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new: hotel national (MA studio, 2026), translation (MA collage collab. with Tim Schwander + Jérôme Arnold, 2026), utopie der koexistenz (BA thesis, Kantonsspital Baden, 2025) — text sourced from portfolio-2026.typ, translated EN<->DE, images pulled from the higher-res portfolio-export folder and converted to webp.
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2026-08-10 23:20:44 +00:00
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tonhalle museo ist ein spekulatives studienprojekt an der schnittstelle von architektur, klang und theorie. zwei scheinbar widersprüchliche programme, konzertsaal und museum, treffen in einem einzigen gebäude zusammen. dieses zusammentreffen wird nicht harmonisiert, sondern bewusst verschärft: unterschiedliche räumliche logiken, nutzungsdynamiken und atmosphären prallen aufeinander und erzeugen ein spannungsfeld, das den architektonischen ausdruck prägt. der entwurf beruht auf einer auditiven analyse, eine fünfminütige klangsequenz diente als ausgangspunkt für die räumliche struktur. im fokus standen nicht funktion oder form, sondern die übersetzung von klang in räumliche dimensionen. lautstärke, rhythmus, dichte und stille wurden in proportionen, übergänge und materialität übersetzt. das ergebnis ist ein gebautes fragment, eine bewusst unvollständige idee, ein raumkörper, der nicht erklären, sondern erfahrbar werden will. tonhalle museo versteht sich als versuch, architektur durch das hören zu denken, als räumliche partitur zwischen konzentration und ablenkung, zwischen aufführung und betrachtung.
tonhalle museo ist ein spekulativer entwurf an der schnittstelle von architektur, klang und theorie. zwei scheinbar gegensätzliche programme – konzertsaal und museum – treffen in einem gemeinsamen baukörper aufeinander. dieses aufeinandertreffen wird nicht harmonisiert, sondern bewusst zugespitzt.
der entwurf basiert auf einer auditiven analyse: eine fünfminütige tonsequenz diente als ausgangspunkt für die entwicklung des raumgefüges. nicht funktion oder form standen im vordergrund, sondern die übersetzung von klang in räumliche dimensionen. lautstärke, rhythmus, dichte und stille wurden in raumproportionen, übergänge und materialität übersetzt.
das ergebnis ist ein gebautes fragment, ein bewusst unvollständiger gedanke – ein raumkörper, der nicht erklären, sondern erfahrbar machen will. tonhalle museo versteht sich als versuch, architektur aus dem hören zu denken.