Backup-Übersicht/Restore bewusst NICHT als Fake-UI gebaut — im Mock gäbe es keine echten Kundendaten. Stattdessen: - 0004_backups.sql: Register-Tabelle (Metadaten: instance/account, trigger, status, storage_key, size, sha256, Zeitstempel). Dump-Dateien liegen extern. - BACKUP.md: Konzept für Modell A (studio-bezogener Export statt Full-Dump), Erzeugung (pg_dump/cron/Storage/Rotation), Restore-Sicherheitsregeln, geplante API. Bau der Logik, sobald echtes Provisioning steht. Co-Authored-By: Claude Opus 4.8 <noreply@anthropic.com>
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RAPPORT-HOST — Backup-Konzept
Status: Konzept + Datenmodell stehen (Migration
0004_backups.sql). Die Erzeugungs-/Restore-Logik wird gebaut, sobald echtes Provisioning gegen einen laufenden Rapport-Stack läuft — vorher gäbe es nur leere Listen und Buttons ohne Funktion.
1 · Warum nicht jetzt schon „fertig"
Im aktuellen MOCK-Modus existieren keine echten Kunden-Datenbanken — Instanzen
sind synthetische DB-Einträge. Ein Backup-Mechanismus braucht aber echte
Studio-Daten in einem laufenden Postgres. Darum: Konzept + backups-Tabelle
jetzt, ausführende Logik mit echtem Stack.
2 · Was ein Backup im Modell A bedeutet
Wir hosten Modell A: ein geteilter Rapport-Stack, jeder Kunde ist ein Studio (mandantengetrennt per RLS). Ein „Backup von Kunde X" ist deshalb kein Full-DB-Dump, sondern ein studio-bezogener Export:
- alle Zeilen mit
studio_id = <Kunde>aus allen relevanten Tabellen - plus die zugehörigen Storage-Objekte (Quittungen/Logos) des Studios
Das hält Backups klein und verhindert, dass Kundendaten vermischt werden.
3 · Erzeugung (geplant)
| Aspekt | Entscheidung |
|---|---|
| Werkzeug | pg_dump mit studio-gefiltertem Export bzw. eine export_studio(studio_id)-RPC im Rapport-Schema |
| Zeitplan | täglich automatisch (cron im HOST-Backend) + manuell per Admin-Button |
| Speicherort | konfigurierbar via Env: lokale Disk (Default) oder S3/Backblaze |
| Verschlüsselung | at-rest (Storage-seitig) — bei externem Ziel Pflicht |
| Aufbewahrung | z.B. 7 tägliche + 4 wöchentliche (rotierend); konfigurierbar |
| Register | jede Datei wird in backups protokolliert (Status, Größe, sha256) |
4 · Restore (geplant, heikel)
Restore in einem Multi-Tenant-Stack ist die gefährlichste Operation. Regeln:
- Nur das eine Studio wiederherstellen — niemals die ganze DB.
- Vor Restore: Sicherungs-Dump des aktuellen Studio-Stands (Rollback-Option).
- Restore in eine Staging-Tabelle/Transaktion, dann atomar umschalten.
- Admin-Bestätigung mit Tippen des Kundennamens (kein Ein-Klick-Restore).
- Audit-Log-Eintrag (wer/wann/welches Backup).
5 · Datenmodell (backups-Tabelle, schon angelegt)
id · instance_id · account_id · trigger(scheduled|manual) · status(pending|ok|failed) · storage_key · size_bytes · sha256 · error · created_at · completed_at
Die Dump-Dateien liegen NICHT in der DB, nur die Metadaten. Die Admin-UI liest später nur diese Tabelle (Liste pro Kunde) + löst manuelle Backups/Restores über Endpunkte aus.
6 · Geplante API (noch nicht gebaut)
GET /api/admin/accounts/:id/backups Liste der Backups eines Kunden
POST /api/admin/instances/:id/backup manuelles Backup auslösen
POST /api/admin/backups/:id/restore Restore (mit Bestätigung)
GET /api/admin/backups/:id/download Dump herunterladen (signiert)
7 · Nächster Schritt
Erst echtes Provisioning (laufender Stack, echte Studio-Daten). Dann:
export_studio/import_studio-RPC im Rapport-Schema → HOST-Cron + Endpunkte →
Admin-UI (Backup-Liste im Kunden-Detail + manuelles Backup/Restore).