hint`, `text.editTitle`, `text.apply`, `text.cancel`,
`text.selectedHint`. Presets-Namen über bestehende `rt.*`/Preset-Keys, sofern da.
## 7. Gate (Pflicht)
`rm -f tsconfig.tsbuildinfo && npx tsc -b` grün, `npm run build` grün, keine
Trace-Scan (grep auf Co-Authored/Generated), Boot-Probe
(`node scripts/probe.mjs`) ohne Konsolenfehler, Screenshot der Oberleiste.
KEIN Commit.
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@@ -1,403 +0,0 @@
# truck-Integration — Profil-Extrusion (B-Rep → 3D-Mesh)
> Übergabe-Dokument für die Implementierung. Lies zuerst CONVENTIONS.md.
## Ziel
Nutzer zeichnen im Grundriss ein geschlossenes Polygon (z. B. L-Profil einer Stütze)
und können es als 3D-Körper auf eine Höhe extrudieren. Das Ergebnis erscheint sofort
im 3D-Viewport neben Wänden und Decken.
**MVP-Scope (dieser Auftrag):**
- Neue Rust/WASM-Crate `trucksolid` mit zwei Funktionen: `extrude_polygon` + `extrude_circle`
- Neue TS-Wrapper-Datei `src/engine/truckSolid.ts` (WASM laden + typisierte API)
- KEIN neues Werkzeug, KEIN UI — nur die Geometrie-Schicht. UI kommt in einem
separaten Folgeauftrag.
---
## Architektur-Kontext
```
src-tauri/
render3d/ ← bestehend: wgpu-Renderer (wasm-pack → pkg3d/)
kernel2d/ ← bestehend: 2D-Geometrie-Kern
trucksolid/ ← NEU (dieser Auftrag)
Cargo.toml
src/
lib.rs
src/engine/
pkg3d/ ← render3d WASM-Output
pkgTruck/ ← NEU: trucksolid WASM-Output (wasm-pack Ziel)
truckSolid.ts ← NEU: TS-Wrapper
src/plan/
toWalls3d.ts ← bestehend: baut RenderScene; emitMeshes() muss erweitert werden
```
Das Koordinatensystem in DOSSIER ist **Modell-Meter: X = rechts, Y = oben (Grundriss),
Z = Höhe**. render3d erwartet `positions` im gleichen System — `mesh.rs` macht intern
`(x, y, z) → (x, z, y)` für wgpu (Y-up world). Truck arbeitet in 3D; wir bauen
das Polygon in der XY-Ebene (z=0) und extrudieren nach +Z.
---
## 1 — Rust-Crate `src-tauri/trucksolid/`
### 1.1 Cargo.toml
Exakt dasselbe Muster wie `src-tauri/kernel2d/Cargo.toml`:
```toml
[workspace] # entkoppelt vom cad-tauri-Workspace (Pflicht)
[package]
name = "trucksolid"
version = "0.1.0"
edition = "2021"
description = "Profil-Extrusion via truck (B-Rep → tesselliertes Mesh für render3d)"
[lib]
crate-type = ["cdylib", "rlib"]
[features]
default = []
web = [
"dep:wasm-bindgen",
"dep:serde_json",
"dep:console_error_panic_hook",
]
[dependencies]
serde = { version = "1", features = ["derive"] }
serde_json = { version = "1", optional = true }
wasm-bindgen = { version = "0.2", optional = true }
console_error_panic_hook = { version = "0.1", optional = true }
# truck: nur die stabilen Crates (KEIN truck-modeling — Booleans instabil)
truck-geometry = "0.3"
truck-topology = "0.3"
truck-rendimesh = "0.3"
[dev-dependencies]
serde_json = "1"
```
**Wichtig:** `truck-modeling` (die Crate mit Boolean-Operatoren) wird NICHT eingebunden.
Nur `truck-geometry`, `truck-topology` und `truck-rendimesh` — die sind stabil.
### 1.2 src/lib.rs — Kern-Logik
#### Eingabe/Ausgabe-Typen
```rust
use serde::{Deserialize, Serialize};
/// Input: flaches Array [x0,y0, x1,y1, ...] in Modell-Metern (Grundriss-XY).
/// Muss ≥ 3 Punkte enthalten; Wiederholung des ersten Punkts am Ende optional.
/// Reihenfolge CCW oder CW — truck normalisiert selbst.
#[derive(Deserialize)]
pub struct ExtrudePolyInput {
pub points: Vec<f64>, // flat: [x0,y0, x1,y1, ...]
pub height: f64, // Extrusionshöhe in Metern (> 0)
}
/// Output: trianguliertes Mesh, kompatibel mit render3d::types::MeshInput.
/// positions: flat [x0,y0,z0, x1,y1,z1, ...] in Modell-Metern
/// indices: Dreiecks-Indizes (je 3 = 1 Dreieck), 0-basiert
#[derive(Serialize)]
pub struct MeshOutput {
pub positions: Vec<f32>,
pub indices: Vec<u32>,
}
```
#### Polygon-Extrusion (truck-API)
```rust
use truck_geometry::prelude::*;
use truck_topology::*;
pub fn extrude_polygon_core(pts: &[(f64, f64)], height: f64) -> Result<MeshOutput, String> {
if pts.len() < 3 { return Err("min 3 Punkte".into()); }
if height <= 0.0 { return Err("height muss > 0 sein".into()); }
// 1. Punkte in der XY-Ebene (z=0) als truck-Vertices
let verts: Vec<Vertex<Point3>> = pts.iter()
.map(|(x, y)| Vertex::new(Point3::new(*x, *y, 0.0)))
.collect();
// 2. Kanten: je zwei aufeinanderfolgende Vertices verbinden, Ring schliessen
let edges: Vec<Edge<_, Line<Point3>>> = verts.windows(2)
.chain(std::iter::once([verts.last().unwrap(), &verts[0]].as_slice()))
.map(|w| {
let p0 = *w[0].point();
let p1 = *w[1].point();
Edge::new(&w[0], &w[1], Line(p0, p1))
})
.collect();
// 3. Wire (geschlossener Kantenzug)
let wire = Wire::from_iter(edges);
// 4. Planare Face aus dem Wire
// truck-topology::Face::new braucht die äussere Boundary + optional Holes
let face = Face::new(vec![wire]);
// 5. Lineare Extrusion: tsweep entlang +Z um `height`
let solid = face.tsweep(&Vector3::new(0.0, 0.0, height));
// 6. Tessellieren (chord-tolerance in Metern — 0.005 = 5 mm)
use truck_rendimesh::MeshedShape;
let mesh = solid.triangulation(0.005).to_polygon();
// 7. positions + indices extrahieren
let positions: Vec<f32> = mesh.positions().iter()
.flat_map(|p| [p.x as f32, p.y as f32, p.z as f32])
.collect();
let indices: Vec<u32> = mesh.tri_faces().iter()
.flat_map(|tri| tri.iter().map(|idx| idx.pos as u32))
.collect();
Ok(MeshOutput { positions, indices })
}
```
> **Achtung:** Die exakte truck-API (Methoden-Namen, Trait-Imports, tsweep-Signatur)
> kann je nach veröffentlichter Version leicht abweichen. Prüfe die Docs von
> `truck-topology 0.3` und `truck-rendimesh 0.3` auf docs.rs. Die Struktur oben
> ist das Ziel-Pattern — passe Methoden-Signaturen an, wenn der Compiler es verlangt.
> Ändere NICHT die Eingabe/Ausgabe-JSON-Struktur.
#### Kreis-Extrusion (Zylinder)
```rust
pub fn extrude_circle_core(cx: f64, cy: f64, r: f64, height: f64) -> Result<MeshOutput, String> {
// Kreis in XY-Ebene tessellieren (N Segmente je nach r),
// dann wie extrude_polygon_core aufrufen.
// Alternativ: truck-geometry::Ellipse/Circle direkt nutzen, falls vorhanden.
let n = (2.0 * std::f64::consts::PI * r / 0.02).ceil().max(16.0) as usize;
let pts: Vec<(f64, f64)> = (0..n)
.map(|i| {
let a = 2.0 * std::f64::consts::PI * i as f64 / n as f64;
(cx + r * a.cos(), cy + r * a.sin())
})
.collect();
extrude_polygon_core(&pts, height)
}
```
#### WASM-Bindings (Feature "web")
```rust
#[cfg(feature = "web")]
mod web {
use super::*;
use wasm_bindgen::prelude::*;
#[wasm_bindgen(start)]
pub fn init() {
console_error_panic_hook::set_once();
}
/// Extrudiert ein Polygon-Profil.
/// `input_json`: `{ "points": [x0,y0,…], "height": 2.5 }`
/// Rückgabe: `{ "positions": […], "indices": […] }` oder throws JsError.
#[wasm_bindgen]
pub fn extrude_polygon(input_json: &str) -> Result<String, JsError> {
let input: ExtrudePolyInput = serde_json::from_str(input_json)
.map_err(|e| JsError::new(&e.to_string()))?;
let pts: Vec<(f64, f64)> = input.points.chunks(2)
.map(|c| (c[0], c[1]))
.collect();
let mesh = extrude_polygon_core(&pts, input.height)
.map_err(|e| JsError::new(&e))?;
serde_json::to_string(&mesh).map_err(|e| JsError::new(&e.to_string()))
}
/// Extrudiert einen Kreis-Querschnitt (Zylinder).
/// `input_json`: `{ "cx": 0, "cy": 0, "r": 0.15, "height": 3.0 }`
#[wasm_bindgen]
pub fn extrude_circle(input_json: &str) -> Result<String, JsError> {
#[derive(serde::Deserialize)]
struct In { cx: f64, cy: f64, r: f64, height: f64 }
let i: In = serde_json::from_str(input_json)
.map_err(|e| JsError::new(&e.to_string()))?;
let mesh = extrude_circle_core(i.cx, i.cy, i.r, i.height)
.map_err(|e| JsError::new(&e))?;
serde_json::to_string(&mesh).map_err(|e| JsError::new(&e.to_string()))
}
}
```
### 1.3 Tests (headless, ohne Feature "web")
Mindestens diese drei Tests müssen mit `cargo test` grün sein:
```rust
#[cfg(test)]
mod tests {
use super::*;
#[test]
fn quad_extrusion_vertex_count() {
// 1m × 1m Quadrat, 2m hoch → 8 Eckpunkte minimum (6 Flächen × 2 Dreiecke)
let pts = vec![(0.0,0.0),(1.0,0.0),(1.0,1.0),(0.0,1.0)];
let m = extrude_polygon_core(&pts, 2.0).unwrap();
assert!(m.positions.len() >= 8 * 3); // ≥ 8 Vertices × 3 floats
assert_eq!(m.indices.len() % 3, 0); // vollständige Dreiecke
assert!(m.indices.len() >= 12 * 3); // ≥ 12 Dreiecke (Quader)
}
#[test]
fn l_profile_extrusion() {
// L-Profil: 6 Punkte
let pts = vec![
(0.0,0.0),(0.3,0.0),(0.3,0.1),(0.1,0.1),(0.1,0.3),(0.0,0.3),
];
let m = extrude_polygon_core(&pts, 3.0).unwrap();
assert_eq!(m.indices.len() % 3, 0);
assert!(m.positions.len() > 0);
}
#[test]
fn cylinder_extrusion() {
let m = extrude_circle_core(0.0, 0.0, 0.15, 3.0).unwrap();
assert_eq!(m.indices.len() % 3, 0);
assert!(m.positions.len() > 0);
}
#[test]
fn rejects_too_few_points() {
assert!(extrude_polygon_core(&[(0.0,0.0),(1.0,0.0)], 1.0).is_err());
}
#[test]
fn rejects_zero_height() {
let pts = vec![(0.0,0.0),(1.0,0.0),(0.5,1.0)];
assert!(extrude_polygon_core(&pts, 0.0).is_err());
}
}
```
---
## 2 — Build-Script (package.json)
Füge in `package.json` unter `"scripts"` hinzu:
```json
"build:truck": "wasm-pack build src-tauri/trucksolid --release --target web --out-dir ../../src/engine/pkgTruck --out-name trucksolid --no-default-features --features web"
```
Und in `src-tauri/Cargo.toml` unter `exclude`:
```toml
exclude = ["render2d", "render3d", "geometry", "kernel2d", "dwgimport", "trucksolid"]
```
---
## 3 — TS-Wrapper `src/engine/truckSolid.ts`
Gleiche Lade-Pattern wie `src/plan/useWasmPlanRenderer.ts` (render2d) und
`src/viewport/useWasm3dRenderer.ts` (render3d):
```typescript
// Lazy-Singleton: WASM einmalig laden, dann gecacht.
let modulePromise: Promise<typeof import("../../engine/pkgTruck/trucksolid")> | null = null;
async function getModule() {
if (!modulePromise) {
modulePromise = import("../../engine/pkgTruck/trucksolid").then(async (m) => {
await m.default(); // WASM-Binary initialisieren
return m;
});
}
return modulePromise;
}
export interface ExtrudedMesh {
positions: number[];
indices: number[];
}
/** Extrudiert ein geschlossenes Polygon-Profil (Modell-Meter XY) um `height` m. */
export async function extrudePolygon(
points: number[], // flat [x0,y0, x1,y1, ...]
height: number,
): Promise<ExtrudedMesh> {
const m = await getModule();
const json = m.extrude_polygon(JSON.stringify({ points, height }));
return JSON.parse(json) as ExtrudedMesh;
}
/** Extrudiert einen Kreis-Querschnitt (Zylinder). */
export async function extrudeCircle(
cx: number, cy: number, r: number, height: number,
): Promise<ExtrudedMesh> {
const m = await getModule();
const json = m.extrude_circle(JSON.stringify({ cx, cy, r, height }));
return JSON.parse(json) as ExtrudedMesh;
}
```
---
## 4 — Integration in toWalls3d.ts (Vorbereitung)
In `src/plan/toWalls3d.ts` ist `RMeshKind` bereits definiert:
```typescript
export type RMeshKind = "terrain" | "imported";
```
Erweitere auf `"extrusion"` (damit der Renderer später eine eigene Farbe/Darstellung
wählen kann, auch wenn heute noch kein Unterschied besteht):
```typescript
export type RMeshKind = "terrain" | "imported" | "extrusion";
```
Die `emitMeshes()`-Funktion liest bereits `project.drawings2d` und ähnliche Arrays.
Für extrudierte Körper wird es später ein `project.extrudedSolids`-Array geben
(oder ähnlich — das ist Teil des UI-Folgeauftrags). Die `emitMeshes()`-Erweiterung
kommt dann.
---
## 5 — Verifikations-Checkliste
Bevor du als fertig meldest, müssen alle Punkte grün sein:
- [ ] `cd src-tauri/trucksolid && cargo test` → alle 5 Tests grün, keine Warnings
- [ ] `npm run build:truck``src/engine/pkgTruck/trucksolid.js` + `.wasm` erzeugt
- [ ] `npx tsc --noEmit` (aus Root) → 0 Fehler
- [ ] `npx vitest run` → alle bestehenden Tests weiterhin grün (keine Regression)
- [ ] `src-tauri/Cargo.toml` hat `"trucksolid"` im `exclude`-Array
- [ ] `package.json` hat `"build:truck"` im `"scripts"`-Block
---
## 6 — Was NICHT in diesem Auftrag
- Kein neues UI/Werkzeug (kommt später)
- Kein `truck-modeling` (Boolean-Operationen — instabil upstream)
- Kein STEP-Export (kommt in Folgeauftrag wenn Basisschicht steht)
- Kein Eintrag in `project.extrudedSolids` oder Store (UI-Auftrag)
- Keine Änderungen an render3d, generatePlan, App.tsx
---
## 7 — Koordinatensystem-Reminder
| DOSSIER-Modell | truck (im Code) | render3d (wgpu) |
|---|---|---|
| X = rechts | X = rechts | X = rechts |
| Y = oben (Grundriss) | Y = oben (Grundriss) | Z = oben (Y-up swapped) |
| Z = Höhe | Z = Höhe | Y = Höhe |
`mesh.rs` in render3d macht bereits `(model.x, model.y, model.z) → (x, z, y)` beim
Hochladen. Du musst also in truck DOSSIER-Koordinaten verwenden (XY-Ebene = Grundriss,
Z = Höhe) — das ist konsistent mit der bestehenden `MeshInput.positions`-Konvention.
-581
View File
@@ -1,581 +0,0 @@
# WebGL2 GPU-Accelerated 2D Plan Renderer — Architecture
## Executive Summary
A WebGL2 canvas renderer for PlanView's heavy geometry (polygons, lines, hatches) with CPU fallback. Geometry tessellates once per plan and caches; pan/zoom only updates a transform-matrix uniform. Screen-space stroke width via vertex shader normal expansion. Thin SVG overlay handles text, grips, snap markers, tool preview.
**No npm dependencies** — raw WebGL2 + TypeScript.
---
## Current State (SVG Bottleneck)
**PlanView.tsx** renders `Primitive[]` (polygon/line/arc/text) → SVG DOM:
- ~2500 LOC: pan/zoom via viewBox, toScreen() scaling (1 meter = 90 viewBox units)
- `Primitive` types (generatePlan.ts:133):
- **polygon**: `pts: Vec2[]`, fill/stroke/strokeWidthMm, hatch (solid/insulation/diagonal/crosshatch)
- **line**: a/b endpoints, className, weightMm, dash[], optional color
- **arc**: center, from/to points, r, className, weightMm, dash[]
- **text**: anchor, RichTextDoc, roomStamp metadata
- Bottleneck: **pan/zoom re-renders entire SVG DOM** → Cairo rasterizes geometry at 144 Hz
**Key constants:**
- `PX_PER_M = 90` (viewBox units per meter; Modell-Y up → SVG-Y down via negation)
- `PAD = 60` (margin in viewBox units)
- `mmToPx(mm) = (mm / 25.4) * dpi()` (stroke width: constant screen-px via non-scaling-stroke)
- `ZOOM_MAX/MIN = 50/0.2` (pan/zoom bounds)
---
## Architecture: PlanRenderer (WebGL2 + Fallback SVG)
### Module Structure
```
src/plan/
├── PlanRenderer.ts (Main GPU/CPU dispatcher)
├── glPlan/
│ ├── glPlanCompile.ts (Tessellation & buffer upload)
│ ├── glPlanShaders.ts (Vertex/fragment sources + compilation)
│ ├── glPlanRender.ts (Draw loop: matrix uniform, state mgmt)
│ └── glPlanTypes.ts (TypeScript interfaces for GPU data)
└── PlanView.tsx (React wrapper, unchanged API)
```
### High-Level Flow
```
PlanView.tsx
↓ [receives plan: Plan]
PlanRenderer (new abstraction)
├─→ GPU path [if WebGL2 available && flag=true]
│ ├─ glPlanCompile() → upload tessellated geometry to VRAM
│ ├─ glPlanRender() → draw with pan/zoom matrix uniform
│ └─ [fast pan/zoom via matrix only]
└─→ Fallback: SVG [if WebGL fails || flag=false]
└─ existing PlanView render path (toScreen + DOM)
```
---
## GPU Path: Tessellation & Shaders
### 1. Tessellation Strategy
#### **Polygon** → Fans + Ear Clipping
- **Input**: Primitive.polygon = { pts: Vec2[], fill, stroke, strokeWidthMm, hatch }
- **Output**: Indexed triangle mesh
- **Algorithm**: Earcut2D (existing JS library logic, inlined to avoid npm)
- Convert polygon pts to 2D float32 array in **world space** (meters)
- Earcut → triangle indices
- Store: `{ vertices: Float32Array, indices: Uint32Array, color: vec4, hasHatch: bool }`
- **Hatch rendering**: Bake hatch as texture or re-implement in fragment shader (MVP: solid fill only; hatch deferred)
#### **Line** → Quad Expansion (Screen-Space Width)
- **Input**: Primitive.line = { a, b, weightMm, cls, dash?, color }
- **Output**: Degenerate quad (2 triangles) with screen-space normal offset
- **Strategy**:
1. Vertex shader receives `{ pos: vec2, side: float }` (side = ±1 for left/right edge)
2. Transform pos to clip space via matrix uniform
3. Compute screen-space perpendicular via `dFdx/dFdy` or pre-compute normal in CPU
4. Expand by `(weightMm / 25.4) * dpi * (screenPixelsPerClipUnit)` in clip space
5. Fragment shader: solid color (no dash MVP; dashing deferred or CPU pre-tessellation)
#### **Arc** → Line Segments (Polyline → Quads)
- **Input**: Primitive.arc = { center, from, to, r, weightMm, cls, dash }
- **Output**: Tessellate arc to ~30 line segments (adaptive based on radius/zoom), expand each as quad
- Fallback: SVG arc for MVP
#### **Text, Grips, Snap-Markers, Tool-Preview**
- **Stays in SVG overlay** (thin, non-bottleneck)
- Render above WebGL canvas at z-order 1
---
### 2. Shader Sources (GLSL 3.00 ES)
#### **Vertex Shader: Solid Fill (polygon)**
```glsl
#version 300 es
precision highp float;
uniform mat4 viewProjection; // pan/zoom as 2×3 affine (expand to mat4)
layout(location=0) in vec2 position; // world-space (meters)
layout(location=1) in vec4 color; // fill color
out VS_OUT {
flat vec4 vertexColor;
} vs_out;
void main() {
vec4 clipPos = viewProjection * vec4(position, 0.0, 1.0);
gl_Position = clipPos;
vs_out.vertexColor = color;
}
```
#### **Vertex Shader: Screen-Space Stroked Line**
```glsl
#version 300 es
precision highp float;
uniform mat4 viewProjection; // world → clip space
uniform vec2 screenSize; // canvas (width, height) in pixels
uniform float strokeWidthMm; // millimeters
uniform float dpi; // 96 * devicePixelRatio
layout(location=0) in vec2 position; // world-space endpoint
layout(location=1) in float sideFlag; // ±1.0 (left/right edge)
layout(location=2) in vec4 lineColor; // stroke color
out VS_OUT {
flat vec4 vertexColor;
} vs_out;
void main() {
vec4 clipPos = viewProjection * vec4(position, 0.0, 1.0);
// Convert stroke width (mm) → screen pixels
float strokePx = (strokeWidthMm / 25.4) * dpi;
// Convert screen pixels → normalized device coords (NDC)
// NDC ∈ [-1,1]²; screen (0,screenSize) → NDC [-1,1]
float strokeNdc = (strokePx / screenSize.x) * 2.0;
// Expand in clip space (simple; assumes aspect ≈ 1)
vec4 expanded = clipPos + vec4(sideFlag * strokeNdc, 0.0, 0.0, 0.0);
gl_Position = expanded;
vs_out.vertexColor = lineColor;
}
```
#### **Fragment Shader (both)**
```glsl
#version 300 es
precision highp float;
in VS_OUT {
flat vec4 vertexColor;
} fs_in;
out vec4 fragColor;
void main() {
fragColor = fs_in.vertexColor;
}
```
---
### 3. GPU Data Structures (TypeScript)
**glPlanTypes.ts:**
```typescript
export interface GLGeometryBatch {
/** Vertex buffer: interleaved (x, y, [z if 3D], ...) in world space. */
vertexBuffer: WebGLBuffer;
vertexCount: number;
/** Index buffer (triangles for fill, degenerate quads for strokes). */
indexBuffer: WebGLBuffer;
indexCount: number;
/** Vertex Array Object (VAO) binds VBO + IBO. */
vao: WebGLVertexArrayObject;
/** Per-batch metadata. */
batches: Array<{
kind: "polygon" | "line" | "arc";
indexStart: number;
indexCount: number;
color: [r: number, g: number, b: number, a: number]; // RGBA [0,1]
hasHatch: boolean;
hatchPattern?: "solid" | "insulation" | "diagonal" | "crosshatch";
strokeWidthMm?: number;
}>;
}
export interface GLPlanRenderState {
// Pan/zoom transform: world (meters) → clip space
viewMatrix: Matrix3 | Matrix4; // 2×3 affine
projMatrix: Matrix4; // orthographic
// Viewport size & DPI for screen-space stroke width
screenWidth: number;
screenHeight: number;
dpi: number;
// Compiled shaders
solidFillProgram: WebGLProgram;
strokeProgram: WebGLProgram;
// Geometry cache (tessellated once per plan)
geometryBatch: GLGeometryBatch | null;
}
```
---
## MVP API: PlanRenderer Class
### Interface
```typescript
export class PlanRenderer {
/**
* Create renderer with WebGL2 context + fallback config.
*/
constructor(
canvas: HTMLCanvasElement,
options?: {
enableGpu?: boolean; // default: true
enableGpuFallback?: boolean; // SVG fallback if GL fails
}
);
/**
* Compile and cache geometry from primitives.
* Call once per plan change.
*/
compilePlan(plan: Plan): Promise<void>;
/**
* Set pan/zoom transform matrix.
* Call on every view change (pan, zoom, fit).
*/
setViewMatrix(viewBox: { x, y, w, h }, canvasSize: { w, h }): void;
/**
* Render one frame: clear, draw batches, composite.
* Called from requestAnimationFrame loop.
*/
render(): void;
/**
* Release WebGL resources.
*/
dispose(): void;
/**
* Query GPU availability / fallback state.
*/
isGpuReady(): boolean;
isFallbackActive(): boolean;
}
```
### Usage in PlanView
**Before** (SVG only):
```tsx
function PlanView({ plan, ... }) {
return (
<svg ref={svgRef}>
<defs>{hatches}</defs>
{plan.primitives.map((p, i) => <PrimitiveShape ... />)}
</svg>
);
}
```
**After** (GPU + SVG fallback):
```tsx
function PlanView({ plan, ... }) {
const rendererRef = useRef<PlanRenderer | null>(null);
useEffect(() => {
const canvas = canvasRef.current;
if (!canvas) return;
rendererRef.current = new PlanRenderer(canvas, { enableGpu: true });
rendererRef.current.compilePlan(plan);
}, [plan]);
useEffect(() => {
rendererRef.current?.setViewMatrix(view, { w: canvasWidth, h: canvasHeight });
}, [view, canvasWidth, canvasHeight]);
useEffect(() => {
const frame = () => {
rendererRef.current?.render();
rafId = requestAnimationFrame(frame);
};
rafId = requestAnimationFrame(frame);
return () => cancelAnimationFrame(rafId);
}, []);
return (
<div style={{ position: "relative" }}>
{/* GPU canvas (or SVG fallback if GL unavailable) */}
<canvas ref={canvasRef} style={{ position: "absolute" }} />
{/* Thin SVG overlay: text, grips, snap-markers, tool preview */}
<svg ref={svgRef} style={{ position: "absolute", zIndex: 1 }}>
{/* text, grips, snaps only; geometry stays in WebGL */}
</svg>
</div>
);
}
```
---
## Data Flow: From Primitives → GPU
### 1. **Compile Phase** (glPlanCompile.ts)
```typescript
export function compilePlan(gl: WebGL2RenderingContext, plan: Plan): GLGeometryBatch {
const batches: BatchInfo[] = [];
const vertices: number[] = [];
const indices: number[] = [];
let indexOffset = 0;
for (const prim of plan.primitives) {
if (prim.kind === "polygon") {
const { verts, inds } = tessellatePolygon(prim.pts);
const color = parseColor(prim.fill);
batches.push({
kind: "polygon",
indexStart: indexOffset,
indexCount: inds.length,
color,
hasHatch: prim.hatch.pattern !== "none",
hatchPattern: prim.hatch.pattern,
});
vertices.push(...verts);
indices.push(...inds.map((i) => i + indexOffset));
indexOffset += verts.length / 2;
} else if (prim.kind === "line") {
const { verts, inds } = tessellateLineQuad(prim.a, prim.b);
const color = parseColor(prim.color || "black");
batches.push({
kind: "line",
indexStart: indexOffset,
indexCount: inds.length,
color,
strokeWidthMm: prim.weightMm,
});
vertices.push(...verts);
indices.push(...inds.map((i) => i + indexOffset));
indexOffset += verts.length / 2;
}
// arc → polyline → quads (deferred for MVP)
}
const vbo = gl.createBuffer()!;
gl.bindBuffer(gl.ARRAY_BUFFER, vbo);
gl.bufferData(gl.ARRAY_BUFFER, new Float32Array(vertices), gl.STATIC_DRAW);
const ibo = gl.createBuffer()!;
gl.bindBuffer(gl.ELEMENT_ARRAY_BUFFER, ibo);
gl.bufferData(gl.ELEMENT_ARRAY_BUFFER, new Uint32Array(indices), gl.STATIC_DRAW);
const vao = gl.createVertexArray()!;
gl.bindVertexArray(vao);
gl.bindBuffer(gl.ARRAY_BUFFER, vbo);
gl.vertexAttribPointer(0, 2, gl.FLOAT, false, 8, 0); // position
gl.enableVertexAttribArray(0);
gl.bindBuffer(gl.ELEMENT_ARRAY_BUFFER, ibo);
return { vertexBuffer: vbo, indexBuffer: ibo, vao, batches, vertexCount: vertices.length, indexCount: indices.length };
}
```
### 2. **Render Phase** (glPlanRender.ts)
```typescript
export function renderPlan(
gl: WebGL2RenderingContext,
state: GLPlanRenderState,
batch: GLGeometryBatch
): void {
gl.clearColor(1, 1, 1, 1); // white background
gl.clear(gl.COLOR_BUFFER_BIT);
gl.useProgram(state.solidFillProgram);
const mvpLoc = gl.getUniformLocation(state.solidFillProgram, "viewProjection");
const mvp = mat4.multiply(state.projMatrix, state.viewMatrix);
gl.uniformMatrix4fv(mvpLoc, false, mvp);
gl.bindVertexArray(batch.vao);
for (const b of batch.batches) {
const colorLoc = gl.getUniformLocation(state.solidFillProgram, "vertexColor");
gl.uniform4f(colorLoc, b.color[0], b.color[1], b.color[2], b.color[3]);
gl.drawElements(gl.TRIANGLES, b.indexCount, gl.UNSIGNED_INT, b.indexStart * 4);
}
}
```
---
## Tessellation Details
### Earcut (Polygon Triangulation)
**Inlined earcut logic (no npm):**
```typescript
function tessellatePolygon(pts: Vec2[]): { verts: number[]; inds: number[] } {
// Convert Vec2[] → flat float array
const coords = pts.flatMap((p) => [p.x, p.y]);
// Earcut2D: robust polygon triangulation
// → Returns index array (triplets = triangles)
const triangles = earcut(coords);
// Vertex buffer: just positions (x, y) in world space (meters)
const verts = coords;
return { verts, inds: triangles };
}
// Simplified earcut (full version ~200 LOC; reference libtess2 or earcut.js)
function earcut(data: number[], hole?: number[], dim?: number): number[] {
// ... iterative ear clipping, complexity O(n²) worst-case
// Returns Uint32Array of triangle indices
}
```
### Line Quad Expansion
```typescript
function tessellateLineQuad(
a: Vec2, b: Vec2,
widthMm: number = 0.5
): { verts: number[]; inds: number[] } {
// World-space endpoints; width (mm) will be expanded in vertex shader
// Create a degenerate quad: 2 triangles
// Vertices: [a_left, a_right, b_left, b_right]
// (normal expansion happens in VS)
const verts = [
a.x, a.y, 0.0, // vertex 0: a, left flag
a.x, a.y, 1.0, // vertex 1: a, right flag
b.x, b.y, 0.0, // vertex 2: b, left flag
b.x, b.y, 1.0, // vertex 3: b, right flag
];
// Two triangles: (0, 1, 2) and (1, 3, 2)
const inds = [0, 1, 2, 1, 3, 2];
return { verts, inds };
}
```
---
## Pan/Zoom Matrix Transform
### View Box → Clip Space
```typescript
function buildViewMatrix(
viewBox: { x, y, w, h },
canvasSize: { w, h }
): Matrix4 {
// 1. World space (meters, origin at model 0,0) → viewBox units (PX_PER_M=90)
const scale = PX_PER_M; // 1 meter → 90 viewBox units
// 2. ViewBox viewport: x,y,w,h in viewBox units → NDC [-1,+1]²
// Orthographic projection (no perspective).
const ortho = mat4.ortho(
viewBox.x,
viewBox.x + viewBox.w,
viewBox.y,
viewBox.y + viewBox.h,
-1, 1
);
// 3. Scale from viewBox units → world (invert PX_PER_M)
const scaleMatrix = mat4.scale(mat4.identity(), [1/scale, 1/scale, 1]);
return mat4.multiply(ortho, scaleMatrix);
}
```
Whenever PlanView calls `setView(viewBox)` or `onWheel()` → call `setViewMatrix()` → GPU re-renders with new matrix uniform (no tessellation).
---
## Fallback Strategy: SVG Renderer Flag
**Global flag** in PlanView or app state:
```typescript
const [useGpuRenderer, setUseGpuRenderer] = useState(true);
```
**Render path branching:**
```typescript
return useGpuRenderer && rendererRef.current?.isGpuReady()
? <canvas ref={canvasRef} />
: <svg ref={svgRef}>{/* existing SVG rendering */}</svg>;
```
**When GL fails** (e.g., no WebGL2 support, Out-Of-Memory):
1. Renderer catches error in `compilePlan()`
2. Sets internal `fallbackActive = true`
3. Returns gracefully (app renders SVG path instead)
4. User sees same plan, slower but functional
---
## Implementation Order (MVP → Iteration)
### Phase 1: Core (Week 1)
1. **glPlanTypes.ts** — TypeScript interfaces for GPU state
2. **glPlanShaders.ts** — Compile vertex/fragment shaders, handle GL errors
3. **glPlanCompile.ts** — Tessellation (earcut inlined), buffer upload
4. **glPlanRender.ts** — Draw loop, matrix uniform, clear/present
5. **PlanRenderer.ts** — Main class, dispatcher (GPU vs SVG fallback)
6. **PlanView.tsx** — Wire renderer, canvas overlay, canvas lifecycle
### Phase 2: Hatches & Lines (Week 2)
- Improve line tessellation: proper screen-space width (dFdx/dFdy or pre-computed normals)
- Hatch patterns: texture-based or procedural fragment shader (diagonal/insulation)
- Arc tessellation: polyline → quads
### Phase 3: Polish (Week 3)
- Stroke dashing via geometry or fragment shader
- Greyed opacity blending
- Hit testing integration (point-in-triangle for GPU)
- Performance profiling, batch merging
---
## Performance Targets
| Operation | SVG (Current) | GPU (Target) | Notes |
|-----------|---------------|--------------|-------|
| **Tessellation** | — | 1050 ms | Once per plan |
| **Pan/Zoom 60 Hz** | 16 ms (re-render SVG) | <1 ms (matrix uniform) | Matrix upload negligible |
| **Pan/Zoom 144 Hz** | 7 ms (bottleneck) | <0.5 ms | 28× speedup expected |
| **Geometry: 1000 polygons** | 50100 ms SVG render | 15 ms GPU draw | CPU tessellation pipelined |
User: AMD RX 7800 XT → easily capable of 4K+ geometry at 144 Hz.
---
## Known Deferred Items (Post-MVP)
- **Hatches**: Solid fill only MVP; insulation/diagonal/crosshatch in Phase 2 via texture or procedural shader
- **Dashing**: Not in MVP (complex with screen-space strokes); either CPU pre-tessellation or fragment shader alpha-discard
- **Arcs**: Fallback to SVG for MVP; GPU polyline expansion in Phase 2
- **Text, Grips, Snaps**: Stay in SVG overlay indefinitely (no GPU benefit; text rendering nontrivial)
- **Hit Testing**: Keep in CPU/SVG for MVP; GPU pick-buffer deferred
- **Color/Opacity Blending**: Basic for MVP; advanced (multiply, screen, dodge) deferred
---
## References
- **Earcut.js**: https://github.com/mapbox/earcut — polygon triangulation (logic to inline)
- **three.js line expansion**: https://github.com/mrdoob/three.js/blob/master/src/renderers/webgl/WebGLGeometries.js
- **OpenGL Perspective Division**: https://en.wikibooks.org/wiki/OpenGL_Programming/Modern_OpenGL_Tutorial_Polygon_offset
- **Screen-Space Stroke Width**: https://forum.libcinder.org/topic/smooth-line-rendering-using-geometry-shaders
- PlanView source: `/home/karim/cad/src/plan/PlanView.tsx` (2500 LOC)
- Primitive types: `/home/karim/cad/src/plan/generatePlan.ts:133`
-80
View File
@@ -1,80 +0,0 @@
# Briefing — Nativer wgpu-2D-Renderer (parallele Instanz)
> Für den Entwickler, der den nativen GPU-Renderer baut. Isoliert vom
> Web-Renderer; koordiniert über dieses Dokument.
## COMMIT-REGEL (verbindlich)
Dieses Repo darf **keinerlei Fremd-Tool-Hinweise** enthalten — nicht im Code,
in Kommentaren oder in der Git-Historie. Kommentare deutsch, Identifier englisch.
**Kein Commit ohne Absprache.**
## Warum
Der 2D-Plan wird aktuell in einem WebGL-Canvas gerendert (Web-Stack). In Chromium
ist das 144-Hz-flüssig, aber **Tauris Linux-Webview = WebKitGTK bremst** (langsamer
Compositor, vermutlich 60-Hz-rAF-Cap). Bewiesen: dieselbe App im `chromium --app`-
Fenster = butterweich, im Tauri-Fenster = zäh — trotz imperativem Pan, CSS-transform-
Overlay, DMABUF-Tweaks. Siehe Memo `webkitgtk-bottleneck`.
**Lösung:** die schwere Grafik **nativ mit wgpu** rendern (Rust), die Webview macht
nur noch UI-Chrome (Panels/Buttons). So bleibt Tauri (natives Rust-Backend, winziges
Bundle) UND wir umgehen den Webview-Compositor komplett.
## Referenz-Implementierung (NICHT wegwerfen — 1:1 portierbar)
Der WebGL-Renderer unter `src/plan/glPlan/` ist die **arbeitende Referenz**. Die
harte Arbeit ist dort schon gelöst und portiert konzeptuell direkt nach wgpu:
- `glPlanCompile.ts`**Earcut-Triangulierung** (konkav-fähig), Linien→Quads mit
Normale+Seiten-Flag, Batch-Merging, Farb-Parsing. Unit-Tests: `glPlanCompile.test.ts`.
- `glPlanShaders.ts` — Vertex/Fragment (GLSL 300 es). **WGSL ≈ GLSL** — direkt übersetzbar.
- Füll-VS: Bildschirm-Position → Clip via `viewProj`-Matrix.
- Linien-VS: bildschirmkonstante bzw. papier-mm-Breite via Normalen-Offset im Clip
(siehe `strokeScale`/`strokePx`-Logik — Papier-mm × Massstab N × meet-Skala).
- `glPlanRender.ts` — Ortho-Matrix (aspekt-korrekt = SVG `xMidYMid meet`), Fill-/Line-
Pass, `computeOrthoMatrix`.
- Koordinaten-Konvention: BILDSCHIRM-Raum `sx = mx·PX_PER_M, sy = -my·PX_PER_M`
(`PX_PER_M=90`), Modell-Y hoch → Bildschirm-Y runter.
- Strichbreite = **echte Papier-mm im Massstab**: `Breite_px = mm · N/1000 · PX_PER_M ·
meetSkala` (repliziert SVG `printStrokeVb`). Am Beispiel 0.35 mm @ 1:100 = 0.35 mm.
Die **Daten** kommen aus `src/plan/generatePlan.ts` → `Plan.primitives` (Union-Typ
`Primitive`: polygon/line/arc/text). Text bleibt Overlay (nicht wgpu).
## Die EINE harte Frage (zuerst spiken/recherchieren)
**Wie rendert wgpu in das Tauri-Fenster neben der Webview?** Optionen recherchieren:
1. Natives Child-Surface unter der Webview (raw-window-handle), Webview transparent
drüber für UI-Chrome. Vermutlich der Zielweg.
2. Eigenes wgpu-Fenster (entkoppelt) — nur für den Spike, um Rendering von der
Fenster-Integration zu trennen.
3. wgpu→Textur→Webview — verwirft den Zweck (Copy-Overhead), nur Notnagel.
**Empfehlung:** Rendering-Spike ZUERST entkoppelt (Option 2, standalone `winit`+wgpu-
Fenster), das die `Primitive` als gefüllte Polygone + Striche zeichnet und Pan/Zoom
per Matrix-Uniform macht. Fenster-Integration in Tauri ist der zweite, separate Schritt.
## Meilensteine
- **M0 (Research):** kurzer Bericht `docs/design/wgpu-integration-findings.md` — wie
wgpu-Surface + Tauri/webview koexistieren (raw-window-handle, Transparenz, Z-Order,
Input-Routing). Quellen verlinken.
- **M1 (Rendering-Spike, standalone):** neue Crate `src-tauri/render2d/` (serde-Input
= geflachte Primitive), wgpu + WGSL:
- Earcut-Port (oder `lyon`/`earcutr` Crate evaluieren) → Dreiecke.
- Füll-Pipeline (gefüllte Polygone, Ortho-Matrix-Uniform).
- Linien-Pipeline (Quad-Expansion, echte Papier-mm-Breite).
- `cargo test` für die Tessellierung (Muster: `src-tauri/geometry` hat 4/4 Tests —
z. B. konkaves L flächentreu, wie `glPlanCompile.test.ts`).
- `cargo build` grün. (Visuelle Fenster-Verifikation braucht Display → an Mensch/
Display-Session übergeben; im Bericht vermerken.)
- **M2 (Tauri-Integration):** Surface unter die Webview, Pan/Zoom-Input aus der
Webview an den Renderer, Parität mit dem WebGL-Pfad messen (144 Hz).
- **M3:** Schraffur, Bögen, Auswahl-Highlight; danach 3D (three.js→wgpu).
## Koordination (WICHTIG)
- **Eigener Branch** (z. B. `feature/wgpu-renderer`), NICHT auf `master`/
`feature/parametric-walls` committen. Isolierter Worktree.
- **Nur** `src-tauri/` + neue Rust-Module + `docs/`. **NICHT** `src/App.tsx`,
`src/plan/*`, `types.ts` anfassen (dort laufen parallel Features).
- Der Web-WebGL-Renderer bleibt bestehen (Browser-Lauffähigkeit + Referenz).
- Ergebnisse/Diffs zurückliefern; Projektleitung committet.
## Gates
`cargo check`/`cargo test`/`cargo build` grün. Trace-Scan sauber (COMMIT-REGEL).
`npx tsc -b` + `npm run build` müssen unberührt grün bleiben (keine Web-Änderungen).
-263
View File
@@ -1,263 +0,0 @@
# Briefing — Nativer wgpu-3D-Renderer (M0 Design + M1 Spike)
> Schwester-Dokument zu `wgpu-2d-renderer-briefing.md`. Beschreibt den Weg vom
> jetzigen three.js-3D-View (WebGL im WebKitGTK-Webview) zu einer nativen
> wgpu-Engine (Rust). Dieses Dokument ist der ANFANG: M0 (Bestandsaufnahme +
> Port-Plan) und M1 (entkoppelter Standalone-Spike). Noch NICHT die Migration.
## Commit-/Spuren-Regel
Wie im ganzen Repo: keine Fremd-Tool-Hinweise im Code, in Kommentaren oder der Historie. Kommentare deutsch, Identifier englisch. Kein Commit ohne Absprache.
## Warum
Der 3D-View laeuft heute als three.js/WebGL im Tauri-Webview (WebKitGTK). Wie beim
2D-Plan bremst dieser Compositor unter Linux (siehe `wgpu-2d-renderer-briefing.md`
und Memo `webkitgtk-bottleneck`). Die schwere 3D-Grafik soll daher **nativ mit wgpu**
gerendert werden (Rust), die Webview macht nur noch UI-Chrome. Das umgeht den
Webview-Compositor komplett und teilt sich die Toolchain mit dem 2D-Renderer
(`src-tauri/render2d/`, gleiche Feature-Stufung, gleiche Test-Muster).
---
## 1. Bestandsaufnahme — was der three.js-View rendert
Referenz: `src/viewport/Viewport3D.tsx` (analysiert), plus die Geometrie-Grundlage
in `src/model/geometry.ts`, `src/model/wall.ts`, `src/model/joins.ts`,
`src/geometry/opening.ts`, `src/geometry/stair.ts`. Zeilenangaben beziehen sich auf
den Stand der Analyse.
### Koordinaten-Konvention (verbindlich)
Das Modell ist 2D in Metern (`x`, `y`) plus Hoehe `z`. Die 3D-Welt ist **Y-up**:
```
world.x = model.x
world.y = Hoehe (z)
world.z = model.y
```
D.h. **der Grundriss liegt in der XZ-Ebene, die Extrusion laeuft entlang +Y.**
Belegt u.a. in `Viewport3D.tsx`:
- Kommentar (~Z. 473): „Modell (x,y,z) → Three (x, z, y) (Z = Hoehe nach oben)".
- Kontext-Mesh (~Z. 16791684): `verts[i]=pos.x; verts[i+1]=pos.z (Hoehe); verts[i+2]=pos.y`.
- Wand-Griffe (~Z. 764): `new THREE.Vector3(wall.start.x, zBottom, wall.start.y)`.
- Workplane-Raycast (~Z. 627): `{ x: hit.x, y: hit.z }` (Three → Modell).
Diese Konvention ist in `render3d` 1:1 uebernommen (`types.rs`, `mesh.rs`).
### Waende (der Kern)
- Funktion `addWallMeshes()` / `addLayerPrism()` (~Z. 19392039, 22372271).
- **Mesh-Weg:** `THREE.ExtrudeGeometry` (~Z. 2248) ueber die 2D-Bandform, die
`clippedBand(p1, p2, offA, offB, startCut, endCut)` liefert (~Z. 2237; Funktion in
`src/model/geometry.ts:87`). Extrudiert wird um `depth = zTop - zBottom`.
- Die Bandform kommt aus Achse + Dicke: `wallBand`/`wallCorners`
(`geometry.ts:53`/`:70`) versetzen die Achse um `thickness/2` entlang der
**Links-Normale** `leftNormal(u) = (-u.y, u.x)` (`geometry.ts:17`), CCW-Umlauf.
- `ExtrudeGeometry` liegt in der XY-Ebene und waechst entlang +Z; three.js dreht das
Prisma daher um +90 Grad um X und setzt es auf `topY` (~Z. 22662271). In wgpu
extrudieren wir direkt in world (XZ-Grundriss, +Y-Hoehe) und sparen die Drehung.
- **Hoehe/Basis:** `wallVerticalExtent(project, wall)` (`wall.ts:56`) liefert
absolute `zBottom`/`zTop` (aus `wall.bottom`/`wall.top`-Ankern bzw. Geschoss-
`baseElevation + wall.height`).
- **Mehrschichtig:** je `wt.layers`-Schicht ein eigenes Prisma mit Dicken-Offset
(~Z. 19912015). M1 extrudiert vereinfacht EINE Schicht (Gesamtdicke).
- **Ecken/Gehrung:** `computeJoins()` (`joins.ts:45`) berechnet Schnittlinien
(`startCut`/`endCut`), die `clippedBand` an L-Ecken auf Gehrung zieht
(`miterLine`, `joins.ts:101`). M1 laesst das noch weg (stumpfe Enden).
### Oeffnungen (Fenster/Tueren)
- `addOpeningMeshes()` (~Z. 20562169) + Segmentierung in `addWallMeshes` (~Z.
19682035). **Kein CSG/Boolean:** die Wand wird entlang der Achse in Segmente
zerlegt (`openingInterval`, `geometry/opening.ts:31`), und je Oeffnung entstehen
bis zu drei Prismen: Wand DAVOR, **Bruestung** unter dem Fenster (`sillRel`),
**Sturz** ueber der Oeffnung (`headRel`). Rahmen/Fluegel als `BoxGeometry`;
Glas semitransparent, Tuerfluegel um `swingAngle` gedreht.
### Treppen
- `addStairMeshes()` (~Z. 23572409). `stairGeometry()` (`geometry/stair.ts`)
liefert Trittflaechen (Footprint + Steig-Hoehe) + optionalen Podest-Umriss; jede
Stufe als extrudierter Block (`ExtrudeGeometry`), Hoehe = `stairVerticalExtent`.
### Decken/Platten
- `addCeilingMesh()` (~Z. 22902347). `ceiling.outline` als `ExtrudeGeometry`, Tiefe
= Deckenstaerke, waechst nach unten von `zTop` (`ceilingVerticalExtent`, `wall.ts:80`).
### Raeume
- Nicht als eigenstaendige 3D-Koerper gerendert (2D-Grundriss-Repraesentation).
### Kontext/Gelaende
- `buildContext()` (~Z. 16511718). Terrain/importierte Meshes als rohe
`BufferGeometry` (Positions/Indices, Koordinaten-Swap wie oben); Hoehenlinien als
`LineSegments`. Dazu ein `GridHelper` (~Z. 421) auf OKFF-Hoehe.
### Materialien
- `MeshLambertMaterial` (Waende/Oeffnungen/Treppen, per Komponente eingefaerbt,
~Z. 21762206), `MeshStandardMaterial` (Weiss-/Textur-Modus + Terrain, PBR:
`roughness`/`metalness`/`aoMap`, ~Z. 445491, 20012015), `MeshBasicMaterial`
(Hidden-Line-Flaechen + immer-oben-Marker), `LineBasicMaterial` (Kanten/2D-
Zeichnungen). Render-Modi: shaded / white / textured / wireframe / hidden-line.
### Beleuchtung
- `AmbientLight(0xffffff, 0.6)` (~Z. 416) + `DirectionalLight(0xffffff, 1.1)` bei
`(6, 12, 4)` (~Z. 417). **Keine Schatten** konfiguriert. Keine Hemisphere/Point-
Lights.
### Kamera + Presets
- Zwei Kameras: `PerspectiveCamera(fov, 1, 0.1, 1000)` (~Z. 367) und
`OrthographicCamera(-1,1,1,-1, 0.1, 5000)` (~Z. 374). `applyView3d()` (~Z.
15661633) setzt fuenf Presets:
- **front** — Richtung `(0,0,1)`, orthografisch.
- **side** — Richtung `(1,0,0)`, orthografisch.
- **top** — Richtung `(0,1,~0)`, orthografisch (Rotation gesperrt).
- **iso** — Richtung `(1,1,1)` normiert, orthografisch.
- **perspective** — Richtung `(0.62,0.5,0.7)` normiert, perspektivisch.
- Umschalten perspektiv/ortho ueber `active = perspective ? camera : orthoCamera`
(~Z. 1602); Ortho-Frustum aus den Modell-Bounds (`updateOrthoFrustum`, ~Z. 1522).
- **OrbitControls** (~Z. 391413): Mitteltaste orbit, Shift+Mitte pan, Rad zoom
(linke/rechte Taste fuer Auswahl/Kontextmenue umgewidmet).
### Griffe / Gizmos
- Editier-Griffe (`SphereGeometry`, ~Z. 711814): Endpunkt (orange), Hoehe (blau),
Verschieben (gruen); `depthTest:false` (immer sichtbar). Drag ueber Workplane-
Raycast. Fuer den nativen Renderer spaeter relevant (eigener Overlay-Pass).
### Schnittebene
- **Nicht implementiert:** keine `renderer.clippingPlanes` / `localClippingEnabled`.
Schnitte laufen aktuell 2D. Fuer wgpu ein eigenständiger spaeterer Milestone
(Clip-Distances im Shader oder Stencil-Capping).
### Tiefe / Culling
- Tiefentest three.js-Standard aktiv. Backface-Culling per Default (Ausnahme:
Terrain/Import `DoubleSide`). Diverse Overlays mit `depthTest:false`.
---
## 2. Port-Plan nach wgpu
### Datenfluss
Web-Modell → **geflachte Eingabe** (`WallInput`, spaeter Oeffnungen/Treppen/Decken)
`render3d`-Mesh-Erzeugung → GPU-Buffers → Draw. Analog zum 2D-Pfad (`Scene`
Tessellierung → Buffers). Die Eingabe ist bewusst serde-only und GPU-frei, damit die
Mesh-Logik headless testbar bleibt.
### Mesh-Erzeugung (Waende extrudieren)
- Band aus Achse + Dicke ueber die Links-Normale (`(-u.y, u.x) * thickness/2`,
CCW), exakt wie `wallCorners`. Extrusion in world: XZ-Grundriss, +Y von
`base_elevation` bis `+height`.
- Ein Quader = 6 Seiten, je eigene Vertices mit Flaechen-Normale (flaches Shading,
korrektes Backface-Culling). 24 Vertices / 36 Indizes je Wand.
- Spaeter: mehrschichtige Waende (je Schicht ein Prisma), Gehrung
(`computeJoins`/`clippedBand`-Port), Oeffnungs-Segmentierung (Bruestung/Sturz).
### Kamera (View/Projektion, Presets)
- `look_at` (right-handed, Kamera blickt entlang -Z im View-Raum), `perspective`
und `orthographic` — beide auf **Clip-Z in [0,1]** (wgpu-Konvention, NICHT [-1,1]).
- Fuenf Presets (`preset_camera`): front/top/side orthografisch achsparallel,
iso/persp perspektivisch. `top` mit up=-Z, damit Modell-Y im Bild nach unten
zeigt (wie die 2D-Sicht).
- Orbit-Kamera aus Yaw/Pitch/Distanz (`orbit_eye`, Pitch geklemmt gegen Pol-Flip).
### Beleuchtung
- Zunaechst EIN Directional-Light (Richtung ZUM Licht) + ambienter Sockel im
Fragment-Shader (WGSL) — das GPU-Aequivalent zu `AmbientLight(0.6)` +
`DirectionalLight(1.1)@(6,12,4)`. Diffuses Lambert. PBR (Rauheit/Metallik/
Texturen/AO) spaeter.
### Tiefenpuffer + Culling
- `Depth32Float`-Attachment, `depth_compare = Less`, `depth_write = true`.
- `front_face = Ccw`, `cull_mode = Back` (die Extrusion liefert konsistent nach
aussen zeigende CCW-Flaechen).
### Matrix-Mathematik
- Handgerechnet (kein `glam`) in der serde-only Schicht — begruendet in `math.rs`:
die Standard-Schicht soll wie in render2d ohne Zusatz-Crates headless test-/baubar
bleiben; der Umfang (perspective/ortho/look_at + Orbit) ist klein und exakt
testbar. Ein spaeterer Wechsel zu `glam` (nur in der GPU-Schicht) bleibt moeglich,
ohne die Kamera-Tests anzufassen. Alles spalten-major, direkt als Uniform ladbar.
### Milestones M2..Mn
- **M2 — Mehrschichtige Waende + Gehrung:** Port von `computeJoins`/`miterLine` +
`clippedBand` → gehrte Bandformen je Schicht; Farben/Materialien je Komponente.
- **M3 — Oeffnungen:** Achsen-Segmentierung (Bruestung/Sturz) + Rahmen/Glas/Fluegel
als eigene Meshes; Tuerschwenk-Winkel.
- **M4 — Treppen + Decken:** Port von `stairGeometry`/`ceilingVerticalExtent`.
- **M5 — Kontext/Gelaende:** rohe Terrain-/Import-Meshes + Hoehenlinien + Grid.
- **M6 — Materialien (PBR):** `MeshStandardMaterial`-Aequivalent (roughness/
metalness/albedo/AO-Textur); Render-Modi shaded/white/textured/wireframe/hidden.
- **M7 — Schnittebene:** Clip-Distances im Shader oder Stencil-Capping (Feature, das
der three.js-View gar nicht hat — echter Mehrwert).
- **M8 — Griffe/Gizmos + Picking:** Overlay-Pass (immer-oben) + GPU-/Ray-Picking.
- **M9 — Tauri-Integration:** Surface unter der Webview (raw-window-handle,
Z-Order, Input-Routing) — siehe `wgpu-2d-renderer-briefing.md` M2 (gleiches
Integrations-Problem; einmal loesen, fuer 2D+3D nutzen). Kamera-Presets/Orbit-
Input aus der Webview an den Renderer.
---
## 3. Was in `src-tauri/render3d/` steht (M1)
Neue, eigenstaendige Crate (eigener leerer `[workspace]`-Block, wie render2d), damit
`cargo test`/`build` unabhaengig vom Tauri-Workspace laufen. Feature-Stufung 1:1 wie
render2d:
- `Cargo.toml` — Features `default` (serde-only) / `render` (wgpu) / `window`
(winit-Spike). `[[bin]] spike3d` mit `required-features = ["window"]`.
- `src/types.rs` — serde-only Eingabe: `WallInput { start, end, thickness, height,
base_elevation, color }`, `Camera` (+ `Projection`), `CameraPreset`; Ausgabe
`Mesh` (interleaved `[pos.xyz, normal.xyz, color.rgb]` + Indizes) mit
`vertex_count`/`triangle_count`/`bounds`. Koordinaten-Konvention dokumentiert.
- `src/mesh.rs` — Wand-Extrusion: `extrude_wall`/`build_walls_mesh`. Band ueber
Links-Normale, Quader mit sechs eigenen Seiten, nach aussen zeigende Normalen.
- `src/math.rs` — `Mat4` (spalten-major), `perspective`/`orthographic` (Clip-Z
[0,1]), `look_at`, `view_projection`, `orbit_eye`, `preset_camera` (fuenf Presets).
- `src/shaders.rs` — WGSL (`MESH_WGSL`): View-Projektion-Uniform + Directional-
Light + ambienter Sockel im Fragment-Shader.
- `src/gpu.rs` (Feature `render`) — `Renderer`: eine Pipeline mit Tiefenpuffer,
View-Projektions-Uniform, Backface-Culling. `upload_walls` → GPU-Buffers,
`render(camera, viewport)`.
- `src/bin/spike3d.rs` (Feature `window`) — winit-Fenster mit Demo-Raum (5
extrudierte Waende) + **Orbit-Kamera** (linke Maustaste dreht Yaw/Pitch, Rad
zoomt Abstand). Matrix-getrieben, kein Re-Meshing beim Kamera-Wechsel.
- `src/lib.rs` — Modul-Deklarationen, Re-Exports, Tests.
### Tests (`cargo test`, default-Feature)
Muster wie render2d/`glPlanCompile.test.ts`:
- Quader-Zaehlung (eine Wand → 24 Vertices / 36 Indizes / 12 Dreiecke).
- Mehrere Waende addieren sich.
- Bounding-Box deckt Laenge/Dicke/Hoehe ab; `base_elevation` verschiebt in Y.
- Deckel-Normale = +Y; **alle Mantel-Normalen zeigen nach aussen** (Dot mit
„Vertex Zentrum" ≥ 0 → Backface-Culling korrekt).
- Diagonale Wand; degenerierte Wand (Start==Ende) erzeugt nichts (kein Absturz).
- Kamera: `look_at` setzt Ziel auf view-z=-dist; Perspektive klemmt z in [0,1];
`orbit_eye` haelt den Abstand; Presets setzen die richtige Projektionsart.
- Mit `--features render`: WGSL headless via `naga` (Parser + Validator) validiert.
---
## 4. Build-/Test-Ergebnis
Alle Gates gruen (Toolchain: cargo 1.96, wgpu 22, winit 0.30):
- `cargo test` (default) — **12/12** gruen (Mesh + Kamera).
- `cargo test --features render` — **13/13** gruen (inkl. WGSL-naga-Validierung).
- `cargo build` (default), `--features render`, `--features window` — je gruen,
**keine Warnungen**.
- Trace-Scan sauber (keine KI-Spuren).
- Web-Gates unberuehrt (nur `src-tauri/` + `docs/` angefasst; `src/` nur gelesen).
**Visuelle Fenster-Verifikation** ist headless NICHT moeglich. Auf einer aktiven
Display-Session pruefbar mit:
```
cargo run --features window --bin spike3d
```
Erwartet: ein Raum aus extrudierten Waenden mit diffuser Beleuchtung; linke
Maustaste dreht die Orbit-Kamera, das Rad zoomt.
---
## 5. Naechste Schritte
1. **M2** starten: `computeJoins`/`clippedBand`-Port für gehrte, mehrschichtige
Waende (die Bandmath ist im Web bereits verifiziert — gleiche Tests portieren).
2. Oeffnungs-Segmentierung (M3) auf demselben Extrusions-Kern.
3. Die **Tauri-Integration (M9)** gemeinsam mit dem 2D-Renderer loesen (ein Surface-
Unterbau, ein Input-Routing) — das ist der eigentliche Engpass, nicht das
Rendering. Erst standalone spiken (dieser Stand), dann unter die Webview.
-124
View File
@@ -1,124 +0,0 @@
# Welle C — HLR-Spike: Feasibility-Report
> 2D-Vektor-Schnitte/-Ansichten aus dem 3D-Modell via Hidden-Line-Removal (HLR)
> mit opencascade.js (OCCT-WASM). Isolierter De-Risking-Spike, NICHT in die App
> verdrahtet. Einheiten: Meter.
## Ergebnis (kurz)
**HLR funktioniert in diesem Browser-Projekt.** opencascade.js initialisiert im
Vite-Build, und der HLR-Lauf liefert korrekte, getrennte sichtbare/verdeckte
2D-Kanten. Verifiziert im echten Browser (Chromium via Vite-Dev-Server) an einer
L-Wand + Bodenplatte, Front-Ansicht:
| Messwert | Wert |
|---|---|
| Sichtbare Kanten (sharp) | **9** |
| Verdeckte Kanten | **16** |
| Reine HLR-Rechenzeit | **~21 ms** |
| WASM-Größe (unkomprimiert) | **62.8 MB** (65 864 037 Bytes) |
| WASM-Größe (gzip) | **~19.6 MB** |
| WASM-Fetch (lokal, Dev) | ~113 ms |
| Modul-Init (Emscripten instanziieren) | ~450 ms (Browser) / ~680 ms (Node) |
Beweis-Artefakte: `hlr-elevation-proof.svg` / `.png` in diesem Ordner — sichtbare
Kanten durchgezogen, verdeckte gestrichelt. Die Zeichnung liest sich als korrekte
Hidden-Line-Ansicht (Silhouette + sichtbare Front-Kanten voll, verdeckte hinten
gestrichelt).
## Der genutzte API-Pfad (wichtig!)
Der geplante klassische Pfad (`HLRBRep_Algo`/`HLRBRep_PolyAlgo` +
`HLRBRep_HLRToShape`/`HLRBRep_PolyHLRToShape`) ist im **prebuilt Vollbuild
1.1.1 NICHT verfügbar**: diese Klassen sind nur als `Handle_…`-Smart-Pointer
gebunden, ohne konstruierbare Roh-Klasse und ohne den `HLRToShape`-Extraktor.
Ein direkter Aufbau darüber ist damit nicht möglich.
**Verwendeter, funktionierender Pfad:** `HLRAppli_ReflectLines` — der High-Level-
OCCT-Wrapper, der intern GENAU den exakten HLR-Algorithmus (`HLRBRep_Algo`)
fährt. Er ist als Klasse gebunden und liefert getrennt sichtbare/verdeckte
Kanten nach Kanten-Typ:
```
const rl = new oc.HLRAppli_ReflectLines(shape);
rl.SetAxes(dirX, dirY, dirZ, atX, atY, atZ, upX, upY, upZ); // Ortho-Projektion
rl.Perform();
const T = oc.HLRBRep_TypeOfResultingEdge;
// (typ, visible, in3d) → in3d=false liefert 2D-projizierte Kanten (Z≈0)
const visSharp = rl.GetCompoundOf3dEdges(T.HLRBRep_Sharp, true, false);
const visOutline = rl.GetCompoundOf3dEdges(T.HLRBRep_OutLine, true, false);
const hidSharp = rl.GetCompoundOf3dEdges(T.HLRBRep_Sharp, false, false);
```
Kanten-Extraktion: `TopExp_Explorer_2(compound, TopAbs_EDGE, TopAbs_SHAPE)`
`TopoDS.Edge_1(current)``new BRepAdaptor_Curve_2(edge)`
`FirstParameter/LastParameter/Value(u)` (`gp_Pnt` mit `.X() .Y() .Z()`).
**embind-Überladungen sind versioniert** (`_1`, `_2`, …) und die Nummerierung im
Vollbuild folgt NICHT der Argumentzahl. Empirisch verifiziert:
`BRepPrimAPI_MakeBox_1(dx,dy,dz)`, `BRepPrimAPI_MakeBox_3(gp_Pnt, gp_Pnt)`,
`BRepAlgoAPI_Fuse_3(a, b)`, `gp_Pnt_3(x,y,z)`. Bei einem Versionswechsel des
Pakets müssen diese Suffixe neu geprüft werden (Fehlermeldung nennt die
erwartete Parameterzahl).
## Vite-/package.json-Änderungen (genau)
- `package.json`: Dependency `opencascade.js@^1.1.1` (Vollbuild).
- `vite.config.ts` (additiv, analog zum bestehenden LibreDWG-Muster):
- Zwei Aliase → virtuelle Module auf die echten Paket-Dateien:
`virtual:occt-glue``dist/opencascade.wasm.js`,
`virtual:occt-wasm-url``dist/opencascade.wasm.wasm?url`.
- `optimizeDeps.exclude: ["opencascade.js"]` (esbuild kommt mit dem
UMD-Wrapper + Node-Shims der Glue nicht klar → Vor-Bündeln ausschließen).
- `src/section/occt-wasm.d.ts`: Ambient-Stubs für die zwei virtuellen Module.
- Geladen wird per **dynamischem Import** in `src/section/occt.ts` → die 62-MB-
WASM landet NICHT im Haupt-Bundle, sondern als separater Lazy-Chunk + Asset.
Verifiziert: `vite build` der App bleibt grün und unverändert groß (kein
OCCT-Chunk, da der Spike nicht verdrahtet ist). Ein Lib-Build, der `hlr.ts`
referenziert, splittet OCCT sauber in einen eigenen Glue-Chunk + WASM-Asset ab.
`tsc` ist für die neuen Dateien grün. (`npm run build` schlägt aktuell in
`tsc -b` fehl — ausschließlich wegen fehlender i18n-Keys in den parallel
bearbeiteten Dateien `commands/cmds/stair.ts` / `state/*`, NICHT wegen dieses
Spikes.)
## Dateien dieses Spikes
- `src/section/hlr.ts` — Kernmodul: Box-Specs → Fuse → HLR → 2D-Polylinien
(`hlrFromBoxes`, `hlrShape`, `VIEWS`, `hlrToSvg`).
- `src/section/occt.ts` — Lazy-Loader + schmale Typ-Fassade + Lade-Metriken.
- `src/section/occt-wasm.d.ts` — Ambient-Deklarationen der virtuellen Module.
- `docs/welle-c-hlr-spike/` — dieser Report + Proof-SVG/-PNG.
## Bewertung für Welle C
**Viabel.** Der exakte HLR liefert saubere, normgerechte Vektor-Kanten mit
korrekter Sichtbarkeit — genau das, was Schnitt/Ansicht brauchen und was reines
three.js-Kanten-Projizieren nicht robust liefert (dort fehlt echte
Flächen-Verdeckung). Die 2D-Polylinien passen direkt in die bestehende
SVG-Plan-Pipeline (`Pt2`/`Vec2`-kompatibel).
**Der Kostenpunkt ist die WASM-Größe (62.8 MB / ~19.6 MB gzip).** Für einen
Spike akzeptabel; für Produktion zu groß, um sie eager zu laden.
### Empfohlener Integrations- + Größenreduktions-Plan
1. **Lazy laden** (bereits so gebaut): OCCT erst bei erster Schnitt-/Ansichts-
Erzeugung dynamisch importieren; Ladezustand in der UI anzeigen. Der
Grundriss läuft weiter ohne OCCT (parametrisch, wie bisher).
2. **Web-Worker**: HLR im Worker fahren, damit der UI-Thread frei bleibt (die
WASM ist groß, aber der HLR-Lauf selbst ist mit ~20 ms günstig).
3. **Größe reduzieren — lohnt sich klar**: ein **Custom-Build** von
opencascade.js (das Paket unterstützt `make.py`/Docker-Build mit einer
Symbol-Whitelist). Für Welle C reicht ein minimaler Satz:
`BRepPrimAPI_*` (bzw. der spätere Solid-Erzeuger), `BRepAlgoAPI_Fuse/Common`,
`HLRAppli_ReflectLines` + `HLRBRep_TypeOfResultingEdge`, `TopExp_Explorer`,
`TopoDS`, `BRepAdaptor_Curve`, `gp_*`. Erfahrungswerte solcher Minimal-Builds
liegen bei **~515 MB WASM** statt 62 MB — Aufwand: ein reproduzierbarer
Docker-Build in CI, der die `.wasm`/`.js` als Projekt-Asset eincheckt.
Alternativ die **beta 2.0** prüfen (moderneres Build-System, evtl. bereits
schlankere Module + die klassischen HLR-Klassen konstruierbar).
4. **Fallback, falls die Größe untragbar bleibt**: three.js-basierte
Kanten-Extraktion (`EdgesGeometry`) + eigene Sichtbarkeit via Depth-Peeling /
GPU-Occlusion. Deutlich mehr Eigenaufwand, weniger robust bei Verschneidungen
— daher nur zweite Wahl; OCCT-HLR bleibt der empfohlene Weg.
Binary file not shown.

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-90
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@@ -1,90 +0,0 @@
# M2 — nativer wgpu-2D-Renderer im Tauri-Fenster: Ansatzwahl
> Ziel: den bereits fluessig laufenden standalone `render2d`-Renderer aus dem
> ECHTEN Tauri-Prozess heraus mit nativer GPU-Performance anzeigen — nicht in der
> WebKitGTK-Webview (Perf-Flaschenhals), nicht in einem Chromium-Workaround.
> Maschine: Linux, Wayland, AMD.
## Gewaehlter Ansatz: **B — separates natives Fenster (winit) im Tauri-Prozess**
Der Tauri-Hauptthread haelt weiterhin die GTK-Hauptschleife + das Webview-Fenster
(HTML-Chrome). Aus dem Tauri-`setup`-Hook startet der Prozess auf einem
Hintergrund-Thread ein **eigenes natives winit-Fenster** mit eigener wgpu-Surface,
das die `render2d`-Demo-Szene (konkaves L + Raum + Papier-mm-Linien) rendert,
pan-/zoombar. Renderer/Szene werden NICHT reimplementiert — es ist exakt der Code
des verifizierten standalone `spike`-Bins (`render2d::gpu::Renderer` +
`render2d::demo_scene`).
### Warum B (und was gegen A/C spricht)
- **Kein geteilter Wayland-Surface → keine Contention/Flicker.** winit spricht auf
Linux DIREKT Wayland/X11 (Crates `wayland-client`/`x11rb`), es benutzt **kein
GTK**. Das native Fenster bekommt eine eigene, von WebKitGTK voellig getrennte
Wayland-Surface. Genau das umgeht das dokumentierte Problem aus der Vorrecherche
(Roh-wgpu-Surface UNTER der Webview im selben Fenster → Flicker/Schwarzbild auf
Wayland).
- **Zwei Fenster-Stacks, aber KEIN Event-Loop-Konflikt.** tao (Tauri) fuehrt eine
GTK-Hauptschleife auf dem Hauptthread; winit fuehrt eine eigene Schleife.
winit 0.30 erlaubt die Event-Loop explizit auf einem Nicht-Haupt-Thread via
`EventLoopBuilderExtWayland::with_any_thread(true)` (X11-Pendant analog). Der
native Renderer laeuft daher auf `std::thread` „cad-native2d", der Tauri-/GTK-
Hauptthread bleibt frei. Da winit nicht an GTK gebunden ist, kollidieren die
beiden Schleifen nicht (getrennte Stacks, getrennte fds).
- **Ansatz A (wgpu-Surface im SELBEN Tauri-Fenster, Unter-/Overlay):** verworfen.
taos `raw_window_handle_rwh_06()` liefert auf Wayland den `WaylandWindowHandle`
der GTK-`ApplicationWindow` — also DIESELBE Surface, in die WebKitGTK
komponiert. Eine zweite wgpu-Surface darauf ist genau die Contention, die die
Vorrecherche als flackernd/schwarz auf diesem Setup markiert hat. Hoechstes
Wayland-Risiko, fuer den Spike ungeeignet.
- **Ansatz C (wgpu als Haupt-Surface, HTML nur duennes Overlay):** verworfen fuer
den Spike. Sauberste Perf-Story, aber groesster Umbau: die ganze App muesste auf
eine winit/tao-getriebene Haupt-Schleife umziehen und die Tauri-Webview zur
Nebenrolle degradiert werden. Kein „minimaler realer Spike" mehr. Bleibt die
Ziel-Endarchitektur-Option, aber nach B.
## Crates / Versionen (verifiziert aus der Lock-Datei)
| Rolle | Crate | Version |
|---|---|---|
| Tauri | `tauri` / `tauri-runtime-wry` | 2.11.5 / 2.11.4 |
| Fenster (Webview-Seite) | `tao` | 0.35.3 |
| Webview | `wry` | 0.55.1 |
| Natives Renderfenster | `winit` | 0.30.13 |
| GPU | `wgpu` / `wgpu-hal` | 22.1.0 / 22.0.0 |
| Handle-Bruecke | `raw-window-handle` | **0.6.2 (identisch fuer tao UND wgpu/winit)** |
| Renderer | `render2d` (Pfad) | 0.1.0, Feature `window` |
Der entscheidende Kompatibilitaets-Glueckstreffer: tao 0.35 und wgpu 22/winit 0.30
teilen sich `raw-window-handle 0.6.2` — keine rwh-Versionsbruecke noetig. (Fuer
Ansatz B wird der tao-Handle gar nicht gebraucht, weil das native Fenster eine
eigene winit-Surface hat; die Versions-Parität ist aber die Voraussetzung fuer ein
spaeteres A/Compositing, falls je gewuenscht.)
## Wayland-Caveats (fuer den Start auf dieser Maschine)
- **`WEBKIT_DISABLE_DMABUF_RENDERER=1`** bleibt fuer die Webview-Sichtbarkeit auf
diesem Wayland/AMD-Setup noetig (Vorrecherche). Betrifft die WebKitGTK-Seite,
nicht das wgpu-Fenster.
- Das native winit-Fenster laeuft ueber Vulkan; GLES/EGL-Fallback wurde standalone
ebenfalls funktionierend gesehen. `WGPU_BACKEND=gl` erzwingt bei Vulkan-Zicken
den GL-Pfad.
- `with_any_thread(true)` ist zwingend — ohne die Freigabe panict winit, weil es
die Event-Loop sonst nur auf dem Hauptthread zulaesst (den haelt hier GTK).
## Bau-Isolierung
Alles hinter Cargo-Feature **`native2d`** in `cad-tauri` (opt-in). Der normale
Build (`cargo build`, `npm run tauri:dev`) zieht weder winit noch wgpu und bleibt
unveraendert. `render2d` bleibt ohne Tauri-/GTK-Abhaengigkeiten headless baubar
und testbar.
## Naechster Schritt Richtung Vollbild-App (2D-Viewport + HTML-Chrome)
1. Szene aus dem echten Modell speisen: `Plan.primitives` (TS) → serde-`Scene`
ueber einen Tauri-`emit`/Command an den native2d-Thread (statt `demo_scene`).
2. Pan/Zoom-State zwischen Webview-Chrome und native2d-Fenster synchronisieren
(Tauri-Events beidseitig).
3. Fenster-Kopplung: das native Fenster als Kind/als angedockten Bereich neben der
Webview positionieren (Layout), spaeter ggf. Umstieg auf Ansatz C, wenn ein
einziges Fenster gefordert ist.
@@ -1,42 +0,0 @@
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Copyright 2020 The Archivo Project Authors (https://github.com/Omnibus-Type/Archivo)
This Font Software is licensed under the SIL Open Font License, Version 1.1.
This license is copied below, and is also available with a FAQ at:
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efforts of academic and linguistic communities, and to provide a free and
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The OFL allows the licensed fonts to be used, studied, modified and
redistributed freely as long as they are not sold by themselves. The
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redistributed and/or sold with any software provided that any reserved
names are not used by derivative works. The fonts and derivatives,
however, cannot be released under any other type of license. The
requirement for fonts to remain under this license does not apply
to any document created using the fonts or their derivatives.
DEFINITIONS
"Font Software" refers to the set of files released by the Copyright
Holder(s) under this license and clearly marked as such. This may
include source files, build scripts and documentation.
"Reserved Font Name" refers to any names specified as such after the
copyright statement(s).
"Original Version" refers to the collection of Font Software components as
distributed by the Copyright Holder(s).
"Modified Version" refers to any derivative made by adding to, deleting,
or substituting -- in part or in whole -- any of the components of the
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"Author" refers to any designer, engineer, programmer, technical
writer or other person who contributed to the Font Software.
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Permission is hereby granted, free of charge, to any person obtaining
a copy of the Font Software, to use, study, copy, merge, embed, modify,
redistribute, and sell modified and unmodified copies of the Font
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2) Original or Modified Versions of the Font Software may be bundled,
redistributed and/or sold with any software, provided that each copy
contains the above copyright notice and this license. These can be
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must be distributed entirely under this license, and must not be
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TERMINATION
This license becomes null and void if any of the above conditions are
not met.
DISCLAIMER
THE FONT SOFTWARE IS PROVIDED "AS IS", WITHOUT WARRANTY OF ANY KIND,
EXPRESS OR IMPLIED, INCLUDING BUT NOT LIMITED TO ANY WARRANTIES OF
MERCHANTABILITY, FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE AND NONINFRINGEMENT
OF COPYRIGHT, PATENT, TRADEMARK, OR OTHER RIGHT. IN NO EVENT SHALL THE
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INCLUDING ANY GENERAL, SPECIAL, INDIRECT, INCIDENTAL, OR CONSEQUENTIAL
DAMAGES, WHETHER IN AN ACTION OF CONTRACT, TORT OR OTHERWISE, ARISING
FROM, OUT OF THE USE OR INABILITY TO USE THE FONT SOFTWARE OR FROM
OTHER DEALINGS IN THE FONT SOFTWARE.
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Copyright 2014 The DM Sans Project Authors (https://github.com/googlefonts/dm-fonts)
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COPYRIGHT HOLDER BE LIABLE FOR ANY CLAIM, DAMAGES OR OTHER LIABILITY,
INCLUDING ANY GENERAL, SPECIAL, INDIRECT, INCIDENTAL, OR CONSEQUENTIAL
DAMAGES, WHETHER IN AN ACTION OF CONTRACT, TORT OR OTHERWISE, ARISING
FROM, OUT OF THE USE OR INABILITY TO USE THE FONT SOFTWARE OR FROM
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