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kgva CMS 6b59b58082 feat: category tags (design/film/photo/text) on the portfolio index
new categories taxonomy, multi-value per project. shown inline in each ls row as [tag] after the slug, muted like the other row metadata and inverting with it on hover/select. reuses the existing shared taxonomy template, so /categories/ and /categories/<tag>/ come for free as browsable archives in the same shell style already used for schools/degrees/semesters.\n\nassigned by medium: design for anything with plans/models, film for the two video projects, photo for the trieste study trip, text alongside design for translation (collage + accompanying theoretical text).
2026-08-14 23:50:54 +00:00

2.1 KiB
Raw Permalink Blame History

title, slug, date, thumbnail, schools, degrees, images, categories
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hotel national hotel-national 2026-04-01 /img/hotel-national/entrance-model.webp
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design

in zusammenarbeit mit tamara grabovska basiert die zusammenführung des hotel national mit der lotte bibliothek auf einem bewusst gesetzten widerspruch. ein grandhotel mit klassischer repräsentationsarchitektur trifft auf eine linksautonome bibliothek. statt diesen gegensatz zu nivellieren, wird er räumlich inszeniert – als produktive koexistenz zweier haltungen innerhalb desselben gebäudes.

der eingriff konzentriert sich auf eine ecke des historischen, mit pilastern gegliederten baukörpers. durch das freistellen einer säule entsteht eine präzise gesetzte leerstelle. zwei wände werden entfernt, das hochparterre im bereich des einschnitts auf terrainhöhe abgesenkt. so bildet sich ein überdachter aussenraum – getragen von einer einzelnen säule –, der als schwelle, durchgang und adresse zugleich fungiert.

die bibliothek erhält damit einen eigenständigen zugang und kann autonom im hotel stattfinden, ohne sich unterzuordnen. der eingriff ist minimal, aber wirkungsvoll: eine räumliche öffnung statt einer baulichen addition. innen und aussen stehen in direkter beziehung, ohne ihre eigenständigkeit aufzugeben.

das projekt versteht sich als sanfte besetzung: kein radikaler umbau, sondern eine präzise verschiebung bestehender strukturen. durch minimale eingriffe entsteht ein ort, der differenz nicht kaschiert, sondern sichtbar macht.