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karim 0daf6c393d feat(backup): Konzept (BACKUP.md) + backups-Datenmodell (0004)
Backup-Übersicht/Restore bewusst NICHT als Fake-UI gebaut — im Mock gäbe es
keine echten Kundendaten. Stattdessen:
- 0004_backups.sql: Register-Tabelle (Metadaten: instance/account, trigger,
  status, storage_key, size, sha256, Zeitstempel). Dump-Dateien liegen extern.
- BACKUP.md: Konzept für Modell A (studio-bezogener Export statt Full-Dump),
  Erzeugung (pg_dump/cron/Storage/Rotation), Restore-Sicherheitsregeln,
  geplante API. Bau der Logik, sobald echtes Provisioning steht.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
2026-05-31 13:09:53 +02:00

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# RAPPORT-HOST — Backup-Konzept
> Status: **Konzept + Datenmodell stehen** (Migration `0004_backups.sql`). Die
> Erzeugungs-/Restore-Logik wird gebaut, sobald echtes Provisioning gegen einen
> laufenden Rapport-Stack läuft — vorher gäbe es nur leere Listen und Buttons
> ohne Funktion.
## 1 · Warum nicht jetzt schon „fertig"
Im aktuellen **MOCK-Modus** existieren keine echten Kunden-Datenbanken — Instanzen
sind synthetische DB-Einträge. Ein Backup-Mechanismus braucht aber echte
Studio-Daten in einem laufenden Postgres. Darum: Konzept + `backups`-Tabelle
jetzt, ausführende Logik mit echtem Stack.
## 2 · Was ein Backup im Modell A bedeutet
Wir hosten **Modell A**: ein geteilter Rapport-Stack, jeder Kunde ist ein
*Studio* (mandantengetrennt per RLS). Ein „Backup von Kunde X" ist deshalb
**kein** Full-DB-Dump, sondern ein **studio-bezogener Export**:
- alle Zeilen mit `studio_id = <Kunde>` aus allen relevanten Tabellen
- plus die zugehörigen Storage-Objekte (Quittungen/Logos) des Studios
Das hält Backups klein und verhindert, dass Kundendaten vermischt werden.
## 3 · Erzeugung (geplant)
| Aspekt | Entscheidung |
|---|---|
| Werkzeug | `pg_dump` mit studio-gefiltertem Export bzw. eine `export_studio(studio_id)`-RPC im Rapport-Schema |
| Zeitplan | täglich automatisch (cron im HOST-Backend) + manuell per Admin-Button |
| Speicherort | konfigurierbar via Env: lokale Disk (Default) oder S3/Backblaze |
| Verschlüsselung | at-rest (Storage-seitig) — bei externem Ziel Pflicht |
| Aufbewahrung | z.B. 7 tägliche + 4 wöchentliche (rotierend); konfigurierbar |
| Register | jede Datei wird in `backups` protokolliert (Status, Größe, sha256) |
## 4 · Restore (geplant, heikel)
Restore in einem Multi-Tenant-Stack ist die gefährlichste Operation. Regeln:
1. **Nur das eine Studio** wiederherstellen — niemals die ganze DB.
2. Vor Restore: **Sicherungs-Dump des aktuellen Studio-Stands** (Rollback-Option).
3. Restore in eine **Staging-Tabelle/Transaktion**, dann atomar umschalten.
4. Admin-Bestätigung mit Tippen des Kundennamens (kein Ein-Klick-Restore).
5. Audit-Log-Eintrag (wer/wann/welches Backup).
## 5 · Datenmodell (`backups`-Tabelle, schon angelegt)
`id · instance_id · account_id · trigger(scheduled|manual) · status(pending|ok|failed)
· storage_key · size_bytes · sha256 · error · created_at · completed_at`
Die Dump-**Dateien** liegen NICHT in der DB, nur die Metadaten. Die Admin-UI
liest später nur diese Tabelle (Liste pro Kunde) + löst manuelle Backups/Restores
über Endpunkte aus.
## 6 · Geplante API (noch nicht gebaut)
```
GET /api/admin/accounts/:id/backups Liste der Backups eines Kunden
POST /api/admin/instances/:id/backup manuelles Backup auslösen
POST /api/admin/backups/:id/restore Restore (mit Bestätigung)
GET /api/admin/backups/:id/download Dump herunterladen (signiert)
```
## 7 · Nächster Schritt
Erst **echtes Provisioning** (laufender Stack, echte Studio-Daten). Dann:
`export_studio`/`import_studio`-RPC im Rapport-Schema → HOST-Cron + Endpunkte →
Admin-UI (Backup-Liste im Kunden-Detail + manuelles Backup/Restore).